Oberammergau: Streibl macht sich gegen Verbot von Anbindehaltung stark
Die Ampel-Koalition möchte ein Ende der sogenannten Anbindehaltung in der Landwirtschaft. In Bayern und im Oberland ist die Sorge groß, dass davon auch die sogenannte Kombinationshaltung betroffen sein könnte – also eine Anbindehaltung mit Bewegung der Tiere an 120 Tagen. Deswegen macht sich Florian Streibl, Landtagsabgeordneter aus Oberammergau, bereits seit Wochen gegenüber dem Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir gegen ein Verbot stark. Laut Streibl drückt sich Özdemir vor einer klaren Antwort. Dessen Staatssekretärin lieferte demnach zuletzt keine Einzelheiten zur Umsetzung. Laut dem Oberammergauer müssen die Landwirte in der Region frühzeitig einbezogen werden. Außerdem würde ein Verbot der Kombinationshaltung die kleinbäuerlichen Strukturen zerstören.