Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 15. Dezember 2020
Benediktbeuern: Vermisstensuche nach 77-jährigem
Ein 77-jähriger aus Kochel löste gestern eine groß angelegte Vermisstensuche aus. Der Mann hatte sich in einem Waldgelände bei Benediktbeuern mit seinem Fahrzeug festgefahren. Von diesem hat er sich zwischenzeitlich entfernt, dabei die Orientierung verloren und gesundheitliche Probleme bekommen. Nachdem eine Suche an der gemeldeten Position ohne Erfolg blieb, setzten die Einsatzkräfte einen Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und Handyortung ein. Erst 5 Stunden nach dem Notruf konnte der Mann durch sein Mobiltelefon gefunden werden. Er wurde erschöpft und stark unterkühlt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Bad Tölz geflogen.
Schongauer Bau- und Umweltausschuss bespricht Radwegekonzept
In Schongau kommt heute Abend der Bau- und Umweltausschuss zusammen. Ein Thema ist unteranderem die Umsetzung des Radwegekonzepts. Darin enthalten ist auch die Anbindung von Radabstellanlagen. Mit der Initiative „Bike & Ride“ fördert der Bund die Errichtung solcher Anlagen. Die Stadt Schongau hat jetzt positive Signale von der Deutschen Bahn erhalten, die ein Grundstück dafür zur Verfügung stellen will. In der heutigen Sitzung geht es um den Förderantrag der auf den Weg gebracht werden soll.
KARE-Projekt untersucht Klimaanpassung im Oberland
Heute gibt es den Startschuss für das Kare-Projekt zur Klimaanpassung in der Region Oberland. Dabei werden die ansteigenden Starkregenereignisse unteranderem in Weilheim und Garmisch-Partenkirchen untersucht. Bei der Videoveranstaltung am Nachmittag werden die wichtigsten Fakten zum Projekt und zum Stand der Forschung vorgestellt. Die Kommunen im Alpenvorland sind aufgrund ihrer geographischen Lage besonders von Starkniederschlägen in Form von Sturzfluten und Schneemassen betroffen. Auf der anderen Seite steht der Wachstumsdruck mit viel Flächenversiegelung.
GAP: 48-jähriger stiehlt Maschinen und Werkzeug bei Arbeitgeber
Ein 48-jähriger aus Garmisch-Partenkirchen hat zwischen 2017 und 2019 mehrere Maschinen und Werkzeuge bei seinem damaligen Arbeitgeber, einer Baufirma, gestohlen. Aufgeflogen ist das, weil gestern ein Bekannter des Firmeninhabers beim mutmaßlichen Täter das mögliche Diebesgut entdeckt hat. Der Gesamtwert des Diebesguts beläuft sich laut Polizei auf rund 5000 Euro. Gegen den 48-jährigen wird nun wegen Diebstahls ermittelt.
Starnberg bewirbt sich um die Landesgartenschau 2030
Die Stadt Starnberg bewirbt sich um die Austragung der Landesgartenschau 2030. Das wurde in der gestrigen Stadtratssitzung einstimmig beschlossen. Die Stadt bewirbt sich damit für das 50-jährige Jubiläum der Veranstaltung. Bis April 2022 muss die Stadtverwaltung nun die Bewerbung einreichen. Die Bürgerinnen und Bürger, sowie der Stadtrat sollen hier aber miteinbezogen werden.
Bekommt die Ammersee-Card eine Chance? Mit dieser Frage hat sich die Lokale Aktionsgruppe Ammersee in einer Online-Diskussion beschäftigt. 40 Interessierte, darunter sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, informierten sich über die Vorteile und Kosten. Weil der Vorschlag auf großes Interesse stieß, soll die Idee der Ammersee-Card in den 16 Mitgliedsgemeinden der Aktionsgruppe diskutiert werden.
Die Bagger in der Olympiastraße in Garmisch-Partenkirchen rücken bald ab. Noch vor Weihnachten sollen die Bauarbeiten auf der wichtigen Verbindungsstraße im Markt abgeschlossen werden. Am kommenden Montag wird der Verkehr wieder freigegeben. Für mehr als 3 Millionen Euro wurden nicht nur der Zustand der Straße verbessert sondern auch Gehwege verbreitert und barrierefreie Querungen errichtet.
Landratsamt Starnberg zeichnet Teilnehmer von Radl-Aktion aus
Die Mitarbeiter des Landratsamtes in Starnberg haben das gute Wetter in den Sommermonaten für eine Teilnahme an der AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ genutzt. Damit sollen die Menschen ermuntert werden, Alltagswege mit dem Rad zu erledigen. Landrat Frey hat jetzt insgesamt 20 Mitarbeiter des Landratsamtes für die Teilnahme ausgezeichnet. Sie waren an mindestens 20 Tagen mit dem Rad in die Arbeit gefahren.
