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News für den 02. Februar 2021
Coronau-Ausbruch in Pähler Bäckerei – Britische Mutation bestätigt
Der Corona-Ausbruch in einer Pähler Bäckerei ist wohl auf eine mutierte Virusvariante zurückzuführen. Bei zwei Erkrankten wurde die britische Mutation B1.1.7. bestätigt. Das teilte das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau mit, nachdem die Proben in einem Augsburger Labor untersucht wurden. Weil der Verdacht der britischen Variante bereits beim Auftreten der ersten Fälle bestand, habe die Behörde alle notwendigen Maßnahmen getroffen, so dass jetzt keine zusätzlichen notwendig seien. Die Erkrankten zeigten bislang allesamt einen milden Krankheitsverlauf. Rund 15 Produktionsmitarbeiter der Bäckerei wurden zuletzt positiv getestet. Daraufhin stellte das Unternehmen seinen Betrieb ein.
Weilheim: Erstmal kein Greifvogel-Einsatz gegen Saatkrähen
Die Saatkrähen, die in der Weilheimer Innenstadt immer wieder für Ärger sorgen, werden erstmal nicht mit Hilfe eines Greifvogels verjagt. Ein entsprechender Antrag wurde heute im Bauausschuss abgelehnt. Möglicherweise kommt der Wüstenbussard aber zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz. Noch in diesem Jahr soll nämlich ein umfassendes Gesamtkonzept erarbeitet werden, um die Problematik nachhaltig in den Griff zu bekommen. Da könnte dann auch der Greifvogel eine Rolle spielen, so ein Sprecher der Stadt. Seit heute werden in Weilheim Nester entfernt, Bäume beschnitten und akustische Maßnahmen eingesetzt um die Saatkrähen zu vertreiben.
S7 Verlängerung: Online-Konsultation startet Mitte Februar
Seit Jahrzehnten wird um die S-Bahn-Verlängerung der S7 von Wolfratshausen nach Geretsried gerungen. Jetzt steht der nächste Planungs-Schritt an. Ab Mitte Februar beginnt eine sogenannte Online-Konsultation im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens. Sie ersetzt coronabedingt den Erörterungstermin und läuft vom 15. Februar bis 15. März über eine passwortgeschützte Plattform im Internet. Zu ihr haben diejenigen Zugang, die sich im Rahmen des Verfahrens geäußert hatten. Laut Stadt Wolfratshausen werden Teilnahmeberechtigte per Post benachrichtigt. Nach der Online-Konsultation leitet die Regierung von Oberbayern alle eingegangenen Äußerungen der Bahn zur Stellungnahme weiter.
Die Passionsspiele 2022 waren gestern erneut Thema in der Oberammergauer Gemeinderatssitzung. Ein Antrag, der die Mikroports bei den Spielen abschaffen wollte, wurde abgelehnt. Laut Bürgermeister Andreas Rödl müsse man die Qualität der Spiele sichern und dazu gehören auch die kleinen Mikrofone. Außerdem diskutierte der Gemeinderat zwei Stunden über das sogenannte Mitspielrecht. Einigen konnte sich der Rat dann auf eine Änderung dieses Rechts. Demnach können die Darsteller entweder 100 oder 50 Prozent der Spieltage mitspielen. Wobei letzteres wahrscheinlich nur für Rollen im Volk in Frage kommt.
SOG: 19-jähriger am Bahnhof mit Amphetamin erwischt
Gestern Vormittag kontrollierten Bundespolizisten am Schongauer Bahnhof einen amtsbekannten 19-jährigen. Bei ihm wurden mehrere Plomben mit Amphetamin gefunden. Nach der Festnahme wollte der junge Mann flüchten, stürzte dabei jedoch und verletzte sich leicht. In der Mundhöhle konnte nach der medizinischen Versorgung noch weiteres Amphetamin gefunden werden. Die Grenzpolizei Murnau veranlasste daraufhin eine Wohnungsdurchsuchung. Hier entdeckten die Beamte dann weitere Betäubungsmittel, unteranderem Cannabissamen. Gegen den 19-jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Rauschgift wurde eingezogen.
