Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 06. November 2020
Dießen: Zahlreiche Anrufe durch falsche Polizisten
Sie versuchen es immer wieder: Betrüger, die sich am Telefon als falsche Polizisten ausgeben. Im Raum Dießen sind gestern gleich mehrere solcher Anrufe bei älteren Menschen eingegangen. Die Masche ist bekannt: Unter dem Vorwand, es habe in der Nachbarschaft einen Einbruch gegeben, versuchen die Anrufer an Geld und Wertgegenstände der Opfer zu kommen. Zumindest bei den Fällen in Dießen gelang das den Betrügern aber nicht. Die Polizei warnt eindringlich davor, auf solche Forderungen einzugehen.
AGFA will Standort in Peiting schließen - Auch Peißenberg von Plänen betroffen
Das ist eine Hiobsbotschaft für alle AGFA-Beschäftigten im Oberland. Das belgische Unternehmen will den Standort in Peiting bis Ende 2022 schließen und die Produktion in Peißenberg soll neu organisiert werden, heißt es in einer Mitteilung. Es stehen wohl bis zu 150 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Ein Großteil der Montageaktivitäten soll demnach nach China verlagert werden. Agfa begründet die Entscheidung damit, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Peitings Bürgermeister Peter Ostentrieder zeigte sich in einem ersten Statement betroffen von den AGFA-Plänen. Er hoffe unter anderem sehr, dass möglichst viele Mitarbeiter im Werk Peißenberg weiterbeschäftigt werden könnten. Außerdem müsse die Betriebsleitung ihr Versprechen umsetzen, die Pläne in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat abzustimmen.
Staatsanwaltschaft ermittelt nach Todesfällen im Klinikum Schongau
Im Zusammenhang mit Corona-Todesfällen im Klinikum Schongau hat die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen übernommen. Es gehe um Patienten, die sich im Krankenhaus mit dem Virus infiziert hatten, sagte die Klinik-Leitung am frühen Abend auf einer Pressekonferenz. Bei den fünf Verstorbenen handele es sich um hochbetagte Personen mit Vorerkrankungen. Man habe die Ermittlungsbehörden informiert um maximale Transparenz zu schaffen. In dem Krankenhaus waren Ende Oktober dutzende Corona-Fälle festgestellt worden, alle 600 Mitarbeiter mussten in Quarantäne. Die läuft heute aus – ab Montag werden die Mitarbeiter ihre Arbeit wieder aufnehmen. Wie es zum dem Ausbruch kam ist unklar. Eine Klassenfahrt der Pflegeschüler nach Berlin stehe aber nicht damit in Zusammenhang.
Messerattacke in Wolfratshausen - 17-Jähriger festgenommen
Nach dem Messerangriff auf einen Jugendlichen in Wolfratshausen hat die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der mutmaßliche Täter aus dem Landkreis Bad-Tölz – Wolfratshausen wurde laut Polizei gestern Abend verhaftet. Er soll am Mittwochmittag einen 16-jährigen aus dem Landkreis Starnberg niedergestochen und schwer verletzt haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben sich die beiden jungen Männer an einem Weiher zu einem Treffen verabredet. Dabei kam es offenbar zu einem Streit und zu der Messer-Attacke auf den 16-Jährigen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt und wir jetzt kriminaltechnisch untersucht. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Herrsching: Ehrlicher Finder gibt prall gefüllten Geldbeutel ab
So viel Ehrlichkeit ist schön. Weil ein aufrichtiger Finder ein prall gefülltes Portemonnaie bei der Polizei abgegeben hat, bekommt ein 24-jähriger Mann aus Herrsching seine 2.000 Euro Bargeld wieder zurück. Ein Mann hatte den Geldbeutel auf einem Rastplatz in Österreich gefunden und ihn zur Polizei gebracht. Weil auch Ausweispapiere darin waren, konnten die Beamten den Eigentümer schnell ausfindig machen. Der Herrschinger kann sein Portemonnaie jetzt bei der Polizei abholen.
Fuchstal: Missverständnis löst größeren Polizeieinsatz aus
Vermeintliche Hilferufe haben gestern Abend in der Nähe von Fuchstal einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Eine 38-jährige Frau glaubte beim Spazierengehen, Hilferufe einer Frau zu hören. Weil sie diese aber nur vage lokalisieren konnte, alarmierte sie die Polizei. Und auch die Beamten hörten nun diese "Hilferufe". Kurz darauf meldete sich aber eine 30-jährige Frau bei der Polizeistreife und konnte das Missverständnis aufklären. Sie sagte, sie sei auf der Suche nach ihrer Katze und habe daher mehrfach nach ihrer „Hilde“ gerufen. "Hilde" ist kurz darauf übrigens wieder aufgetaucht.
