Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 30. April 2021
Der Wohnungsbau in Weilheim wird klimagerechter
Die Stadt Weilheim hat einheitliche Vorgaben für die künftige klimagerechte Wohnbauentwicklung erarbeitet. Die sogenannte „Weilheimer Charta“ für nachhaltigen Wohnungsbau. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung wurde erst eine Machbarkeitsstudie entwickelt, aus der die Charta entstand. Auch der Stadtrat hat diesen Leitfaden bereits einstimmig beschlossen. Ab sofort kann die Charta unter weilheim.de eingesehen und heruntergeladen werden. Enthalten sind unteranderem die Punkte „Soziales“, „Ökologie – Bauen, Grün, saubere Luft“ und „Mobilität“.
Landkreis GAP: Landrat Speer überreicht Urkunde an Bundeswehrmitarbeiter
Um Corona-Kontakte besser nachverfolgen zu können, hatte die Bundeswehr auch den Gesundheitsämtern im Oberland unter die Arme gegriffen. Garmisch-Partenkirchens Landrat Anton Speer überreichte jetzt zehn Soldaten aus Mittenwald und Murnau eine Dankesurkunde für ihren Einsatz der vergangenen Monate. Er betonte, dass die Aufgaben des Landratsamts ohne Unterstützung nicht hätten bewältigt werden können und der Landkreis den Soldaten und allen anderen Helfern deshalb zu großem Dank verpflichtet sei.
Weilheim-Schongau: Sachstand des Mobilitätskonzeptes vorgestellt
Wie sieht es mit dem Mobilitäts- und Nahverkehrskonzept im Landkreis Weilheim-Schongau aus? Dieser Frage hat sich heute der Kreistag unteranderem in seiner Sitzung gewidmet. Es wurde ein Sachstandsbericht vorgetragen. Im Oktober findet dann eine Klausurtagung des Kreistags statt, bei der über den konkreten Bedarf gesprochen wird. Außerdem muss bis Ende 2022 ein Beschluss über den möglichen Beitritt im MVV-Netz erfolgen. Dafür laufen im Moment Erhebungen. Und auch die Umsetzung des Alltagsradwegenetzes des Landkreises war Thema. Hier sollen drei Alltagsradwege umgesetzt werden. 80 % der anfallenden Kosten werden vom Landkreis übernommen, 20 von den Gemeinden. Aber auch eine Förderung von 90% wurde beantragt.
Ermittlungen zur Identität der Leiche aus Starnberger See laufen
Nach dem Fund einer skelettierten Leiche im Starnberger See, laufen die Ermittlungen zur Aufklärung der Identität der Person auf hochtouren. Bis DNA-Abgleiche vorliegen, dauert es laut Polizei noch zwei bis drei Wochen. Ein Abgleichen mit Vermisstenfällen und ungelösten Kriminalfällen ergab bisher keine Treffer. Auch aus der Bevölkerung sind noch keine verwertbaren Hinweise eingegangen. Die Ermittler hoffen auf Angaben, die aufgrund der gut erhaltenen Turnschuhe eingehen könnten, die ebenfalls im See geborgen wurden. Bei einer Tauchübung am Dienstag wurden von einem Bundeswehrsoldaten menschliche Knochenteile in 40 Metern Tiefe entdeckt.
Weilheim-Schongau/GAP: Fotowettbewerb zum Thema "Schwalben"
Der Landesbund für Vogelschutz und die Bauernverband Kreisverbände Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen veranstalten einen Fotowettbewerb. Bis Mitte September können Bürger Fotos von Schwalben einreichen. Eine Jury wird dann die besten Einsendungen auswählen. Ab Montag und bis zum 17. September läuft der Wettbewerb.
Pro Teilnehmer kann nur 1 Foto im Wettbewerbszeitraum 3.5.2021 bis 17.9.2021 eingereicht werden.
Bitte zum Foto eine kurze Beschreibung oder kleine Geschichte dazugeben - wird auch mit bewertet!
Unbedingt eine Mailadresse / Adresse mit Telefonnummer hinterlegen - sonst können wir die Sieger nicht benachrichtigen.
