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News für den 23. April 2021
SC Riessersee: Florian Vollmer geht in 18. Saison
Der SC Riessersee hat eine weitere Vertragsverlängerung angekündigt. Florian Vollmer geht bei den Werdenfelsern in seine inzwischen 18. Saison. Damit ist für das Urgestein auch nach über 740 Spielen, fast 160 Toren und rund 371 Vorlagen noch nicht Schluss. Laut Geschäftsführer Christakakis ist Vollmer mit seiner Erfahrung enorm wichtig für die Mannschaft. „Natürlich ist er nicht nur eine, sondern DIE Identifikationsfigur des SCR und wir freuen uns sehr, dass er uns weiter erhalten bleibt“, so Christakakis in einer Mitteilung.
BZB-Vorstand fordert erneut finanzielle Hilfen für kommunale Lifte
Nach der coronabedingt ausgefallenen Skisaison hoffen die kommunalen Betreiber von Liften auf Finanzhilfen des Bundes. Dafür will sich jetzt erneut auch der Vorstand der BZB und Präsident des Verbandes deutscher Seilbahnen und Schlepplifte, Matthias Stauch einsetzen. Demnach bemühe sich der Verband aktuell um eine branchenübergreifende Sonderregelung. Denn anders als private Liftbetreiber erhalten kommunale keine Mittel aus dem dritten Corona-Hilfsprogramm. Die BZB habe aus den November- und Dezemberhilfen bisher rund 4,8 Millionen Euro erhalten und erwarte weitere 1,3 Millionen. Stauch hatte bereits im Februar spezielle Hilfen für die Branche gefordert. Laut ihm seien rund 50 Prozent der Betriebe in ihrer Existenz bedroht.
Autofahrer hinterlässt in Feldafing nach Kollision leeren Zettel
In Feldafing hat ein Autofahrer, nachdem er beim Rangieren einen anderen PKW gestoßen hat, einen leeren Zettel hinterlassen. Laut der Polizei hatte der Mann das geparkte Auto gleich zweimal getroffen und daraufhin so getan, als würde er seine Kontaktdaten aufschreiben. Jedoch klemmte dieser nur einen leeren Zettel unter den Scheibenwischer. Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, merkte sich das Kennzeichen des Kleintransporters und gab dem geschädigten Fahrzeughalter Bescheid. Dadurch konnte der (dreiste) Unfallverursacher durch die Polizei identifiziert werden. Diesen erwartet jetzt ein Strafverfahren.
Murnauerin erhält von Bundespräsident Verdienstkreuz am Bande
Frau Dr. Astrid Bühren aus Murnau hat von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurde sie für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Traumaarbeit. Vor allem die Gendermedizin, also eine geschlechterspezifische Erforschung, Diagnostik und Therapie von Krankheiten ist der Murnauerin ein besonderes Anliegen.
Feldafing: Polizei löst Basketballrunde von rund 20 Jugendlichen auf
Gestern am späten Nachmittag musste die Polizei Starnberg eine Basketballrunde auflösen. Die Polizei wurde darüber informiert, dass in Feldafing am Sportplatz in der Seestraße circa 15 bis 20 Jugendliche und junge Erwachsene Basketball spielen würden. Als die Sportler die eintreffende Polizeistreife erkannten, wechselten sie abrupt die Sportart und sprinteten in alle Richtungen davon. Allerdings berücksichtigten sie nicht, dass noch verschiedene Gegenstände am Sportplatz liegen blieben, darunter auch eine Jacke mit Geldbeutel und Personalausweis. Obwohl Basketball zu den körperlosen Sportarten gerechnet wird, ist das gemeinsame Spiel von fast 20 Personen auf engsten Raum der derzeitigen Infektionslage nicht angemessen. Gegen eine Person wurde Anzeige erstattet.
Durch Corona boomt das Liefergeschäft in den Oberland Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Starnberg. Jetzt kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten die Arbeitsbedingungen bei Lieferando. Die Fahrerinnen und Fahrer, die bei jedem Wetter unterwegs sind, arbeiten zu Niedriglöhnen und teils am Rand der Belastungsgrenze, heißt es in einer Mitteilung. Und auch der Arbeitsschutz werde nach Beobachtung der NGG nicht ernst genug genommen. Deshalb fordert die Gewerkschaft faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Die FahrerInnen sollen sich zudem Rat bei der NGG suchen, denn je mehr sich für ihre Belange einsetzen, desto schneller können tarifliche Standards für die Lieferbranche ausgehandelt werden.
Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen holt bei den Impfungen im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt auf. Wie das Landratsamt mitgeteilt hat, haben bislang rund 22 Prozent der Bürger die erste Impfdosis erhalten, bayernweit sind es stand gestern knapp 21 Prozent. Knapp jede sechste Impfung im Landkreis wurde dabei von einem der niedergelassenen Ärzte durchgeführt. Im Landkreis Weilheim-Schongau sogar jede fünfte. Hier liegt man dafür bei der Quote weiter hinterher. Demnach haben im Landkreis Weilheim-Schongau bisher rund 20 Prozent ihre Erstimpfung erhalten.
22-jähriger Penzberger steht wegen versuchten Mordes vor Gericht
Ein 22-jähriger Penzberger steht ab heute vor dem Münchner Landgericht. Er wird des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt. Ende Juni letzten Jahres soll der junge Mann in München im alten botanischen Garten einen Mann angegriffen haben, der sich dort an einen Brunnen gelegt hatte. Er soll ihm unter anderem ohne Grund mehrfach mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben, außerdem soll er mehrfach auf den Kopf und Oberkörper des Geschädigten eingetreten haben. Dieser erlitt dadurch unter anderem ein offenes Schädelhirntrauma und musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. Der Penzberger wird deshalb des versuchten Mordes und der Körperverletzung beschuldigt, ein Urteil soll Ende Mai fallen.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Großweil und Schwaiganger
Auf der Staatsstraße 2062 ist es gestern Nachmittag zwischen Großweil und Schwaiganger zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Kleinwagen, gesteuert von einer 58-jährigen Frau aus Benediktbeuern kam aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und geriet dabei in den Gegenverkehr. Hier kollidierte der PKW dann mit einem entgegenkommenden Transporter in dem ein 67-jähriger Mann aus Großweil saß. Beide Fahrer wurden dadurch schwer verletzt und mussten in die Unfallklinik nach Murnau gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Straße musste bis in den frühen Abend gesperrt werden.
Nach dem Landkreis Weilheim-Schongau hat jetzt auch der Kreis Landsberg am Lech den Startschuss für die Kontaktnachverfolgungs-App „Luca“ gegeben. Laut dem Landratsamt ist die Technik dafür eingerichtet und die letzten Tests im Gesundheitsamt erfolgreich absolviert worden. Durch die App soll das Ausfüllen von Zetteln überflüssig werden. So muss hiermit nur ein QR-Code gescannt werden, um sich unteranderem in Restaurants oder Geschäften zu registrieren. Landrat Thomas Eichinger hofft, dass möglichst viele Bürger die App nutzen. „Dadurch wäre die Kontaktnachverfolgung wesentlich einfacher und schneller abzuarbeiten“, so der Landrat in einer Mitteilung.
Der Landkreis Weilheim-Schongau hat gestern 37 neue positive Corona-Fälle und damit oberlandweit die meisten Neuinfektionen verzeichnet. Im Landkreis Starnberg haben sich laut dem Landratsamt 23 weitere Personen mit dem Virus infiziert. Die wenigsten Neuansteckungen hat hingegen erneut der Landkreis Garmisch-Partenkirchen verzeichnet. Hier gab es gestern 15 neue Fälle, hier ist der Inzidenzwert laut dem RKI auch nochmal gesunken und liegt jetzt bei 76,9. Den höchsten Wert im Oberland hat nach wie vor der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit derzeit 150,1.
In Herrsching hat bereits am Mittwochnachmittag eine Schilffläche gebrannt. Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Mehrere Feuerwehren haben mit einem Großaufgebot vor Ort gegen das Feuer gekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert. Insgesamt ist hierbei aber eine Fläche von rund 400 Quadratmetern abgebrannt. Die Polizei geht aktuell von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern aber noch an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Herrsching zu melden.
Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen warnt aktuell vor illegalen Sammlungen
Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen warnt aktuell vor illegalen Sammlungen. Demnach werden Wurfzettel, in teils schlecht verständlichem Deutsch, in Briefkästen eingeworfen, mit dem Aufruf, die Sammlung einer „ungarischen Familie“ zu unterstützen. Hierbei werden aber nur Gegenstände mitgenommen, die den größtmöglichen Gewinn versprechen. Der Rest wird entweder stehen gelassen oder anschließend illegal in der Natur entsorgt. Deswegen bittet das Landratsamt darum, sich nicht an solchen Sammlungen zu beteiligen. Wer Hinweise zu den Sammlern geben kann oder Fragen hierzu hat kann sich beim Landratsamt melden. Tel.: 08041 505-356 Mail: umwelt@lra-toelz.de
Seit Montag ist die Penzberger Straße in Iffeldorf gesperrt. Ab heute kann der Verkehr wieder fließen. Das hat das Staatliche Bauamt Weilheim bestätigt. Die Sperrung war nötig, da im Bereich zwischen der Staltacher Straße und dem Bahnübergang ein neuer Fahrbahnbelag aufgetragen wurde. Die Arbeiten sollen rund 280.000 Euro gekostet haben.