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News für den 11. Februar 2021
Stadtrat Penzberg spricht in Sitzung über Ganztagsangebot an Mittelschule
Die Einführung eines Ganztagsangebots an der Mittelschule ist heute Thema im Penzberger Gemeinderat. Demnach sollen Schüler, natürlich freiwillig, an vier Tagen der Woche über das vormittägliche Angebot hinaus individuell gefördert und unterstützt werden. Kosten entstehen für die Familien dadurch nicht. Nur ein optionales Mittagessen kostet extra. Sollte der Stadtrat heute Abend für die Pläne stimmen, soll das Angebot bereits zum nächsten Schuljahr ab September eingeführt werden.
Ski-WM Super-G: Weidle auf Platz 19, Jocher erreicht Rang 16
Heute standen bei der Ski-WM in Cortina die verschobenen Super-G Rennen der Damen und der Herren auf dem Programm. Mit Simon Jocher und Kira Weidle waren auch wieder zwei Athleten aus dem Oberland mit dabei. Keiner der beiden konnte sich einen Platz unter den besten 10 sichern. Für Weidle vom SC Starnberg reichte es nur für Rang 19. Leicht besser schnitt mit Platz 16 Simon Jocher vom SC Garmisch ab.
BZB sagt Saison im Skigebiet "Garmisch Classic" endgültig ab
Im Skigebiet Garmisch-Classic wird es in diesem Winter keinen Skibetrieb mehr geben. Das hat die Bayerische Zugspitzbahn mitgeteilt. Auslöser für die Entscheidung ist der, bis in den März, verlängerte Lockdown. „Der organisatorische und finanzielle Aufwand um das Skigebiet startklar zu machen, ist immens hoch. Wann ein Betrieb möglich sein wird, ist noch immer nicht absehbar. Am Ende sind wir dazu verpflichtet, die wirtschaftlich verträglichste Entscheidung zu treffen“, so Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Wie es mit dem Skibetrieb auf der Zugspitze weitergeht, das ist bislang noch offen. Dort wäre, sofern es die Bedingungen zulassen, das Skifahren bis Mai möglich. Inhaber einer Saison- oder Jahreskarte bekommen einen Anteil der nicht nutzbaren Tage rückvergütet. Das Formular dazu finden Sie online unter zugspitze.de/erstattung.
Grenze zu Tirol wird zunächst nicht geschlossen - Schärfere Kontrollen drohen
Alle Oberland-Landkreise liegen unter einer Inzidenz von 100. Und das wird sich ab nächster Woche bezahlt machen. Wie Ministerpräsident Markus Söder vor wenigen Minuten bekannt gegeben hat, sind Landkreise unter dieser Marke ab dann von der nächtlichen Ausgangssperre ausgenommen. Da sich in Tirol aktuell die südafrikanische Virus-Variante ausbreitet, waren zuletzt Stimmen nach Grenzschließungen laut geworden. Davon ist nun zunächst keine Rede. Sollte Tirol in der nächsten Zeit vom Bund zu einem Mutationsgebiet erklärt werden, drohen trotzdem schärfere Regeln. Dann soll eine Einreise nur noch möglich sein, wenn direkt bei Grenzübertritt ein negativer Corona-Test vorgelegt werden kann. Außerdem sollen dann strikte Grenzkontrollen eingeführt werden.
Boutique-Charlets in Unterammergauer Gemeinderatssitzung Thema
In Unterammergau soll eine Ferienhausanlage entstehen – Sogenannte Boutique Charlets. Das ist heute unteranderem Thema im Gemeinderat. In der Sitzung wird dabei über den Bauantrag davon entschieden. Das Projekt wurde bereits 2018 entwickelt. Die neue Ferienhausanlage soll sich an das bestehende Boutiquehotel und das Restaurant Hieronymus anschließen.
Eine gute Nachricht für die rund 230 Dachdecker aus dem Oberland. Denn wie die IG Bau mitgeteilt hat, gilt für sie ab sofort ein höherer Mindestlohn. Die neue Lohnuntergrenze liegt nun bei 14,10 Euro und damit bei 3,7 Prozent mehr als bisher. Auch Azubis bekommen seit Januar mehr Geld. Außerdem ruft die Gewerkschaft zum Lohn-Check auf. „Auf der aktuellen Lohnabrechnung muss das Plus auftauchen. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, so Bezirksvorsitzender Michael Müller.
