Warnstreik heute im Nahverkehr, morgen Lufthansa-Streik

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11.02.2026

Warnstreik im Nahverkehr
Viele Pendler aus dem Oberland brauchen auf dem Weg in die Arbeit heute wieder Geduld. Die Gewerkschaft Verdi hat im öffentlichen Nahverkehr zum Warnstreik aufgerufen. Das wird vor allem in München größere Auswirkungen haben. Betroffen sind viele Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen. Tram und U-Bahn bleiben komplett im Depot. Bei den Bussen fährt nur etwa jeder Zweite. Die S-Bahnen und Regionalzüge gehören zur deutschen Bahn und werden nicht bestreikt. Sie fahren planmäßig, dürften aber deutlich voller sein. 

Ausnahme für das DFB-Pokalspiel
In München gibt es bei der U-Bahn eine Sonderregelung wegen des DFB-Pokal-Viertelfinales am Abend zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Damit die Fans trotz der Warnstreiks ins Stadion kommen, fahren ab 17:30 Uhr U-Bahnen vom Marienplatz nach Fröttmaning.

Auswirkungen Warnstreik auf den Straßen
Wer auf das Auto umsteigt, muss ebenfalls mit Behinderungen rechnen. Der ADAC Südbayern erwartet heute deutlich mehr Verkehr und Stau durch den ÖPNV-Streik. Eine Analyse zeigte beim letzten Warnstreik in München vor allem im morgendlichen Berufsverkehr sehr viele höhere Stauwerte. 

Lufthansa-Streik 
Auch bei der Lufthansa wird gestreikt. Morgen wollen Piloten und Flugbegleiter gleichzeitig den ganzen Tag ihre Arbeit niederlegen. Die Piloten fordern höhere Betriebsrenten, die Flugbegleiter wollen Verhandlungen zu Tarifverträgen. Bestreikt werden sollen morgen alle Lufthansa-Starts in Deutschland und auch Frachtflüge der Lufthansa. 

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Themen
Verkehr Öffentlicher Verkehr Wirtschaft Streik Warnstreiks verdi
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