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News für den 02. Juni 2021
Zukunftspläne für Kliniken Seefeld und Herrsching
Die Kliniken in Seefeld und Herrsching sollen in einem Neubau vereint werden. Das sehen zumindest aktuelle Pläne vor. Zuletzt war aber auch eine Erweiterung der Einrichtung in Herrsching im Gespräch. Für einen Neubau setzt sich jetzt auch der „Freundeskreis und Förderverein Krankenhaus Seefeld“ ein. Laut diesem sei nur mit dieser Möglichkeit die medizinische Versorgung im westlichen Landkreis Starnberg langfristig gesichert. Am 27. Juni sollen die Seefelder in einem Ratsbegehren abstimmen, ob die Klinik in einem Landschaftsschutzgebiet gebaut werden soll.
Von den rund 440.000 Hektar Bodenfläche in den Oberland-Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Landsberg am Lech sind rund 40 Prozent Waldfläche. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik hervor. Sowohl die größte Fläche, als auch den größten Waldanteil hat mit 53,6 Prozent der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Den geringsten Anteil an Waldfläche hat wiederum der Landkreis Weilheim-Schongau mit 31,7 Prozent.
Eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten. Die hat das Münchner Landgericht gegen einen Farchanter verhängt. Der 39-Jährige soll im Zeitraum zwischen 2019 und 2020 in sechs Fällen Kinder sexuell Missbraucht haben. Er soll sich dabei in einer gemeinsamen Familienwohnung an seinen Stieftöchtern vergangen haben. Diese waren zum Tatzeitpunkt unter 14 Jahre alt. Ihm wurde außerdem vorsätzliche Körperverletzung in zwei Fällen zur Last gelegt. Das Urteil ist gestern gefallen.
In Eching am Ammersee konnte die Polizei gestern einen Graffiti-Sprayer festnehmen. Ein Zeuge meldete den Beamten einen Mann, der gerade dabei war die Amperbrücke zu besprühen. Die eintreffende Streife konnte einen 21-Jährigen auf frischer Tat ertappen. Er war gerade dabei, sein circa 6x 1,5 Meter großes Graffiti zu vollenden. Laut seiner Aussage wollte er zur Verschönerung der Brücke beitragen. Ein genauer Schaden ist noch nicht bekannt.
Rund 32.000 Patienten werden pro Jahr in der Notaufnahme des Klinikums Garmisch-Partenkirchen behandelt. Im Moment wird diese komplett neustrukturiert. Mit dem Abschluss der ersten Umbauphase hat die Notaufnahme eine Aufnahmestation mit neun Betten erhalten. Wie das Krankenhaus mitteilt, ist diese bereits seit 25. Mai in Betrieb. Die Maßnahmen laufen seit dem letzten Jahr. Bis Ende diesen Jahres sollen unteranderem weitere Behandlungsplätze und ein Schockraum den Betrieb aufnehmen.
Unter dem Motto „Durchstarten 2021 – Mit uns in die Zukunft“ organisiert die Agentur für Arbeit eine digitale Ausbildungs- und Studienmesse. Als Regionen wurden hierfür die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Landsberg am Lech ausgesucht, da es hier noch keine solche Veranstaltung gab. Die Online-Messe öffnet am 24. Juni ihre virtuellen Tore für Schüler, Lehrer und Eltern. Interessierte Aussteller können sich ab sofort beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit melden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Schießen: Monika Karsch holt EM-Silber mit der Sportpistole
Schützin Monika Karsch aus Rott hat gestern bei der Europameisterschaft in Kroatien die Silbermedaille gewonnen. Die 38-jährige musste sich beim Schießen mit der Sportpistole nur der Konkurrentin aus Frankreich geschlagen geben. Der nächste Wettkampf steht schon in wenigen Wochen an – nämlich die olympischen Spiele in Tokio. Das Ticket dafür konnte sich Monika Karsch schon vor der EM sichern.
Polizei Landsberg kontrolliert gezielt Gruppen und Ansammlungen
Bereits seit Montag gelten im Landkreis Landsberg am Lech gelockerte Corona-Regeln. Grund ist die Inzidenz, welche stabil unter 35 liegt. Die Polizei appelliert aber an die Bürger und Besucher des Landkreises, sich trotzdem weiterhin an die geltenden Einschränkungen zu halten. So sind unteranderem Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen nach wie vor untersagt. In der nächsten Zeit werden auch verstärkt Kontrollen eingesetzt, welche besonders auf größere Gruppen achten werden. Festgestellte Verstöße werden laut der Polizei konsequent angezeigt und dem Landratsamt gemeldet.