Vierfache Bedrohung und eine vorsätzliche Körperverletzung. Das wird einem 23-jährigen Mann unteranderem vorgeworfen. Deswegen steht er seit heute vor dem Münchener Landgericht. Er soll unteranderem im Januar 2020 einen Mann in der Asylbewerberunterkunft in Schongau mit einem Messer bedroht haben. Außerdem wird er beschuldigt, zwei Polizisten verletzt zu haben, die ihn in Gewahrsam nehmen wollten. Laut Anklageschrift leidet der Mann an einer Schizophrenie. Deswegen und aufgrund seiner Taten wurde er als “ für die Allgemeinheit gefährlich“ eingestuft. Für den Prozess sind zunächst vier Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte Anfang März fallen.
Freibad in Farchant wird für knapp 5 Millionen Euro saniert
Heute Abend ist die Sanierung des Warmfreibades Thema in der Sitzung des Farchanter Gemeinderats. „Nach fast 50 Jahren sei eine Grundsanierung nahezu unumgänglich“, so die Gemeinde. Insgesamt sollen die Maßnahmen rund 4,9 Millionen Euro kosten. 2,2 Millionen davon steuert voraussichtlich der Freistaat bei. Und auch der Radweg nach Oberau ist Thema. Die Strecke entlang der Bahnlinie soll ertüchtigt werden. Die Kosten dafür übernimmt fast vollständig ebenfalls der Freistaat.
Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen: Selbsthilfegruppen erhalten Förderung
Noch bis 15. Februar können für gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Förderanträge gestellt werden. Denn diese werden von den gesetzlichen Krankenkassen in Bayern unterstützt. Auch Anträge für Selbsthilfegruppen in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen können bei der Geschäftsstelle des „Runden Tisches Oberland“ am Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen eingereicht werden.
Antragsformulare und Merkblätter können bei der Geschäftsstelle des „Runden Tisch Oberland“ angefordert werden oder auf der Internetseite www.selbsthilfekompass.net direkt heruntergeladen werden. Elisabeth Erlacher ist in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Bad Tölz, unter 08041/505-121 oder per E-Mail an elisabeth.erlacher@lra-toelz.de erreichbar.
Anmeldephase für Unternehmenspreis auch in Weilheim-Schongau gestartet
Ab sofort können sich die Unternehmen in Bayern für die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ bewerben. Das hat das Landratsamt Weilheim-Schongau jetzt mitgeteilt. In der Vergangenheit konnten bereits Betriebe aus dem Landkreis den Preis gewinnen, wie das Musikhaus Kirstein in Schongau und Altenstadt. Ausgezeichnet werden Mittelstandsunternehmen, die in den letzten fünf Jahren nachhaltiges Wachstum nachweisen können. Dieses Jahr steht außerdem im Fokus, ob Unternehmen sich während der Pandemie behaupten konnten und somit als Vorbild für andere fungieren. Teilnahmeschluss ist der 31. März.
Inhabergeführte mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bayern sind eingeladen, sich über die Internetseiten www.bayerns-best-50.de und www.bakertilly.de/bb50 über den Preis zu informieren und sich kostenlos zu bewerben.
Weil die Produkte einer Großmetzgerei 2016 wegen einem zu hohen Wert an gesundheitsschädigenden Listerien verboten wurden, ist deren Insolvenzverwalter vor das Münchner Landgericht gezogen. Gestern wurde die Klage gegen den Freistaat Bayern und die Forderung nach 11 Millionen Euro Schadensersatz abgewiesen. Die Großmetzgerei Sieber musste damals wegen der ausgesprochenen Verbote schließen. Laut Gericht wäre es aber nicht wegen des Produktverbotes zur Schließung gekommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, dem Kläger bleibt noch die Möglichkeit, vor das Oberlandesgericht zu ziehen. Damals wurde der Erreger aus Geretsried mit einem großen Listerienausbruchs in Süddeutschland in Verbindung gebracht, durch den sogar Menschen starben.
