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News für den 28. November 2020
Volleyball: Silberstreif am Horizont auch für die "WWK Volleys Herrsching"
Gute Nachrichten für Teile des Sports im Oberland: das Programm „Coronahilfe Profisport für (semi-)professionelle Vereine“ wird bis Ende Juni 2021 fortgesetzt und erweitert. Neben den Restmitteln von 2020 stehen im Jahr 2021 erneut 200 Millionen Euro zur Verfügung, um z.B. wegbrechende Ticketeinnahmen aufzufangen. Der Zeitraum, für den Ausfälle bei Ticketeinnahmen kompensationsfähig sind, wird um sechs Monate verlängert, so dass sich der gesamte kompensationsfähige Zeitraum nun von April 2020 bis Juni 2021 erstreckt. Die Volleyball Bundesliga, zu der auch Herrsching gehört, begrüßt diese Beschlüsse, die der Haushaltsausschuss des Bundestags getroffen hat. „In dieser schweren Situation ist es Silberstreif am Horizont und lässt uns deutlich positiver auf die vor uns liegenden Monate blicken.“, so Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga. Ähnlich dürfte man das in anderen Sportarten sehen, denn z.B. auch die Eishockey - Oberliga ist ja vor Wochen als (semi-)Profisport definiert worden und damit kompensationsfähig.
Der Dauerstreit um die Milchpreise geht in eine neue Runde. Zuletzt hatten u.a. Vertreter des BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter) im Rahmen der Aktion "Schluss mit lustig" mehrere Milchverarbeiter besucht und dort ihre Sorgen angesichts der aktuellen Situation und der weiter prekären Marktlage deutlich gemacht. Seit Jahren kämpfen die Bauernvertreter um höhere Preise für die erzeugte Milch. Jetzt ziehen sie eine kritische Bilanz des Besuchsmarathons: zwar hätten die verarbeitenden Betriebe verstanden, dass höhere Milchpreise notwendig für ein Überleben der Landwirte seien, allerdings böten sie keinerlei zielführende Lösungen an. „Kaum eine der Fragen, die wir an unsere Verarbeitungsunternehmen gestellt haben, wurde letztlich so beantwortet, dass sich daraus eine Lösung für die existenziellen Probleme der tierhaltenden Betriebe ergeben könnte“, kritisieren die Teilnehmer des Milchdialogs. „Unsere Erwartungen an die Antworten unserer Verarbeiter waren ohnehin begrenzt, weil wir den hohen Wettbewerbsdruck, unter dem auch die Verarbeitungsunternehmen stehen, selbstverständlich kennen. Was wir aber erwartet hatten, war, dass man die Lage der tierhaltenden Betriebe ernster nimmt." - zu oft verwiesen die Milchverarbeiter auf europäische Zwänge, ohne allerdings zu versuchen, die Lage zu verbessern, heißt es.
Diese E - Mail dürfte Penzbergs Bürgermeister Stefan Korpan gefreut haben: "Eine großartige Nachricht und ein richtiger Freudentag für die Stadt Penzberg und für die Gesundheitsforschung in unserer Region! Der Bund investiert 40 Millionen Euro in die Gründung eines Instituts der Fraunhofer - Gesellschaft für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung in Penzberg." - so heißt es vom Büro des Bundestagsabgeordneten Alexander Dobrindt. Demnach habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Mittel dafür nun bewilligt. Hier werden künftig in Kooperation mit der LMU München und Roche bis zu 50 Mitarbeiter neue Diagnose- und Testverfahren für Infektionskrankheiten erforschen und entwickeln. Dobrindt sieht darin die Initialzündung für ein sog. "Medical Valley" in der Region: "Praktische medizinische Forschung schafft hier neue Märkte, neue Arbeitsplätze und neue wissenschaftliche Attraktivität im Landkreis Weilheim-Schongau und im südlichen Oberbayern."
Zum Auftakt des Wochenendes hat der SC Riessersee sein Heimspiel gegen den Deggendorfer SC mit 1:4 verloren. Verteidiger Marcus Weber gelang auch erst in der 46. Spielminute das Garmischer Ehrentor. Am morgigen Sonntag dastieren die Blauen dann in Rosenheim. Peiting war gestern nach zwei Wochen Corona - Zwangspause noch spielfrei und steigt morgen zuhause gegen Selb wieder in den Spielbetrieb ein.