Missbrauchsverfahren des Erzbistums München/Freising

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20.01.2022

„Systematisches Versagen und eine Verniedlichung des Geschehens als Aneinanderreihung von Einzelfällen“. So die Worte von Rechtsanwältin Westphal bei der Vorstellung des Missbrauchsverfahrens des Erzbistums München/Freising, zu dem auch weite Teile des Oberlands gehören. Bei der Aufklärung der Fälle von sexuellem Missbrauch, hat es gravierende Mängel gegeben. Die beauftragte Kanzlei geht von rund 500 Geschädigten aus – bei 67 Fällen besteht demnach der dringende Verdacht auf sexuelle Übergriffe. Mindestens 235 mutmaßliche Täter gab es laut der Studie - darunter 173 Priester und 9 Diakone.

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