Eurasburg: Polizei fasst vermeintlichen Dieb und Einbrecher auf A95
Fahnder der Grenzpolizei haben auf der A95 bei Eurasburg einen mutmaßlichen Autodieb und Profieinbrecher festgenommen. Bereits letzte Woche konnten die Polizisten bei einer Kontrolle auf einem Parkplatz auf der Autobahn in Fahrtrichtung München den Mann aus Tschechien verhaften, mittlerweile befindet er sich in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seines Autos fanden die Beamten professionelles Einbruchswerkzeug und Kleidungsstücke wie Sturmhauben und Handschuhe. Außerdem war er im Besitz eines Elektroschockers, eines Einhandmessers und Pfefferspray. Die Kripo Garmisch-Partenkirchen hat die Ermittlungen übernommen.
GAP: Weiterhin Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen
Die Allgemeinverfügung für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf öffentlichen Plätzen wurde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bis Ende November verlängert. Diese Maskenpflicht gilt für den Markt Garmisch-Partenkirchen, Murnau am Staffelsee, Mittenwald und Oberammergau. Dazugehörige Lagepläne mit den betroffenen Bereichen können auf der Internetseite des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen eingesehen werden.
Männer wegen Überfall in Lenggries vor Münchner Landgericht
Weil vier Männer letztes Jahr ein Spielcasino in Lenggries überfallen haben sollen, stehen sie jetzt vor dem Münchner Landgericht. Die Angeschuldigten, die unteranderem aus Bad Tölz und Lenggries kommen, sollen unter Einsatz von einer Gaspistole und einen Messer einen Angestellten des Casinos bedroht und anschließend Geld gestohlen haben. Deswegen müssen sich die vier Männer seit heute wegen besonders schwerem Raub vor dem Gericht verantworten. Ein Urteil wird am 23. November erwartet.
1000 Babys dieses Jahr im Klinikum Garmisch-Partenkirchen
Josephine heißt sie – die tausendste Geburt im Klinikum Garmisch-Partenkirchen 2020. Geboren wurde das Jubiläums-Baby bereits am 31. Oktober. Damit „verzeichnet das Klinikum schon jetzt mehr Geburten als in den letzten Jahren zur gleichen Zeit“, so Geschäftsführer Frank Niederbühl. Die Geburtenstation ist, im Gegensatz zu der im Schongauer Krankenhaus, weiterhin geöffnet und auch werdende Väter dürfen bei der Geburt dabei sein.
Ein Überholmanöver ist gestern in Königsdorf schief gegangen und anschließend eskaliert. Ein 31-jähriger aus Lenggries wollte auf der Tölzer Kreisstraße einen vor ihm fahrenden Wackersberger überholen. Während des Überholsmanövers zog dieser aber auf einmal auf die Gegenfahrbahn, sodass der Mann aus Lenggries ausweichen und abbremsen musste um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Lenggrieser konnte den Wackersberger in Königsdorf zur Rede stellen, die Situation eskalierte. Beide Beteiligten traten jeweils auf das andere Fahrzeug ein, der Sachschaden wird auf knapp 2000 Euro geschätzt.
Tutzinger Akademiedirektor appeliert an Bevölkerung
„Unsere Gesellschaft hat ein Antisemitismusproblem – und das gilt auch für die evangelische Kirche“ – so äußerte sich jetzt Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing. Er will damit zu einem entscheidenden Vorgehen gegen Antisemitismus aufrufen. Gemeinden und kirchliche Einrichtungen sollten sich flächendeckend mit antisemitischen und rassistischen Weltbildern beschäftigen, so Hahn. Wenn die Kirche ein Signal setzten würde, könne das auch auf andere Bereiche der Gesellschaft ausstrahlen.
Verkehrsbeeinträchtigungen an Tunnelbaustelle Starnberg
An der Tunnelbaustelle in Starnberg kommt es ab heute Abend zu Verkehrseinschränkungen. Der Grund dafür sind Asphaltierungsarbeiten auf der B2 Münchner Straße. Im Bereich des Durchstichs der Petersbrunnerstraße werden für die Arbeiten zwischen der Würmbrücke und der Kreuzung Moosstraße/Perchastraße zwei von vier Fahrspuren gesperrt. Die Arbeiten sind jeweils von heute bis Montag und vom 13. Bis 16. November geplant und werden von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr früh durchgeführt. Zur Vorabinformation der Verkehrsteilnehmer wurden mehrere LED-Hinweistafeln aufgestellt.
Die Bauarbeiten in der Prof.-Carl-Reiser Straße in Garmisch-Partenkirchen gehen nach einem Monat zu Ende. In der Straße wurden bis zur Kreuzung Hindenburgstraße Tiefbauarbeiten durchgeführt. Es wurden dort Rohre für den Ausbau des Behördennetzes gelegt. Die Arbeiten werden aber heute beendet, dann kommt es dort zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen mehr, beispielsweise durch Einbahnregelungen.