Abriss des ehem. Verstärkeramtes in Kochel liegt im Zeitplan
Die Arbeiten zum Rückbau des ehemaligen Verstärkeramtes in Kochel liegen im Zeitplan. Das hat die Gemeinde jetzt mitgeteilt. Trotz des vielen Neuschnees der vergangenen Wochen, hätten die Maßnahmen ungehindert fortgeführt werden können, heißt es in einer Mitteilung. Derzeit laufe der Abbruch des Dachstuhls und des Mauerwerks. Bis Ende März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend sollen dort der Gemeinde-Bauhof und Sozialwohnungen entstehen. Denkmalschützer hatten sich gegen den Abriss des Gebäudes mit einer Klage gewehrt. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hatte Ende November aber entschieden, dass der Bebauungsplan rechtskräftig ist.
Gemeinderat in Berg bespricht zukünftige Entwicklung
Wie soll sich die Gemeinde Berg in Zukunft entwickeln? Um diese Frage zu beantworten will der Ort auch die Bürger mit ins Boot holen. Dazu gibt es in der kommenden Woche einen ersten Online-Termin, an dem sich die Menschen beteiligen können. Heute Abend will der Ausschuss für eine nachhaltige Entwicklung in seiner Sitzung Details zur Bürgerbeteiligung bekannt geben. Ziel ist es, dass sich die Bürger insbesondere in Sachen Wohnen, Bauen und Verkehr mit ihren Ideen beteiligen. Kick-Off-Veranstaltung für die erste Online-Veranstaltung ist am 11. Februar.
Kloster Ettal: Internat wird zum Ende des Schuljahres 2023/24 geschlossen
Vor elf Jahren sorgte das Internat Kloster Ettal wegen des Missbrauchsskandals für Negativschlagzeilen. Jetzt steht die Einrichtung vor dem Aus. In rund drei Jahren soll das Kloster-Internat geschlossen werden. Das steht in einem Schreiben der Klosterleitung, das Radio Oberland vorliegt. Zum Ende des Schuljahres 2023/24 werde der Betrieb des Internats eingestellt. Begründet wird der Schritt mit organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gründen. Zuletzt waren den Angaben zufolge nur noch rund 30 Schüler im Internat untergebracht. Man werde in Zukunft das Gymnasium und das Tagesheim weiter entwickeln und fördern. Dies sei auch von externen Fachleuten als zukunftsweisender angesehen worden, heißt es im Schreiben. Der Schließtermin im Sommer 2024 wurde bewusst gewählt, weil dann das achtjährige Gymnasium auslaufe. Die nächsten rund dreieinhalb Jahre werde der Betrieb also noch weitergehen und Eltern, sowie Schüler hätten die Möglichkeit, die weitere Schullaufbahn zu planen.
Hälfte der 100 Corona-Positiven in Geretsrieder Pflegeheim bereits teilgeimpft
Unter den rund 100 positiv auf Corona getesteten Personen in einem Pflegeheim in Geretsried, haben knapp die Hälfte vor der Infektion bereits die erste Impfung erhalten. Das hat das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen mitgeteilt. Einer der Betroffenen hat sieben Tage vor dem positiven Testergebnis sogar die zweite Impfung erhalten. Die volle Wirksamkeit entfaltet sich aber erst nach rund zwei Wochen. Im Landkreis Weilheim-Schongau wurden gestern zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verzeichnet. Gleichzeitig hat der Landkreis mit einem Wert von 38,4 nach wie vor die niedrigste 7-Tage-Inzidenz im Oberland.
Januar in GAP mit wenig Sonnenstunden, dafür viel Schnee
Der Januar war dieses Jahr ein Wintermonat der seinen Namen verdient hat. Der vergangene Monat brachte wenig Sonne, aber viel Schnee. Laut Wetterwarte lag die Niederschlagssumme im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einer Gesamtmenge von mehr als 140 Liter pro Quadratmeter deutlich über dem Durchschnitt. Normalerweise fällt im Januar nur rund 80 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Die Sonne machte sich im Januar insgesamt sehr rar. Die Sonnenscheindauer summierte sich in Garmisch-Partenkirchen auf rund 60 Stunden. Das sind rund 20 Prozent weniger als in einem durchschnittlichen Januar.
