Bundesweite Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr - Was ihr wissen müsst
Pendlerinnen und Pendler aus dem Oberland müssen sich heute auf massive Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi ruft bundesweit zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf - auch München ist stark betroffen.
In München bleiben U-Bahn, Tram und Busse bis zur Linie 199 voraussichtlich größtenteils stehen. Nicht betroffen sind die S-Bahn, Regionalzüge und die MVV-Regionalbusse ab Linie 200. Einen Anspruch auf Homeoffice gibt es nicht - es gilt das sogenannte Wegerisiko, heißt die Beschäftigten sind selbst für ihren Arbeitsweg verantwortlich. An Schulen findet regulärer Unterricht statt, im Einzelfall muss die Schule unbedingt informiert werden. Hintergrund des Streiks sind laufende Tarifverhandlungen. Verdi fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen und höhere Zuschläge.
In den kommenden Tagen könnten laut dem stellvertretenden Verdi-Landesbezirksleiter Sinan Öztürk weitere Aktionen folgen. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 13. Februar sei "mit weiteren Warnstreiks zu rechnen", so Öztürk. Wann und wie lange, werde mit angemessener Vorlaufzeit bekanntgegeben.
Aktuelle Infos gibt es am Streiktag hier:
Infos von MVG:
In der Verbindungsauskunft findet ihr im Streikfall alle aktuellen Infos, die uns bekannt sind:
- unter "Aktuelle Störungen“ auf mvg.de
- unter "Störungen" in der App MVGO
Dies ist die beste Quelle für alle, die wissen wollen, auf welchen Linien einzelne Fahrzeuge unterwegs sind. Wir aktualisieren die Meldung laufend.
Die aktuelle Verbindungsabfrage auf mvg.de und in der App MVGO zeigt mit farbiger Uhrzeit an, welche Züge und Busse auch im Streikfall fahren.
- GRÜN = pünktlich
- ROT = verspätet
- SCHWARZ = kein Fahrzeug im Einsatz
Bitte beachten: Bei einer Vorab-Verbindungssuche ist nicht sicher, dass die gewählten Linien später tatsächlich fahren. Ob, wo und wie viele Fahrzeuge im Einsatz sind, ändert sich im Laufe des Tages.