Hitze und Trockenheit wirken sich auf Pflanzen- und Tierwelt im Oberland aus - wie wir helfen können
Die nächste Hitzewelle rollt aktuell durchs Oberland. Auswirkungen haben die anhaltend hohen Temperaturen unter anderem auch auf die Tierwelt. Dazu Silvia Teich vom Naturschutzbund NABU:
„Die Hitze wirkt sich auf Tiere nicht viel anders aus als auf uns Menschen. Es ist auch für Tiere anstrengend. Sie ziehen sich in den Schatten zurück oder gehen ans Wasser. Manche dösen auch mehr und natürlich müssen sie auch alle viel mehr Wasser trinken.“
Jeder von uns kann dabei helfen Flora und Fauna durch diese Zeit zu bringen. Unter anderem in dem wir Wassertränken aufstellen. Wichtig sei aber, diese täglich zu reinigen und wieder mit frischem Wasser aufzufüllen. Es hilft aber auch, wenn wir unsere Gärten naturnah gestalten.
„Das heißt, heimische Stauden und Gehölze pflanzen. Dass man seinen Rasen nicht zu kurz mäht, vielleicht sogar besser einen Kräuterrasen anlegt. Der enthält Wildkräuter wie zum Beispiel Klee oder Wiesenschaumkraut. Diese Mischung hält die Hitze viel besser aus und die braucht auch nicht so viel Bewässerung wie ein englischer Rasen.“
Pflanzen sollten wir laut der Expertin generell lieber nur einmal die Woche, dafür dann aber ordentlich wässern. Dadurch würden sich tiefere Wurzeln bilden.