Tag des Notrufs am 11.2.: ILS Oberland gibt Tipps

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11.02.2026

Heute ist der europäische Tag des Notrufs – am 11.2., passend zur Notrufnummer 112. Bei der Integrierten Leitstelle Oberland gehen jährlich rund 75.000 Anrufe über diese Nummer ein. Der Notruf dient dazu, Gefahren abzuwenden – für andere oder für sich selbst. Aber was tun, wenn man unsicher ist? Christoph Fischer, stellvertretender ILS-Leiter:

„Wenn Sie unsicher sind, dann rufen Sie bei uns an. Genau dafür sind wir da, um die Situation richtig einzuschätzen und alles Nötige in die Wege zu leiten. Lieber einmal mehr anrufen als einmal zu wenig.“

Zu den rund 75.000 Anrufen kommen außerdem Meldungen über sogenannte E-Call-Systeme. Das sind automatisierte Notrufe, die in Autos verbaut sind. Eine Technik, die Leben rettet.

„Man weiß sofort, wo es zu einem Unfall gekommen ist, und bekommt zusätzliche Informationen über das verunglückte Fahrzeug: Wie viele Personen sind im Auto? In welche Fahrtrichtung war das Fahrzeug unterwegs? Das hilft den Rettungsorganisationen erheblich, schnell Hilfe zu leisten.“

Der europäische Tag des Notrufs wurde ins Leben gerufen, damit sich möglichst viele Menschen im Ernstfall an die Nummer erinnern. Wichtig ist aber nicht nur, die Nummer zu kennen, sondern auch zu wissen, wie man im Notfall richtig reagiert.

„Erste-Hilfe-Kenntnisse sind sehr wichtig. Jeder sollte sich immer wieder die Schlüsselfragen stellen: Kann ich die stabile Seitenlage noch? Und bin ich in der Lage, eine Reanimation durchzuführen?“

Christoph Fischer appelliert daher, Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen und sie im Ernstfall auch anzuwenden.

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