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News für den 12. Mai 2021
Gutachten von Baustellenunglück Denklingen liegt vor
Nach dem Baustellenunglück in Denklingen, bei dem im letzten Oktober vier Arbeiter ums Leben gekommen sind, ist jetzt das angeordnete Gutachten eingegangen. Das hat das Polizeipräsidium Oberbayern Nord jetzt mitgeteilt. Der Gutachtenbefund der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Klärung des Unfallhergangs wird derzeit ausgewertet. Im Anschluss folgen dann gegebenenfalls weitere Ermittlungen. Letztes Jahr stürzte auf der Baustelle in Denklingen die Schalung einer Decke in sich zusammen und begrub einen 16-Jährigen, einen 34-Jährigen und zwei 37-Jährige unter sich.
Die Teststation Auszeit im Kulturpark Murnau hat auch morgen am Feiertag von 7:00 bis 10:00 Uhr geöffnet. Und auch das Corona Schnelltest Center am Straßäcker 1 in Murnau ist morgen in Betrieb. Von 10 bis 17 Uhr. Hier kann man online unter epi-app.eu einen Termin buchen. Aber auch ohne Termin kann dort vorbei geschaut werden. Lediglich ein Personalausweis soll mitgebracht werden.
Wolfratshausen/Schäftlarn: Umfangreiche Bauarbeiten auf B11 stehen an
Autofahrer auf der B11 zwischen Wolfratshausen und Schäftlarn brauchen in den kommenden Wochen viel Geduld und gute Nerven. Ab Montag wird ein fünfkilometerlanger Abschnitt saniert. Dazu wird die Strecke zwischen Dorfen und Ebenhausen teilweise voll gesperrt, teilte das Staatliche Bauamt Weilheim mit. Die ersten Baumaßnahmen starten in der kommenden Woche. Die Vollsperrung gilt dann ab 25. Mai für drei Wochen. Insgesamt dauert die Straßensanierung bis voraussichtlich Ende Juni. In dieser Zeit sind Umleitungsstrecken unter anderem über die A95 ausgeschildert.
Blutspenden heute in Garmisch-Partenkirchen möglich
Blutspenden kann Leben retten. Und Sie können dazu auch in Pandemiezeiten einen wertvollen Beitrag leisten. Heute macht der Blutspendedienst des BRK in Garmisch-Partenkirchen halt. Ab 15:30 und bis 20 Uhr kann dort im Kongresszentrum Blut gespendet werden. Am besten mit einer Voranmeldung. Alle Infos dazu finden Sie auf der Website des Blutspendedienstes.
In absehbarer Zukunft wird es wohl keine Bayerische Landesgartenschau in der Stadt Weilheim geben. Der Bauausschuss sprach sich gestern gegen eine Bewerbung für die Jahre 2028 bis 2032 aus. Rund 12 Millionen Euro würde die Ausrichtung der Landesgartenschau wohl kosten. Etwa 4 Millionen müsste die Stadt selbst aufwenden. Aber nicht nur die Kosten waren für das Gremium ausschlaggebend. Man habe viele Projekte aus der Bewerbung für das Jahr 2024 bereits umsetzen können, ohne damals den Zuschlag bekommen zu haben, sagte eine Sprecherin. Die endgültige Entscheidung über eine neue Bewerbung trifft der Stadtrat in der kommenden Woche.
GAP/Weilehim: Sigrid Meierhofer im Gespräch mit Pro Bahn Vorsitzendem
Die Bundestagskandidatin der SPD Weilheim/Garmisch-Partenkirchen, Sigrid Meierhofer, ist heute im digitalen Gespräch mit Norbert Moy. Moy ist Vorsitzender des Verbands Pro Bahn in Oberbayern. Heute ab 19 Uhr kann die Diskussionsrunde live auf dem Instagram Profil der Politikerin mitverfolgt werden. Meierhofer war bis 2020 Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen und wurde nun als Bundestags-Direktkandidatin aufgestellt.
Bei einem Unfall in Wolfratshausen ist gestern ein LKW-Anhänger gegen zwei Pfeiler in einer Unterführung gekracht. Nun muss ein Statiker prüfen, ob und wie nachhaltig die beiden Pfeiler beschädigt wurden. Der 25-jährige LKW-Fahrer hatte gestern die Kontrolle über sein Gespann verloren und war ins Schleudern geraten. Verletzt wurde niemand – der Schaden liegt bei über 10.000 Euro. Laut Polizei war der Mann wohl zu schnell unterwegs.
Garmisch-Partenkirchen beteiligt sich am Stadtradeln
Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen tritt auch dieses Jahr wieder in die Pedale und beteiligt sich an der Aktion „Stadtradeln“. Der Aktionszeitraum, in dem an 21 aufeinanderfolgenden Tagen für den Landkreis Fahrrad-Kilometer gesammelt werden können, liegt vom 19. Juni bis zum 9. Juli. In dieser Zeit können wieder alle, die im Landkreis wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder ehrenamtlich tätig sind, für den Klimaschutz kräftig in die Pedale steigen.
Die Sperre der A95 bei Schäftlarn ist in der vergangenen Nacht kurzfristig verschoben worden. Grund war die schlechte Wettervorhersage, sagte die Autobahndirektion Südbayern. Auf dem Abschnitt zwischen Schäftlarn und Dreieck Starnberg soll in Fahrtrichtung München die Fahrbahn erneuert werden. Der Verkehr hätte zwischen 19 und 5 Uhr von Schäftlarn über Neufahrn und Wangen zur Anschlussstelle in Fürstenried geleitet werden sollen. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.