Polizeikontrolle bei Lagerfeuer in GAP läuft aus dem Ruder
Bereits Montagnacht gegen 23 Uhr ist eine Kontrolle der Polizei Garmisch-Partenkirchen eskaliert. Oberhalb von St. Anton hatten sieben Personen, die zum Teil alkoholisiert waren, ein Lagerfeuer gemacht. Weil ein 18-jähriger seine Personalien nicht angeben wollte und deshalb in Gewahrsam genommen wurde, geriet die Situation aus dem Ruder. Drei Garmisch-Partenkirchener im Alter von 16, 17 und 18 Jahren waren damit nicht einverstanden und versuchten ihren Freund zu befreien, wodurch es zu einem Gerangel kam. Gegen die vier Beteiligten wurde unteranderem ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Alle sieben müssen sich wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.
GAP & TÖL-WOR: IG BAU fordert neuen Tarifvertrag für Floristikbranche
Gartenmärkte und Blumengeschäfte erleben in der Pandemie einen Ansturm. Die Angestellten arbeiten aber oft zu Niedriglöhnen. Deswegen fordert die IG BAU für die überwiegend weiblichen Beschäftigten in der Floristik mehr Geld. So unteranderem auch in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Arbeitgeber sollten sich demnach an den Verhandlungstisch setzen und einen neuen Tarifvertrag für die Branche abschließen.
Corona-Inzidenzen 02. Juni: WM-SOG und GAP über 50 - STA weiterhin unter 10
Stand heute liegen wieder zwei Oberland-Landkreise über dem Inzidenzwert von 50. Das geht aus den aktuellen Zahlen des RKI hervor. Neben dem Kreis Weilheim-Schongau, der aktuell bei 62,7 liegt, ist der Wert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit 52,0 ebenfalls wieder über dem Grenzwert. Sollte das mehrere Tage in Folge der Fall sein, würden wieder strengere Regeln greifen. Die niedrigste Inzidenz im Oberland hat nach wie vor der Landkreis Starnberg. Hier liegt der Wert bei 9,5.
ADAC rechnet mit viel Urlaubsverkehr - auch B2/A95 ist Staubrennpunkt
Der ADAC rechnet am langen ersten Juni-Wochenende erneut mit viel Urlaubsverkehr. Grund sind die Pfingstferien, die in Bayern und Baden-Württemberg zu Ende gehen. Aber auch die zurückliegende Öffnung der Hotels und Ferienwohnungen. Gerade der Übergang von der A95 auf die B2 wird wieder als Staubrennpunkt eingestuft. Am morgigen Feiertag müssen die Autofahrer außerdem mit mehr Schwerverkehr rechnen. Das sonst übliche LKW-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen ist im Zuge der Corona-Krise noch bis Ende Juni ausgesetzt.
B2: 19-jähriger kollidiert mit Baum - hat aber großes Glück
Gestern Früh ist auf der B2 ein 19-jähriger Erdinger mit einem Baum kollidiert. Der junge Erdinger war in Richtung Norden unterwegs, als er zwischen der Einmündung Pöcking Süd und dem anschließenden Tunnel nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Das Auto blieb daraufhin auf dem Dach liegen. Der 19-jährige hatte laut der Polizei riesen Glück und wurde mit nur leichten Verletzungen ins Klinikum Großhadern eingeliefert. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von ca. 5000 Euro.
Eishockey-WM: Deutsches Team mit Oberland Spielern steht im Viertelfinale
Das Mindestziel ist erreicht. Mit dem 2:1 Sieg gegen Lettland hat die deutsche Eishockey Nationalmannschaft gestern Abend das Ticket für das Viertelfinale bei der WM gelöst. An den beiden Toren war auch ein Spieler aus dem Oberland beteiligt. Leo Pföderl lieferte das Zuspiel für das 2:0. Der Bad Tölzer wurde nach Abpfiff auch als bester Spieler der Partie ausgezeichnet. Gleich morgen geht es für die Mannschaft mit dem Viertelfinale weiter. Hier wartet dann das Team aus der Schweiz. Anpfiff ist morgen Nachmittag um 15:15 Uhr.