Landkreis Landsberg am Lech bindet Bürger in Nahverkehrsplanung ein
Der Landkreis Landsberg muss sich weiter gedulden, bis er ins Tarifnetz des Münchner Verkehrsverbundes MVV aufgenommen wird. Das wird wohl nicht vor dem Jahr 2023 passieren. Trotzdem arbeitet der Landkreis bereits jetzt daran, einen Nahverkehrsplan zu erstellen. Im Rahmen dieser Planungen werden auch die Bürger ins Boot geholt. Bis Ende Februar läuft dazu eine Online-Befragung. Die Ergebnisse dazu sollen eine wichtige Datengrundlage für künftige Verbesserungen im ÖPNV sein.
Gemeinderat Bad Bayersoien spricht über (Ab-)Wasserleitungen
Die Wasserleitungen in Bad Bayersoien im Bereich „Am Hügel“ sind in die Jahre gekommen. Nun sollen sie umfassend saniert werden. Welche Sanierungsmöglichkeiten es dabei gibt bespricht heute Abend der Gemeinderat. Dazu stellt ein Ingenieur-Büro ein Konzept vor. Außerdem ist auch die Abwasserentsorgung der Gemeinde Thema im Rat. Dabei geht es um das weitere Vorgehen der Eigenüberwachung des Kanalsystems.
Landkreis Weilheim-Schongau warnt vor Geflügelpest
Die Geflügelpest hat sich zuletzt auch im Oberland weiter ausgebreitet. Im Landkreis Weilheim-Schongau wurde das Virus bislang noch nicht nachgewiesen, das Landratsamt ruft die Geflügelhalter aber zu besonderer Vorsicht auf. Außerdem muss in Geflügelbetrieben ab heute die sogenannte Biosicherheit überprüft und wenn nötig optimiert werden. Im Umfeld solle unter anderem stärker auf tote oder kranke Wildvögel geachtet werden. Zudem sollten sich Geflügelhalter schon jetzt auf eine mögliche Stallpflicht vorbereiten. Das Vogelgrippe-Virus ist zuletzt auch schon in den Landkreisen Starnberg und Landsberg am Lech nachgewiesen worden.
Weil sich vor allem Jugendliche nicht an die Corona-Regeln gehalten hatten, musste die Weilheimer Polizei gleich mehrfach ausrücken. Unter anderem veranstaltete eine Gruppe 14-Jähriger eine Übernachtungsparty in einer Gaststätte. Laut Polizei waren insgesamt sechs Personen daran beteiligt. In einem anderen Fall feierten Jugendliche eine Party in einer Gartenhütte. Insgesamt 9 Personen im Alter zwischen 19 und 20 Jahren. Die Gruppe saß den Angaben zufolge ohne den erforderlichen Mindestabstand am Tisch, außerdem trug keiner der Partygäste einen Mund-Nasen-Schutz.
In der Weilheimer Innenstadt sorgen immer wieder Saatkrähen für Ärger. Unter anderem weil sie ziemlich laut sind und durch ihren Kot vieles verschmutzen. Nun wurde der Stadt aber erlaubt, die geschützten Vögel zu verbreiten. Dazu werden ab heute Nester entfernt, Bäume beschnitten und auch akustische Maßnahmen kommen zum Einsatz. Ob zusätzlich auch noch Greifvögel eingesetzt werden, darüber berät der Bauausschuss heute Vormittag. Ein entsprechender Antrag fordert den Einsatz eines Wüstenbussards. Das Tier soll die Saatkrähen nachhaltig verjagen, dass sie sich andere Brutplätze suchen.
EC Peiting nach Erfolg vom Wochenende wartet heute nächstes Spiel
Den Schwung vom Wochenende mitnehmen. Das dürfte das Ziel des EC Peiting sein. Nach dem 4:0 Sieg am Sonntag geht’s für die Pfaffenwinkler heute Abend in der Oberliga Süd schon wieder aufs Eis. Der ECP empfängt zu Hause um 19:30 Uhr die Indians aus Memmingen. Der SC Riessersee ist erst wieder am Freitag im Einsatz.