Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 21. Juni 2021
Krün: Mann stürzt bei Flüssigas-Lieferung in Schacht
In Krün ist heute Nachmittag ein 84-jähriger Mann in einen Schacht gefallen und schwer verletzt worden. Der Eigentümer einer Tankanlage erwartete eine Flüssiggas-Tank-Lieferung und öffnete dazu den Schachtdeckel. Dabei fiel der Mann etwa einen halben Meter in die Tiefe. Der LKW-Fahrer, der den Tank befüllen wollte, konnte den Mann aber sofort bergen. Der 84-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Laut Polizei befindet sich der Mann aber nicht in Lebensgefahr. Vor Ort waren zahlreiche Rettungskräfte. Zunächst war befürchtet worden, den Verletzten aus dem Tank bergen zu müssen. Außerdem wussten die Einsatzkräfte nicht, ob Flüssiggas ausgetreten war. Dies war aber nicht der Fall.
Balkon-Brand in Tölz - Nachbarn verhindern Schlimmeres
Aufmerksame Nachbarn haben im Landkreis Bad-Tölz – Wolfratshausen wohl schlimmeres verhindert. Wie die Polizei jetzt mitteilt, kam es bereits am vergangenen Freitag zu einem Brand auf einem Balkon eines derzeit unbewohnten Einfamilienhauses. Mitten in der Nacht entdeckten die Nachbarn das Feuer und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte griffen die Flammen zwar bereits auf den Dachstuhl über, durch den raschen Feuerwehreinsatz konnte der Schaden aber in Grenzen gehalten werden. Er liegt nach ersten Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo Weilheim hat die Ermittlungen übernommen.
Herrsching: Frau stürzt Treppe hinunter und wird schwer verletzt
Tragischer Unfall heute in Herrsching. Eine 55-Jährige stürzte rückwärts eine Treppe hinunter, als sie mehrere Pakete auspacken wollte. Die Seefelderin zog sich dabei schwere Verletzungen am Kopf und der Halswirbelsäule zu. Laut Polizei schwebt die Frau aber nicht in Lebensgefahr. Sie wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.
STA: Schwerer Unfall auf A95 sorgt für mehrere Verletzte
Ein schwerer Unfall auf der A95 beim Dreieck Starnberg hat gestern Abend für mehrere Verletzte gesorgt. Insgesamt waren drei Autos an dem Crash beteiligt. Unfallursache war ein missglücktes Überholmanöver einer 32-jährigen Frau. Sie kollidierte mit zwei weiteren Fahrzeugen. Durch den Zusammenprall wurden zwei Personen verletzt, zwei weitere wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die A95 war für rund eine Stunde komplett gesperrt. Der Schaden liegt bei über 20.000 Euro.
Baggerunfall in Dießen - In Starnberg wird Gasleitung beschädigt
Bei Bauarbeiten an der Uferpromenade in Dießen ist heute ein Bagger umgekippt. Der 53-jährige Baggerfahrer blieb zum Glück unverletzt. Der Mann war gerade dabei, mehrere Stahlträger von einem LKW abzuladen. Daraufhin sank der Bagger wegen des losen Untergrundes ein und stürzte zur Seite. Die Stahlträger fielen von der Baggerschaufel in den See. Durch das Umkippen verlor der Bagger mehrere Liter Hydrauliköl. Das konnte laut Polizei aber schnell gebunden werden und verunreinigte werden den See noch den Boden. Und in Starnberg ist bei Bauarbeiten heute Vormittag eine Gasleitung beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Die Dinardstraße war aber mehrere Stunden komplett gesperrt.
Oberland: Ranger und Modellprojekt zur Besucherlenkung in den Alpen
Mit zusätzlichen Rangern und einem Modellprojekt will das bayerische Umweltministerium den Besucheransturm im Oberland besser lenken. Dazu werden fünf neue Stellen für Gebietsbetreuer im südlichen Oberbayern geschaffen – zwei davon in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad-Tölz – Wolfratshausen. Die Stellen würden mit rund einer Million Euro gefördert, sagte Umweltminister Glauber heute in Jachenau. Das Modellprojekt in den bayerischen Alpen ist auf drei Jahre angelegt und soll auch auf andere Regionen übertragen werden. Gebietsbetreuer und Ranger sollen dazu vor allem in der digitalen Besucherlenkung geschult werden.
