Herausfordernde Straßenverhältnisse im Oberland
Der Winter hält das Oberland weiter fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst meldet landesweit Dauerfrost mit Temperaturen weit im Minusbereich. Ursache ist polare Kaltluft, die auch der Sonne kaum Chancen lässt. Besonders kritisch wird die Nacht zum Freitag: Der DWD warnt vor glatten Straßen und hoher Unwettergefahr durch gefrierenden Regen. Erst am Freitag selbst wird es mit bis zu acht Grad etwas milder.
Das aktuelle Wetter führt entsprechend vielerorts zu Problemen auf dem Weg zur Arbeit. Doch wer deshalb zu spät kommt, hat in der Regel keinen Anspruch auf Lohn für die ausgefallene Zeit, teilt der Deutsche Gewerkschaftsbund mit. Denn das sogenannte Wegerisiko liegt bei den Beschäftigten. Nacharbeiten müssen wir die Stunden aber nicht zwingend. Wichtig ist: Arbeitgeber frühzeitig über Verspätungen informieren und – wenn möglich – Lösungen wie Homeoffice anbieten. Bei akuten Unwetterwarnungen, etwa bei Glatteis, kann der Arbeitsweg unzumutbar sein. Dann darf man der Arbeit fernbleiben – sollte das aber unbedingt vorher absprechen.