"Kleiner Grenzverkehr" nach Tirol doch noch nicht möglich
Ministerpräsident Söder hatte gestern verkündet, dass ab heute der sogenannte „kleine Grenzverkehr“ wieder erlaubt ist. Dieser hätte auch Ausflüge aus dem Oberland nach Tirol wieder möglich gemacht. Ein Pressesprecher der Landespolizei Tirol sagte jedoch auf Radio Oberland Nachfrage, dass nach wie vor die alte Verordnung in Kraft sei. Diese verlangt einen triftigen Grund zur Einreise nach Österreich. Sie gilt laut dem Sprecher noch bis zum 19.Mai. An der Grenze wurden wohl bereits einige Menschen abgewiesen, die für Einkaufs- oder Tankfahrten einreisen wollten.
Starnberger See: Weitere Leichenteile und Uhr geborgen
Es war ein gruseliger Fund Ende April im Starnberger See. In 40 Metern Tiefe wurde eine skelettierte Leiche gefunden. Auf der Suche nach weiteren Knochen sind Polizeitaucher jetzt fündig geworden. Es seien der Unterkiefer und eine recht auffällige Uhr entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Es soll sich um eine Citizen-Herrenuhr mit silberfarbenem Metallarmband handeln. Dieses wichtige Fundstück könnte die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck entscheidend dabei voranbringen, die Identität der gestorbenen Person zu klären. Bisher hatte man einen Schädel, Knochen und Turnschuhe der Marke Adidas auf dem Seegrund gefunden.
Bahnhof in Weilheim soll verschönert und modernisiert werden
Der Bahnhof in Weilheim soll noch in diesem Jahr modernisiert und verschönert werden. Damit profitiert die Station von einem bundesweiten Sanierungsprogramm für Bahnhöfe. Laut Deutscher Bahn stellt der Bund im Rahmen eines Konjunkturprogramms 120 Millionen Euro für insgesamt rund 1.000 Bahnhofsanlagen zur Verfügung. Unter anderem sollen Zugänge, Treppen und Zäune erneuert werden. Neben mehr Komfort sind aber auch neue Anzeigen und Energiesparmaßnahmen geplant.
Weilheim: Weitere Haushaltsmittel für die Sanierung des Stadtmusuems
Das Stadtmuseum in Weilheim soll saniert werden. Dafür sind im diesjährigen Haushalt der Stadt bisher 300.000 Euro eingeplant. Für die weitere Planung der Sanierung sind aber noch weitere Mittel nötig, die der Hauptausschuss heute in seiner Sitzung bereitstellen will. Unter anderem werden 25.000 Euro benötigt, um ein museales Konzept zu erstellen. Rund die Hälfte der Kosten könnte aber durch den Freistaat gefördert werden.
Ramadama in Starnberg. In den vergangenen Tagen waren rund 100 Bürger in der Stadt unterwegs und haben Müll eingesammelt. Und zwar so viel, wie in einen ganzen VW-Bus reinpassen würde. Bei der Aufräumaktion wurde etwa vier Kubikmeter Abfall gesammelt, teilte die Stadt mit. Gefunden wurden auch einige kuriose Dinge wie ein rostiges Fahrrad, Farbeimer und Autoreifen. Einige Teilnehmer haben Fotos von ihrem „Ramadama“ eingereicht. Die sollen bald im Museum Starnberger See zu sehen sein.
Walchenseekraftwerk: Durchschlag im Kesselbergstollen vor 100 Jahren
Das Walchenseekraftwerk feiert heute das Jubiläum eines wichtigen Baufortschritts. Der Durchschlag im Kesselbergstollen erfolgte im Mai 1921. Also vor genau 100 Jahren. Damit entstand das wichtigste Verbindungselement des rund um den Walchensee entstehenden Kraftwerksystems, heißt es in einer Mitteilung. Vorher gab es Probleme bei der Frischluftzuführung, diese wurden durch den Durchschlag vor 100 Jahren beendet. Drei Jahre Später, 1924 lieferte das Walchenseekraftwerk dann zum ersten Mal Strom in das öffentliche Netz.
Wegen Gedränge geschlossene Stege in Starnberg wieder zugänglich
Der Landkreis Starnberg hat die Sperrung der Stege am Starnberger See und am Ammersee aufgehoben. Ebenso das Alkoholverbot an den Uferpromenaden und diversen öffentlichen Plätzen. Heute sollen die Barrieren verschwinden, die Stege spätestens an Christi Himmelfahrt wieder geöffnet sein. Als Grund nennt Landrat Stefan Frey die stabile Sieben-Tage-Inzidenz. Der CSU-Politiker appellierte aber an die Bürger, trotzdem alle Corona-Maßnahmen einzuhalten.
Kleiner Grenzverkehr mit Tirol ab heute wieder erlaubt
Ab heute sind im Oberland wieder Ausflüge nach Tirol erlaubt. Laut dem bayerischen Gesundheitsministerium wird der sogenannte kleine Grenzverkehr für Menschen aus angrenzenden Corona-Risikogebieten ohne Quarantänepflicht erlaubt. Das sind zum Beispiel Besuche von Verwandten, Freunden, Fahrten zum Einkaufen oder für Arztbesuche im Nachbarland sowie Tagesausflüge. Bayern hatte den kleinen Grenzverkehr im Dezember verboten. Für eine Tank- oder Einkaufsfahrt nach Tirol drohten bis zu 2.000 Euro Bußgeld.