Der/ die Einreichende erklärt sich mit der Speicherung / Veröffentlichung des Fotos, sowie mit der Speicherung seiner / ihrer Daten, einverstanden.
Weil im vergangenen Sommer wegen Corona viele in Bayern Urlaub gemacht haben, sind viele Orte im Oberland von Touristen regelrecht überrannt worden. Um für dieses Jahr besser vorbereitet zu sein, planen viele Kommunen eine Naturschutzwacht. Und die will jetzt auch Murnau für das Marktgebiet beim Landratsamt beantragen. Das hat der Gemeinderat gestern Abend einstimmig beschlossen. Zuletzt hatten sich auch unter anderem auch Wallgau und Mittenwald für Naturschutzwächter ausgesprochen.
Über 150.000 Euro Beute in Form eines teuren Geländewagens. Damit konnten unbekannte Täter gestern Abend in Herrsching flüchten. Der blaue Mercedes war in der Enzianstraße geparkt, als sein Besitzer zurückkam, war das Auto weg. Es wurde vermutlich zwischen 18 und 21 Uhr gestohlen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
UPDATE:
Das Auto ist mittlerweile wieder aufgetaucht. Von einem Diebstahl wieder mittlerweile nicht mehr ausgegangen, auch Zeugen werden keine mehr gesucht. Die weiteren Ermittlungen im Fall führt die Polizei Herrsching.
Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen schreibt einen Umweltpreis für 2021 aus. Damit werden besondere Leistungen auf allen Gebieten des Umwelt- und Naturschutzes ausgezeichnet. Bewerben können sich Personen, die innerhalb des Landkreises gemeinnützige Ziele des Umweltschutzes und der Lebensraumerhaltung verfolgen. Vorgeschlagene Maßnahmen dürfen nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Bewerbungen können bis zum 17. Mai beim Landratsamt Bad Tölz eingereicht werden.
Stadt Weilheim will sich zum "Sicheren Hafen" für Flüchtlinge erklären
Die Stadt Weilheim will sich zum „Sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklären und sich so mit der Seenotrettung solidarisieren. Gestern Abend hat der Stadtrat einen entsprechenden Beschluss gefasst. Damit soll aber mehr ein symbolisches Zeichen gesetzt und Bereitschaft zur Hilfe gezeigt werden. Denn zuständig für die Verteilung der Flüchtlinge sind derzeit nicht die Kommunen. Federführend für die Aktion „Sicherer Hafen“ ist die Bewegung „Seebrücke“, die europaweit sichere Fluchtwege, eine menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung fordert. Im Oberland hat sich unter anderem auch die Gemeinde Tutzing zum „Sicheren Hafen“ erklärt. Zum Thema Landesgartenschau hat der Stadtrat gestern keinen Beschluss gefällt. Der Antrag soll in der Mai-Sitzung behandelt werden.
Hohenfurch: Asphaltierung der Feldwege nach dem Wasserleitungsbau
Bereits seit zwei Jahren laufen in Hohenfurch Arbeiten zur Wiederherstellung der Feldwege im Norden und Westen der Gemeinde. Es wurden unteranderem neue Wasserleitungen von Denklingen nach Schongau verlegt, die auch an Hohenfurch angeschlossen sind. Nun gehen die Arbeiten aber auf die Zielgerade. Momentan laufen noch Restarbeiten, ab Montag werden die Wege asphaltiert. Laut Gemeinde, ist nach Fertigstellung damit die Versorgung der Stadt Schongau, sowie der Gemeinden Altenstadt und Hohenfurch gesichert.
Ist in Wolfratshausen ein Hundehasser unterwegs? Polizei warnt Tierhalter
Die Polizei warnt Hundehalter im Raum Wolfratshausen. Offenbar ist dort ein Tierhasser unterwegs. Es besteht der Verdacht, dass ein Unbekannter entlang des Isar-Loischakanals präparierte Giftköder ausgelegt hat. Ein 53-Jähriger war gestern mit seiner Hündin in diesem Bereich spazieren. Nachdem das Tier eine Art Leberknödel mit Knochen gefressen hatte, zeigte die Hündin anschließend Vergiftungssymptome. Der Tierarzt vermutete eine Vergiftung mit einem Giftköder. Bereits vor einer Woche musste der Hundehalter sein Tier nach einem Spaziergang am selben Ort mit ähnlichen Symptomen in eine Tierklinik bringen. Die Polizei Wolfratshausen ermittelt.
