Starnberger Mordprozess: Razzia bei Vermieter des Hauptangeklagten
Während des laufenden Prozesses um den mutmaßlichen Dreifachmord in Starnberg hat es eine Razzia bei dem Vermieter des Hauptangeklagten gegeben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft, die Durchsuchung sei allerdings «ohne Ergebnis verlaufen», so eine Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der 21-jährige Hauptangeklagte in der Nacht im Januar 2020 die 3-köpfige Starnberger Familie auslöschte. Allerdings gibt es in dem Prozess nach wie vor viele ungeklärte Fragen. Rätselhaft ist unter anderem die Rolle eines Freundes des getöteten Sohnes und der beiden Angeklagten. Bei seiner Aussage als Zeuge vor Gericht hatte sich der 19-Jährige in Widersprüche verwickelt. Das Gericht hat für den Prozess inzwischen weitere Verhandlungstermine bis Ende Februar 2022 angesetzt.