Oktoberfest 2026 - Was gibt es Neues
Das Münchner Oktoberfest startet morgen mit einigen Neuerungen in seine 191. Ausgabe. Neben einem neuen Oberbürgermeister, der das erste Fass anzapft, hat sich auch bei den Fahrgeschäften etwas getan:
Auf der Wiesn wird es in diesem Jahr noch etwas wilder: Neben Klassikern wie der Wilden Maus warten neue Fahrgeschäfte auf die Besucher. Beim „Shake n’ Roll“ bewegen sich die Gondeln durch die Drehkräfte der Plattform und der Gondelkreuze – ähnlich wie beim bekannten Breakdance. Noch höher hinaus geht es beim neuen Chaos Pendel: In 47 Metern Höhe werden die Fahrgäste mit bis zu 80 Stundenkilometern durchgeschwungen. Wer es ruhiger mag, kann dagegen den familienfreundlichen Rundgang „Fisherman’s Place“ ausprobieren.
Im letzten Jahr überschattete eine vorübergehende Schließung wegen Überfüllung das Oktoberfest. Heuer setzt die Stadt München deshalb auf ein erweitertes Sicherheitskonzept:
Die Stadt sagt ganz eindeutig, dass etwas wie letztes Jahr nicht hätte passieren dürfen und hat nachjustiert. In der neuen Sicherheitszentrale sollen sogenannte Crowd-Spotter mit Hilfe von über 50 Kameras die Menschenmenge im Auge behalten. Zusätzlich werden mit künstlicher Intelligenz Hitzekarten erstellt, um zu schauen, an welchen Stellen sich kritische Situationen anbahnen könnten. Falls es doch mal kritisch wird, sollen mehrsprachige Ansagen eine Panik vermeiden.
Für das berühmte „Ozapft is“ ist erstmals der neue Oberbürgermeister Dominik Krause zuständig, der den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter an der Stadtspitze abgelöst hat. Für das traditionelle „Anzapfen“ hat sich Krause zwei bis drei Schläge vorgenommen. Sein Lieblingsfahrgeschäfte sind das Riesenrad und der Olympia-Looping.
EC- oder Kreditkarte statt Bargeld:
Auch auf dem Oktoberfest in München wird das Bezahlen per Karte immer verbreiteter. Ganz verschwinden soll das Bargeld aber vorerst nicht, stellt Wiesn-Chef Christian Scharpf klar.