Steinkrebs-Bestand in Bayern halbiert – Zuchtprogramm in Wielenbach soll Art retten

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14.07.2026

Der seltene Steinkrebs ist in Bayern stark gefährdet. Nach Angaben des Landesamts für Umwelt ist die Population in den vergangenen 20 Jahren um rund die Hälfte zurückgegangen, sagt Jeremy Hübner vom Landesamt für Umwelt (LfU) in Wielenbach. Hauptgründe sind der Verlust von Lebensräumen, die Folgen des Klimawandels und eingeschleppte invasive Krebsarten. Diese übertragen die sogenannte Krebspest, die innerhalb weniger Wochen ganze Bestände vernichten kann. Mit einem Artenhilfsprogramm will das Landesamt den heimischen Flusskrebs nun besser schützen. In der Teichanlage in Wielenbach züchten Fachleute aktuell Steinkrebse nach. Einige junge Krebse wurden bereits in einem Bach in Oberbayern ausgesetzt. 

Bild © Dr. Erik Bohl
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