Reichling: Sorge um Trinkwasser - Schadstoffe nach Gasbohrung?
Neue Sorgen rund um die Gasbohrungen in Reichling. Von der Bohrstelle ausgehend hat sich wohl etwas im Grundwasser verändert. Das geht laut Deutscher-Presse-Agentur aus einem Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim an das Bergamt Südbayern hervor. Demnach ist die Grundwasser-Fließgeschwindigkeit vor Ort wohl mindestens dreimal so hoch ist wie bisher angenommen, heißt es. Unter anderem deshalb haben die Behörden Zweifel am Notfallkonzept für den Trinkwasserschutz und äußern Sorgen wegen Schadstoffen. Verunreinigungen könnten deutlich schneller bei der Trinkwasserquelle ankommen. Ursprünglich sei davon ausgegangen worden, dass eventuelle Schadstoffe rund zwei Jahre brauchen würden, um dorthin zu gelangen. Jetzt sind es laut Wasserwirtschaftsamt „möglicherweise nur wenige Monate“.