Zahlreiche Unfälle sorgen für schwerverletzte Motorradfahrer
Das schöne Wetter am Wochenende im Oberland haben auch viele Motorradfahrer genutzt. Für mehrere Biker endeten die Ausflüge aber mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Ein 19-jähriger Mann aus Geretsried prallte auf der B11 auf Höhe Bibisee mit einem Auto zusammen. Der junge Mann wurde mit einem Hubschrauber ins UKM nach Murnau geflogen. Der Schaden liegt bei über 50.000 Euro. Zwei Schwerverletzte forderte ein Unfall bei Münsing. Eine Autofahrerin übersah beim Abbiegen einen Motorradfahrer. Der 63-Jährige und seine 59-jährige Mitfahrerin wurden durch den Zusammenprall so schwer verletzt, dass auch sie mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden mussten.
GAP: Umbauarbeiten in der St. Martin-Straße beginnen
Eigentlich waren die Umbauarbeiten in der St.-Martin-Straße in Garmisch-Partenkirchen schon für letzte Woche angekündigt. Sie wurden aber verschoben und beginnen erst heute. Zwischen der Rießerkopfstraße und Rießerseestraße werden die Fahrbahn erneuert sowie Stellplätze und ein Radfahrschutzstreifen eingerichtet. Der Ausbau dauert bis Mitte September und erfolgt in vier Teilabschnitten. Dazu muss die Straße auch immer wieder voll gesperrt werden. Und auch in der Burgstraße müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen. Bis Anfang Juli bekommt die Straße eine neue Asphaltschicht.
In Schongau haben Polizisten eine schwerverletzte Frau aufgegriffen. Nachdem Zeugen am Samstagabend die Beamten alarmierten, konnten sie eine 31-jährige mit erheblichen Kopfverletzungen in der Lechuferstraße antreffen. Sie gab an, dass sie von ihrem Ex-Freund mit einem Baseballschläger ins Gesicht geschlagen wurde. Sie wurde in Krankenhaus gebracht. Im Rahmen einer Fahndung konnte der 41-jährige, mutmaßliche Täter, dann vorläufig festgenommen werden. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Tutzing Ortsdurchfahrt: Nächtliche Vollsperrungen der Hauptstraße
Im Zuge der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Tutzing gibt es ab heute nächtliche Vollsperrungen der Hauptstraße. Das hat das staatliche Bauamt Weilheim angekündigt. Bis voraussichtlich 29. Juni werden dort nächtliche Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Die Sperrungen erfolgen jeweils zwischen 20 und 6 Uhr. Zuerst wird in der Hauptstraße gearbeitet, dann ist der Bereich des neuen Kreisverkehrs und die Lindemannstraße dran. Von Samstagabend bis Montagmorgen wird nicht gearbeitet. Umleitungen sind eingerichtet. Witterungsbedingt können sich die Arbeiten verschieben.
GAP: Provisorisches Bundespolizeirevier wird aufgestellt
Für rund 1,7 Millionen Euro entsteht in Garmisch-Partenkirchen eine provisorische Dienststelle der Bundespolizei. Ab heute werden die Container dafür aufgestellt. Die Fundamente wurden bereits errichtet, auch die Grundleitungen wurden verlegt und die Stromzuführungen eingerichtet. Bezugsfertig soll die Unterbringung im August 2021 sein, so das staatliche Bauamt Weilheim. Der Container-Komplex soll dort für fünf Jahre stehen, danach kann voraussichtlich in ein permanentes Bundespolizeirevier eingezogen werden.
Bad Tölz-Wolfratshausen: Bevölkerung wächst weiter an
Das Bevölkerungswachstum im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat sich auch im letzten Jahr weiter fortgesetzt. Das Zeigen die aktuellen Auswertungen des bayerischen Landesamtes für Statistik. Letztes Jahr waren zum 31. Dezember 128.212 Einwohner im Landkreis gemeldet, 295 mehr als noch 2019. 12 von 21 Gemeinden haben an Bewohnern zugelegt. Am meisten in Dietramszell, gefolgt von Kochel am See.
Wegen versuchtem Mord muss sich ab heute ein 33-jähriger aus Bad Tölz vor dem Landgericht München verantworten. Letztes Jahr soll der Mann seinen eigenen Vater viermal mit einem Messer in den Bauch und 13-mal in den Unterarm gestochen haben. Auch seiner Mutter, die sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls in der gemeinsamen Wohnung befand, soll er mehrere Stichwunden am Bein zugefügt haben. Er wird beschuldigt, dass er damit den Tod seiner Eltern herbeiführen wollte. Ihm wird versuchter Mord in zwei Fällen und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Zur Tatzeit litt der Beschuldigte wohl unter einer paranoiden Schizophrenie. Es kann deswegen nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in einem Zustand der Schuldunfähigkeit befand. Ein Urteil könnte am Freitag fallen.
