Oberland bleibt von Unwetter weitestgehend verschont
Das Oberland scheint glimpflich davon gekommen zu sein. Bis in die Morgenstunden hat der Deutsche Wetterdienst in der Region vor schweren Gewittern gewarnt, es galt und gilt zum Teil noch immer Warnstufe zwei von vier.
In den Landkreisen Starnberg und Landsberg am Lech seien Einsatzkräfte in der Nacht sechsmal unwetterbedingt ausgerückt – in allen Fällen mussten herabgestürzte Äste entfernt werden. Es habe etwas gewittert, etwas gehagelt – alles in allem sei das Oberland aber ohne größere Schäden und Rettungseinsätze davon gekommen, bilanzieren die zuständigen Integrierten Leitstellen auf Radio Oberland Nachfrage.
In anderen Teilen Bayerns sieht es anders aus. Besonders in Mittelfranken hat ein heftiges Unwetter am Abend die Feuerwehr in Atem gehalten. Mehr als 1.000 Einsätze gab es in und um Nürnberg, Fürth und Erlangen. Am Flughafen Nürnberg musste wegen des Gewitters der Betrieb für eine Stunde pausieren. Und für einige Schüler fällt dort heute der Präsenzunterricht aus, teilte das Kultusministerium mit. Der Grund: Umgestürzte Bäume.