Erster Entwurf für neue Fachoberschule in Starnberg steht
In der Nähe des Bahnhofs Starnberg Nord soll eine neue Fachoberschule entstehen. Dazu wurde im Juni 2020 ein Architektenwettbewerb gestartet. Nun wurden drei Teams aus Architekten ausgewählt, aus welchen ein Projektteam gegründet werden soll. Sobald das steht, soll mit den konkreten Planungen begonnen werden. Wenn alles klappt, kann im Jahr 2023 der Bau starten.
Schloss Linderhof bei Ettal und seine Anlagen haben letztes Jahr knapp 100.000 Menschen besucht. Etwa 300.000 weniger als noch im Vorjahr. Das Künstlerhaus Gasteiger in Utting am Ammersee musste letztes Jahr, aufgrund der räumlichen Enge, komplett geschlossen bleiben. Trotzdem zieht die Bayerische Schlösserverwaltung ein vergleichsweise positives Fazit für das Jahr 2020. „Was in anderen Jahren Gäste von den entlegensten Winkeln der Welt nach Bayern zieht, stand dieses Jahr in besonderer Weise im Dienst an den Einheimischen.“ – so Bernd Schreiber, Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. In die Zukunft blicke die Schlösserverwaltung mit Zuversicht.
Die Job Messe des Landkreises Weilheim-Schongau, sowie das Hochschulforum werden auch dieses Jahr nur als Online-Veranstaltung stattfinden. Damit sich die Schüler trotzdem möglichst breit informieren können, ruft das Landratsamt Firmen dazu auf, virtuelle Messestände anzubieten. Das umfasst zum Beispiel Live-Vorträge, sowie die Möglichkeit sich mit den Ausstellern per Text- oder Videochat auszutauschen. Die Messe soll vom 15. bis 19. März stattfinden. Die Teilnahme ist sowohl für Besucher, als auch Aussteller kostenfrei.
Nachdem zu Beginn der Woche das Wetter gleich zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, soll heute nun die Ski-WM in Cortina richtig losgehen. Auf dem Programm stehen die verschobenen Super-G Rennen der Damen und der Herren. Mit Simon Jocher und Kira Weidle gehen auch wieder zwei Athleten aus dem Oberland an den Start. Losgehen soll es heute um 10:45 Uhr mit den Damen. Danach folgen um 13 Uhr die Herren.
Am Säubach und Schwadergraben bei Penzberg wurde ein Überschwemmungsgebiet ermittelt. Nun wird das Gebiet vorläufig gesichert. Das hat zur Folge, dass hier im Außenbereich neue Baugebiete nicht mehr ohne weiteres ausgewiesen werden dürfen. Außerdem müssen bei der Errichtung und Erweiterung baulicher Anlagen bestimmte Voraussetzungen, wie z.B. Hochwasserbauweise, eingehalten werden.
Lkr. Starnberg: Inzidenzwert sinkt weiter + Corona-Lage im Oberland
Und der Blick auf die anderen Oberland-Landkreise: Das Landratsamt Starnberg meldete zuletzt 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen, sowie 21 neue positive Fälle und eine angestiegene 7-Tage-Inzidenz von 78. Die wenigsten Neuinfektionen hat der Landkreis Weilheim-Schongau, mit 14 Fällen, verzeichnet. Dort sinkt die Inzidenz, laut RKI; heute auf rund 38. Der Kreis Starnberg bleibt weiterhin, mit 26,3, der Landkreis mit dem niedrigsten Inzidenzwert.
Erste Corona-Mutation in Bad Tölz-Wolfratshausen aufgetaucht
Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wurde zum ersten Mal bei einer Person eine Coronavirus-Mutation festgestellt. Aufgrund einer ersten Analyse besteht der Verdacht, dass es sich um die britische Variante handelt. Da die genaue Untersuchung der Probe zehn bis 14 Tage dauert, wird das Ergebnis voraussichtlich erst in der achten Kalenderwoche vorliegen, so das Landratsamt.