Am Wochenende ist in Münsing eine Party eskaliert, wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat. Mehrere Personen feierten am Starnberger See, als zwei alkoholisierte Männer aus Geretsried und Wolfratshausen aneinandergerieten. Der Geretsrieder schlug dem Wolfratshauser im Verlauf des Streits so stark auf die Brust, dass dieser ohnmächtig zu Boden ging. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden, konnte jedoch in der gleichen Nacht wieder entlassen werden. Den Mann aus Geretsried erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung.
Einen Waldfriedhof gibt es bereits in Tutzing. Ab sofort wird dort auch auf einem sogenannten Ruhewald beerdigt. Bereits 2019 wurde der Beschluss für die neue Bestattungsform gefasst, heute wird die Ruhestätte durch Bürgermeisterin Greinwald eröffnet. Besonders für Menschen, die keine Angehörigen in der Nähe haben, die sich um die Grabpflege kümmern können, ist das eine finanziell günstigere Alternative zum herkömmlichen Friedhof. Der Ruhewald ist links vom Eingang des Waldfriedhofs zu finden und in Form einer Spirale angelegt. Zunächst finden dort erstmal 50 Urnen Platz.
WM-SOG: Ausschuss beschäftigt sich mit Mobilität und Klimaschutz
Wie sieht es mit der Mobilität und dem Klimaschutz im Landkreis Weilheim-Schongau aus? Dazu sollen heute Sachstandsberichte Aufschluss geben. Die Berichte werden im heutigen Umweltausschuss des Landkreises vorgetragen, jeweils durch den Fachbeirat Energie und den Umweltausschuss. Außerdem soll am Nachmittag eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit der Energiewende Oberland und dem Energie-Kompetenzzentrum Oberland beschlossen werden. In diesem Rahmen werden die bisher erreichten Ziele erläutert.
Um Angehörige von Demenzkranken zu Unterstützen bietet die Garmisch-Partenkirchner Kreisgliederung der Malteser Kurse an. Es soll in Schulungen, Gesprächsangeboten und Sprechstunden Wissen vermittelt und geholfen werden, mit der Angst vor dem Verlauf einer Demenz besser umgehen zu können. Nächsten Montag beginnt einer von drei Kursen im Landkreis. Die Malteser sind dazu in Garmisch-Partenkirchen in ihrer Dienststelle in der Burgstraße vor Ort. Und am 6. Juli gibt es das Angebot in Bad Bayersoien. Mehr Infos gibt es unter malteser-demenzkompetenz.de und heute bei uns in Programm.
Ruderunfall auf Starnberger See wird ab heute verhandelt
Vor gut sechs Jahren ist ein 13-jähriger Junge beim Rudertraining auf dem Starnberger See ums Leben gekommen. Heute ist Auftakt im Prozess um den Tod des Jungen vor dem Amtsgericht Starnberg. Angeklagt sind seine damaligen Betreuer wegen fahrlässiger Tötung. Das Verfahren wurde eigentlich schon eigestellt, jetzt wird der Fall doch noch verhandelt. Heute und am 12. Juli sind Verhandlungstage angesetzt. 2015 kenterte der Junge auf dem See und ertrank abseits seiner Rudergruppe im acht Grad kalten Wasser.
Die Corona-Inzidenzen im Oberland bleiben weiterhin auf niedrigem Niveau. Fast alle Oberland-Landkreise liegen heute laut RKI unter der bundesweiten Inzidenz von 8,6. Nur der Kreis Garmisch-Partenkirchen weist weiter einen vergleichsweise hohen Wert auf. Obwohl zuletzt nur zwei Neuansteckungen gemeldet wurden, liegt die Inzidenz heute bei 19,2. Trotz der bundesweit niedrigen Ansteckungsquote hat Bundesgesundheitsminister Spahn zum Wochenende erläutert, dass seiner Ansicht nach, vor Allem in Schulen die Corona-Maßnahmen noch längere Zeit aufrechterhalten werden müssten. «Wir werden nicht völlig ohne Schutzmaßnahmen wieder in den Schulbetrieb gehen können», sagte er bei einer Online-Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing über die Zeit nach den Sommerferien.
Diese und nächste Woche stehen bei Seeshaupt Bauarbeiten an. An der Zufahrtstraße nach Jenhausen und an einem Wirtschaftsweg im Bereich Schmitten wird die Straße saniert. Umleitungen sind vor Ort ausgeschildert. Wie die Gemeinde mitgeteilt hat, wird versucht, die Einschränkungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten.