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News für den 11. Dezember 2020
Impfzentren im Oberland werden eingerichtet - LK GAP: Vier neue Todesfälle seit dem Wochenende
Ab dem 5. Januar kann, laut Medienberichten, mit den ersten Corona-Impfungen gerechnet werden. Allein in Oberbayern werden momentan 22 Impfzentren aufgebaut. Das des Landkreises Weilheim-Schongau soll in Peißenberg eingerichtet werden. Das Impfzentrum in Garmisch-Partenkirchen, neben dem Alpspitzwellenbad, wird als Containergruppe eingerichtet. Einige Landkreise haben sich jedoch dazu entschieden, den Betrieb auf mehrere kleine Zentren zu verteilen. So beispielsweise der Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Dort sollen drei kleinere Einrichtung in Betrieb gehen. Ab kommender Woche sollen Impfmaterial und Schutzausrüstungen für Mitarbeiter an die Impfzentren geliefert werden, kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml an.
Und wie der Landkreis jetzt mitgeteilt hat, sind seit dem Wochenende vier weitere Personen verstorben, die mit Covid19 infiziert waren. Außerdem wurden wieder über 50 Neuinfektionen gemeldet, die 7-Tage-Inzidenz dort liegt heute bei über 180.
B23/GAP: Positive Bilanz zu Ortsumfahrung mit Kramertunnel
Das staatliche Bauamt Weilheim zieht eine positive Bilanz, was den Baufortschritt der künftigen Westumfahrung von Garmisch-Partenkirchen angeht. Herzstück der Umfahrung wird dann der 3,6 km lange Kramertunnel sein. Zwei Brücken über die Loisach, in Grainau und Brugrain, wurden bereits fertiggebaut. Coronabedingt mussten einige Arbeiten zurückgefahren werden, im März standen sie kurzzeitig sogar komplett still. Jedoch liegen die Maßnahmen im Zeitplan, für das nächste Jahr ist der Einbau der Innenschale des Tunnels geplant. „Während im Januar 2020 der Haupttunnel nur zu erahnen war, wird nun nach knapp einem Jahr das Bauwerk deutlich sichtbar.“, sagte Nadine Heiß, vom staatlichen Bauamt, zu den Fortschritten an der Umfahrung.
Unfall wegen Vorfahrtsmissachtung in Bad Heilbrunn
Weil sie die Vorfahrtsregeln missachtet hatte, hat eine 71-Jähirge aus Gaißach gestern einen Verkehrsunfall verursacht. Die Frau wollte in Bad Heilbrunn Richtung Bundesstraße fahren. Dort bog sie Richtung Bad Tölz ab und übersah dabei eine 25-Jährige aus Benediktbeuern mit ihrem Pkw und missachtete gleichzeitig deren Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei beide Frauen leicht verletzt wurden. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Autos entstand ein geschätzter Schaden von 10.000 Euro.
Der Polizei Garmisch-Partenkirchen ist heute früh ein Jagdwilderer ins Netz gegangen. Im Bereich des Friedergießes, in der Nähe von Griesen, ging gegen 9:30 Uhr die Mitteilung über einen Wilderer ein. Es wurden Schüsse und eine verdächtige Person gemeldet. Nach einer Fahndung konnte die Polizei einen 28-Jährigen aus Garmisch-Partenkirchen fassen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass er zur Jagd in diesem Bereich nicht berechtigt ist. Er hatte dort wiederrechtlich einen Gamsbock erlegt. Der Mann muss sich jetzt wegen Jagdwilderei verantworten.
Auch das Breitwand-Kino in Starnberg muss Coronabedingt geschlossen bleiben. Für kurze Zeit wird ab Januar 2021 aber eine alternative Nutzung des Kinos eingerichtet. Das Kino verwandelt sich in einen sogenannten „Pop-Up Store“ für Kreativschaffende in der Region. Dort sollen dann unteranderem Malereien, Skulpturen und Fotografien ausgestellt sein. Die Stadt möchte damit auch anderen Eigentümern von leerstehenden Gewerben zeigen, wie ihre Flächen kreativ „zwischengenutzt“ werden können.
GAP: 15 Euro Parkgebühren sollen Situation in Weihnachtsferien entschärfen
Nachdem am vergangenen Wochenende zahlreiche Wintersportfans den Hausberg in Garmisch-Partenkirchen gestürmt haben, gibt es jetzt eine Reaktion seitens der Marktgemeinde und der Bayerischen Zugspitzbahn. Die Parkplätze an der Hausbergbahn und der Kreuzeck- und Alpspitzbahn werden ab den Weihnachtsferien 15 Euro pro Tag kosten. Damit soll den Ausflüglern, laut dem Ort und der BZB, eine gute Parkplatz-Infrastruktur geboten werden. Die Verantwortlichen geben an, dass es einerseits nachvollziehbar sei, dass viele Menschen in die schöne Natur kommen wollen. Jedoch wäre dafür eine angemessene Parkplatzsituation nötig.
Ab heute und bis Freitag, den 18. Dezember, wird auf der Regionalbuslinie 903 in Starnberg eine weitere Verstärkerfahrt eingesetzt. Damit soll die Schüleranzahl in den einzelnen Bussen, zu Corona-Zeiten, weiter reduziert und die Kapazitäten gleichzeitig gesteigert werden. Die Verstärkung betrifft die Fahrt „Perchting, Ort“ bis Starnberg, mit Ankunft um 07:30 Uhr.
Starnberg: Hilfe für Menschen mit Behinderung in der Corona-Krise
Wie geht es Menschen mit Behinderung während der Corona-Krise? Wie hat sich ihr Alltag verändert und was bewegt und beschäftigt sie in dieser Krise? Mit der Kampagne „Hingeschaut und Zugehört“ wird Betroffenen und ihren Bezugspersonen ein Gesicht und eine Stimme gegeben. Die Dienste der Offenen Behindertenarbeit des Landkreises Starnberg rufen gemeinsam mit Max Mayer (kommunaler Behindertenbeauftragter) Menschen mit Behinderung zur Teilnahme auf. Die Aktion läuft bis zum 12. Dezember. Wer sich beteiligen möchte, muss eine E-Mail an aktionsplan@lra-starnberg.de schreiben. Von dort gibt es die Zugangsdaten für den Upload des Videoclips. Der Clip darf nicht länger als fünf Minuten sein. Interessierte, die Hilfestellung benötigen, können sich an die Dienste der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis wenden.
An diesem Wochenende klappt es vielleicht mit einem Auftritt von einigen Oberland-Athleten beim Ski-Weltcup. Nachdem letztes Wochenende viele Rennen in St.Moritz und Sanata Catherina wegen schlechten Wetterverhältnissen abgesagt wurden, geht es am Samstag und Sonntag nach Frankreich. Es steht ein Riesenslalom der Damen in Courchevel an, bei dem auch Andrea Filser vom SV Wildsteig dabei ist. Bei den Herren gibt es Abfahrts-Rennen und einen Super-G. Aus dem Oberland geht dabei Simon Jocher vom SC Garmisch an den Start.
In der jüngsten Stadtratssitzung von Schongau, wurde die Vorplanung mit Variantenauswahl der Geh- und Radwegführung an der Peitinger Straße vorgestellt. Der Rat hat sich für die Variante „beidseitiger Geh- und Radweg zwischen Lechbrücke und Mühlkanalbrücke“ entschieden und die weiteren Planungen freigegeben. In den Planungen zusammen mit Staatlichen Bauamt Weilheim und der Stadt Schongau ist auch die Fahrbahnerneuerung der Peitinger Straße zwischen den Brücken und die Verlegung des Knotenpunktes Friedrich-Haindl-Straße nach Osten beinhaltet. Ob weitere Straßensanierungen wie z.B. Richtung „Loamer Stichl“ Richtung Peiting erfolgen wird im laufenden Planungsprozess noch entschieden.
Für wie viel Geld werden die Turnhallen in Weilheim saniert?
