Stadt Wolfratshausen rüstet sich für mögliches Blackout-Szenario

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26.01.2026

Die Stadt Wolfratshausen bereitet sich gezielt auf einen möglichen großflächigen Stromausfall vor. Nach Angaben von Bürgermeister Klaus Heilinglechner investiert die Kommune knapp eine halbe Million Euro in Notstrom, Treibstoffversorgung und Krisenstrukturen.

Auslöser ist unter anderem der massive Blackout Anfang des Jahres in Berlin nach einem mutmaßlichen Brandanschlag. Feuerwehr, Stadtwerke, Klinik und Abwasserverband verfügen bereits über Notstromaggregate. Zusätzlich werden zwei mobile Aggregate angeschafft und eine eigene Dieseltankstelle gebaut, um die Versorgung im Ernstfall sicherzustellen. Nach Einschätzung des Bürgermeisters kann Wolfratshausen im Krisenfall mindestens drei Tage vollständig autark funktionieren. Am 20. Februar erfolgt eine groß angelegte Blackout-Übung rund um die Schule in Waldram unter möglichst realistischen Bedingungen.

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