Polizei im Oberland warnt vor "Jobscamming"

Lesedauer 1 Minute
03.02.2026

Mit wenigen Klicks schnell Geld verdienen – damit locken aktuell Betrüger im Oberland. Die Täter werben ihre Opfer über soziale Netzwerke an und bieten einfache Aufgaben wie das Liken von Beiträgen oder das Bewerten von Produkten an.

Anfangs werden kleine Beträge ausgezahlt, um Vertrauen aufzubauen. Später verlangen die Betrüger jedoch Vorauszahlungen für angeblich lukrative Aufträge. Die Betroffenen werden unter Druck gesetzt, immer mehr Geld zu investieren. Auszahlungen bleiben schließlich aus, das Geld ist weg. Die Polizei rät, keine Jobangebote über soziale Netzwerke anzunehmen, niemals Geld vorab zu bezahlen und keine persönlichen Daten weiterzugeben.

Weitere Tipps und Empfehlungen der Polizei:

  • Lassen Sie sich nicht von einfachen Aufgaben und schnellem Geld blenden.
  • Leisten Sie niemals Vorauszahlungen, um Geld zu verdienen.
  • Vorsicht bei der Nutzung von Kryptowährung-Apps für angebliche Jobzwecke.
  • Verlassen Sie Gruppen, in denen entsprechende Jobangebote gemacht werden.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen und sensiblen Daten an Unbekannte.

Wenn Sie bereits betroffen sind:

  • Stoppen Sie sofort weitere Zahlungen.
  • Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank und lassen Sie Transaktionen prüfen oder sperren.
  • Sichern Sie Beweise, z. B. per Screenshot Chatverläufe, Zahlungsbelege und Kontaktinformationen und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Vorsicht - das Erhalten von Provisionen und Leisten von Zahlungen kann eine Anzeige wegen des Verdachts auf Geldwäsche zur Folge haben.

Seriöse Arbeitgeber verlangen niemals Vorabzahlungen und vergeben keine Jobs ausschließlich über Messenger. Prüfen Sie Angebote sorgfältig und sprechen Sie im Zweifel mit einer Vertrauensperson oder wenden Sie sich an die Polizei.

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