Die Polizei in Murnau bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Seit fast einer Woche wird die 63-jährige Marion Griebenow vermisst. Zuletzt gesehen wurde die Murnauerin vergangenen Mittwoch – seitdem fehlt von ihr jede Spur. Laut Polizei leidet die Vermisste unter Depressionen. Die 63-Jährige ist ca. 1.70 Meter groß, von schlanker Statur, hat grau-braun-melierte, schulterlange Haare. Vermutlich ist sie mit einer schwarzen Jacke bekleidet. Wer Angaben zum Verbleib von Frau Griebenow machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Schongauer Krankenhaus will Betrieb der Notaufnahme wieder aufnehmen
Seit Anfang August laufen im Schongauer Krankenhaus die Modernisierungsarbeiten in der Notaufnahme. Eigentlich sollten die heute abgeschlossen sein. Allerdings verzögert sich die bauliche Fertigstellung um eine Woche. Kommenden Montag soll alles fertig sein und der komplette Betrieb wieder aufgenommen werden.
GAP: Weltcup-Comeback für Skicrosser Niklas Bachsleitner
In der Schweiz beginnt heute die neue Weltcup-Saison der Skicrosser. Mit am Start ist auch Niklas Bachsleitner vom SC Partenkirchen. Für Ihn ist es das Comeback nach einer schweren Knieverletzung. Sein bestes Karriere-Ergebnis im Weltcup war bislang ein 13. Platz. Die Finalrunden beginnen heute Abend um 20:15 Uhr. Am Wochenende zieht der Weltcup-Tross dann nach Frankreich weiter.
Am Kranzberg wird historische "Hutewaldstruktur" wiederhergestellt
Im Planfeststellungsverfahren für die Ortsumfahrung von Oberau wurden sogenannte Ausgleichsmaßnahmen für die versiegelten Flächen festgelegt. In dieser Woche beginnen jetzt die Arbeiten im Bereich des Buchwalds am Kranzberg bei Mittenwald. Auf sechs Hektar wird die historische Hutewaldstruktur wiederhergestellt. Zunächst wird der Waldbestand aufgelichtet und anschließend neu hergestellt. Künftig sollen dort dann Schafe, Jungrinder und Pferde die Flächen beweiden. Damit sollen verschiedene Pflanzenarten erhalten, vor dem Aussterben bewahrt und wiederhergestellt werden.
Skirennfahrer Dreßen startet in Reha - Keine Comeback-Prognose
Statt auf die Skipiste geht es für den Mittenwalder Skirennfahrer Thomas Dreßen jetzt in die Reha. Nach seiner Hüft-Operation, bei der nicht alle freien Gelenkteile entfernt werden konnten, beginnen in Bad Wiessee jetzt die mehrwöchigen Reha-Maßnahmen. In der Klinik am Tegernsee war Dreßen bereits nach seinem Kreuzbandriss behandelt worden. Bei einem Gespräch mit dem behandelnden Arzt wollten beide keinen Comeback-Termin ins Auge fassen. Ein Start des fünfmaligen Weltcup-Siegers in Kitzbühel- und bei der Weltmeisterschaft gilt aber als nahezu ausgeschlossen.
Ein lebendiges und nachhaltiges Quartier, mit einer Mischung aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit soll am Starnberger Ortseingang entstehen. Das Bauvorhaben soll als Ersatz für das bestehende Gewerbegebiet dienen. Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Starnberger Stadtrat den Weg frei gemacht, zur Änderung des Bebauungsplans und damit für das Projekt „moosaik – das verbindende Quartier“. Das Areal umfasst rund 30.000 Quadratmeter und soll klimagerechte Konzepte mit Verbesserung der Fuß- und Radwegverbindung mit sich bringen.
Oberland: Impfzentren müssen bis heute aufgebaut sein
Bis heute müssen in jedem Landkreis die Impfzentren stehen. Das ist die Maßgabe der Bayerischen Staatsregierung. Im Landkreis Weilheim-Schongau werden die Impfungen im ehemaligen Krankenhaus in Peißenberg durchgeführt. In Garmisch-Partenkirchen wurde ein Container-Impfzentrum am Alpspitzbad eingerichtet. Und im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen entsteht eins an der Wolfratshauser Kreisklinik. Außerdem soll an der Stadtklinik in Bad Tölz ein zweiter Standpunkt aufgebaut werden. Gesundheitsminister Spahn hält erste Impfungen im Dezember für denkbar.
Corona: Verschärfte Regelungen in Landsberg und Garmisch-Partenkirchen
Ab morgen gelten bayernweit die neuen Corona-Regeln. In den Oberland-Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Landsberg gibt es bereits ab heute verschärfte Beschränkungen. Beide Landkreise haben gestern nämlich die 200er-Inzidenzmarke gerissen. Damit gilt dort schon ab heute Abend eine nächtliche Ausgangssperre. Zwischen 21 und 5 Uhr darf man nur noch in wenigen Ausnahmefällen aus dem Haus. Zum Beispiel aus medizinischen Gründen oder wenn man zur Arbeit muss. Außerdem müssen beispielsweise Musikschulen ihren Betrieb in Präsenzform bis auf weiteres einstellen.