Karwendelbahn AG: Gericht untersagt Äußerungen gegenüber Journalisten
Der Streit zwischen der Karwendelbahn AG und der Marktgemeinde Mittenwald ist um ein Kapitel reicher. Das Landgericht München hat Äußerungen des Unternehmens gegenüber einem Journalisten jetzt untersagt. Die Karwendelbahn AG bezeichnete den Zeitungs-Redakteur nach einem Artikel im Müchner Merkur im Jahr 2015 als „Adolf Hornsteiners Propagandaminister Goebbels“. Diese Formulierung überschreite die Grenze der Schmähkritik und greife massiv in die Persönlichkeitsrechte ein, so die Richter. Das Gericht verurteilte das Unternehmen zur Zahlung einer Geldstrafe.
Corona: Strengere Regeln in Tölz - Lockerungen in Landsberg und Starnberg
Im Landkreis Bad Tölz–Wolfratshausen greifen heute wieder strengere Corona-Regeln. An drei aufeinanderfolgenden Tagen lag der Kreis über dem Inzidenzwert von 150. Die härteren Maßnahmen treffen vor allem den Einzelhandel. Es ist nur noch Click and Collect erlaubt. Waren dürfen also bestellt und abgeholt werden. Aber für den Kundenverkehr bleiben die Läden geschlossen. Im Landkreis Landsberg am Lech hingegen gibt es ab morgen Lockerungen. Hier lag die Inzidenz fünf Mal hintereinander unter 100. Unteranderem wird die nächtliche Ausgangssperre wieder aufgehoben. Gleiches gilt für den Landkreis Starnberg wohl ab Sonntag.
GAP: Eishockey-Profi Marcus Weber bleibt ein Ice Tiger
Marcus Weber aus Garmisch-Partenkirchen bleibt auch weiterhin ein Ice Tiger. Der 28-Jährige hat seinen Vertrag bei der Nürnberger DEL-Eishockey-Mannschaft um zwei Jahre verlängert. Weber spielt seit 2013 für die Ice Tigers und hat seitdem über 390 Spiele für das Team absolviert. Damit ist der Verteidiger der Spieler mit den meisten Einsätzen in der Nürnberger DEL-Geschichte. Und beim SC Riessersee hat Thomas Radu seinen Vertrag verlängert. Damit umfasst der Kader des SCR für die kommende Saison mittlerweile sechs Spieler, die bereits bekannt sind.
Weilheim: Sonderimpfaktion mit Astrazeneca am kommenden Dienstag
In Weilheim-Schongau gibt es in der kommenden Woche eine Sonderimpfaktion für alle über 60 Jährigen im Landkreis. Die sogenannte Impf-Nacht findet am Dienstag im Medizinischen Versorgungszentrum in Weilheim statt. Kommen kann jeder, der älter als 60 Jahre ist und sich mit dem Astrazeneca-Impfstoff gegen Corona impfen lassen möchte. Die Aktion beginne um 16 Uhr und laufe so lange, bis kein Impfstoff mehr da ist oder keine Impfwilligen mehr kämen, heißt es in einer Mitteilung.
Neue Impfstation in Murnau - Heute beginnt der Aufbau
Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat mittlerweile mehr als jeder Vierte die erste Corona-Impfung bekommen. Und das Impftempo könnte weiter zulegen. In Murnau beginnt ab heute der Aufbau einer Impfstation. Und schon in der kommenden Woche sollen in der Außenstelle des kommunalen Impfzentrums Garmisch-Partenkirchen die ersten Dosen verimpft werden. 100 bis 150 Impfungen pro Tag sind geplant, abhängig von der Impfstoffverfügbarkeit. Die Außenstelle wird in zwei Räumen des Kultur- und Tagungszentrums eingerichtet. Die Kosten für die Impfstation trägt laut Landratsamt der Freistaat. Die Menschen können bei der Registrierung dann auswählen, ob sie in Garmisch-Partenkirchen oder in Murnau einen Impftermin möchten.