Überraschendes Geständnis im mutmaßlichen Starnberger Dreifachmord

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21.03.2022

Überraschendes Geständnis im Prozess um den Starnberger Dreifachmord. Der Hauptangeklagte hat heute vor dem Landgericht München eine handschriftliche Erklärung verlesen. Der inzwischen 22-Jährige räumte darin ein, im Januar 2020 zuerst seinen 21-jährigen Freund und danach dessen Eltern erschossen zu haben. Er habe damit ein von seinem Freund geplantes Massaker am Bahnhof München Pasing verhindern wollen. Das sagte sein Anwalt. Der Angeklagte hatte demnach Angst selbst getötet zu werden, sollte er die Pläne nicht unterstützen. Die Tötung der Eltern sei im Übrigen nicht geplant gewesen. Im Geständnis ging es auch um den Mitangeklagten. Der 21-Jährige sei in das Vorhaben eingeweiht gewesen, den Freund zu töten. Er hatte ihm Unterstützung zugesagt, wenn er die Waffen anschließend verkaufen dürfe. Dafür sollte ein Preis von 400.000 bis 600.000 Euro erzielt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden jungen Männern Mord, besonders schweren Raub und Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

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