Quagga-Muschel im Starnberger See - Jetzt werden weitere Seen im Landkreis untersucht
Am Starnberger See ist die Quagga-Muschel bereits nachgewiesen worden. Jetzt prüft die TU München, ob sich die invasive Art auch schon in anderen Seen im Landkreis Starnberg ausgebreitet hat. Dazu werden aktuell Wasserproben entnommen. Warum die Muschel so problematisch ist, erklärt Experte Dr. Andreas Dobler.
"Weil sie sehr starke ökonomische und ökologische Folgen hat. Zum einen kann sie das ganze Nahrungsnetz im See verändern und zum anderen setzt sie Stege zu, Boote, aber auch Rohre und kann damit auch zu erheblichen Kosten führen".
Bis wann die Laborergebnisse vorliegen, ist noch unklar. Auch wir können helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Indem wir Boote, SUPs, Neoprenanzüge und anderes Equipment nach jedem Gewässer gründlich reinigen und trocknen.