STA Dreifachmord: Angeklagter soll selbst mit Waffe bedroht worden sein

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24.03.2022

Nach der spektakulären Wende im Prozess um den mutmaßlichen Starnberger Dreifachmord am Montag, ging der Prozess heute weiter. Anfang der Woche hatte der 22-jährige Hauptangeklagte ein Geständnis abgelegt und gestanden, seinen 21-jährigen Freund und dessen Eltern in deren Haus in Starnberg erschossen zu haben. Damit habe er ein von seinem Freund geplantes Massaker am Bahnhof München-Pasing verhindern wollen. Heute ist der Angeklagte nochmal genauer geworden. Seinem Kumpel sei es darum gegangen „viele Menschen zu töten“, so der 22-Jährige vor Gericht. Die Pläne seien immer konkreter geworden: Irgendwann habe er gemerkt, dass sein Freund es ernst meine. Auf Nachfrage des Gerichts sagte der Hauptangeklagte außerdem, dass sein Kumpel ihm eine Waffe an den Kopf gehalten und ihm gedroht habe, ihn und seine Familie zu erschießen, sollte er die Pläne für den Amoklauf verraten.

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