Die Gymnasium-Sporthallen in Weilheim sind baufällig, weshalb eine Sanierung oder ein kompletter Neubau in Frage kommen. Am Vormittag wird im Kreistag über die Maßnahme entschieden. Aufgrund der jetzigen Pandemie, könnte es voraussichtlich auf die kostengünstigere Variante hinauslaufen. Ein kompletter Neubau würde rund 13,5 Millionen Euro kosten, eine Sanierung rund 4,3 Millionen. Die günstigste Variante wäre die alleinige Dachsanierung für etwa 1,5 Millionen Euro.
Starnberg führt am Vormittag einen Parkplatz-Praxis versuch durch - Behinderungen für Autofahrer
In der Starnberger Innenstadt wird heute getestet - und zwar im Umfeld der Kreissparkasse an der Wittelsbacherstraße. Hintergrund ist der seit Jahren bestehende Konflikt um Parkplätze vor dem Gebäude, aber auch an der Ludwigstraße. Im Juni hatte sich der Mobilitätsausschuss des Stadtrates mit der Frage befass, wobei die Idee des Praxisversuches entstand. Für die Autofahrer kann es deshalb am Vormittag im Innenstadtbereich zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperren kommen.
Das Oberlandderby in der Eishockey-Oberliga-Süd steht an. Dabei empfängt der SC Riessersee den EC Peiting zu Hause im Olympia Eissportzentrum. Los geht es um 20 Uhr. Im ersten Duell der beiden Mannschaften, Anfang November, unterlagen die Peitinger den Werdenfelsern deutlich mit 3:8.
Intensivbetten werden knapp - Nur 15 Prozent von Corona-Patienten belegt
Die freien Intensivbetten in den Kliniken bei uns im Oberland werden immer weniger. Das zeigen die aktuellen Zahlen des DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) in Zusammenarbeit mit dem RKI für den heutigen Morgen. Demnach sind in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Landsberg a. Lech, Bad Tölz-Wolfratshausen und Starnberg bereits 80 Prozent der Intensivbetten belegt. Insgesamt gibt es Oberlandweit nur noch 36 freie, wobei der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bereits komplett ausgelastet ist. Allerdings werden derzeit nur 15 Prozent der Betten durch COVID-19 Patienten belegt.
Zugspitze und Alpspitze bei Instagram ganz vorne mit dabei!
Am heutigen Welttag der Berge hat die Social Media Plattform Instagram die zehn beliebtesten Berge in Deutschland ermittelt. Und in dieser Liste ist das Oberland gleich zweimal vertreten. Auf Platz drei der meistgeposteten Berge, ist die Alpspitze. Ganz oben an erster Stelle ist die Zugspitze. Mehr als 415.000 Bilder wurden vom knapp 3000 Meter hohen Berg auf Instagram gepostet.
WWK Volleys aus Herrsching verpassen erneut Finaleinzug
Sie standen zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren im Pokal-Halbfinale des Deutschen Volleyballverbands und wieder wurde es nichts mit dem Finaleinzug. Am Abend verloren die WWK Volleys aus Herrsching das Spiel gegen die Netzhoppers Königs aus Wusterhausen. Äußerst bitter war, dass die Herrschinger bereits 2:0 nach Sätzen führten und sich am Ende doch mit 2:3 geschlagen geben mussten.
Die Inzidenz-Werte in allen Landkreisen bei uns im Oberland sind gestiegen. Jedoch befinden wir uns noch nirgends über der 200er Marke, was eine Ausgangsperre bedeuten würde. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt der Wert in der Region mit 182,1 am höchsten. Hier gab es in einem Murnauer Pflegeheim auch einen weiteren Todesfall. Der Landkreis Weilheim-Schongau hat einen 7-Tage-Inzidenz-Wert von 152,1. Inzidenz-Werte der Landkreise: Weilheim-Schongau: 152,1 Garmisch-Partenkirchen: 182,1 Starnberg: 139,0 Bad Tölz-Wolfratshausen: 132,1 Landsberg am Lech: 185,4