Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 18. Mai 2021
Benediktbeuern: Teilweise Wasser abgestellt wegen Rohrbruch
In Benediktbeuern ist es am Nachmittag zu einem größeren Rohrbruch gekommen. Deswegen musste im Bereich „Oberdorf“ der Gemeinde das Wasser komplett abgedreht werden. Im Moment wird mit Hochdruck an der Behebung des Schadens gearbeitet und es wird darum gebeten, die Umstände zu entschuldigen.
TÖL-WOR: Unternehmen soll sich um Digitalisierung an Schulen kümmern
Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen soll ein landkreiseigenes Unternehmen gegründet werden, dass für die Digitalisierung an Schulen verantwortlich ist. Ein entsprechender Prüfantrag der CSU-Fraktion ist im gestrigen Kreisausschuss des Landkreises einstimmig angenommen worden. Ein Konzept wurde von Fraktions-Nachwuchs entwickelt und ist an ein bereits realisiertes Modell aus dem Kreis Traunstein angelehnt. Es soll eine einheitliche EDV-Plattform für Schulen und ein IT-Support eingerichtet werden, heißt es in einer Mitteilung.
GAP/Murnau: Krahl fragt Staatsregierung zu Schneesicherheit für Ski-WM 2027
Kann in Zeiten des Klimawandels in Garmisch-Partenkirchen im Jahr 2027 für Schneesicherheit gesorgt werden? Unteranderem mit dieser Frage, bezogen auf die Bewerbung der Marktgemeinde für die Ski-WM, hat sich der Landtagsabgeordneten Andreas Krahl aus Murnau mit einem Parteikollegen an die Staatsregierung gewandt. Eine Antwort auf die schriftliche Anfrage ist mittlerweile eingegangen – eine überraschend Lückenhafte, so Krahl in einer Mitteilung. Zur Entwicklung der schneesicheren Tage im Skigebiet Garmisch-Partenkirchen für 2027 liegen der Regierung keine Daten vor, heißt es im Antwortschreiben.
Ruderunglück von vor 6 Jahren wird doch verhandelt
Sechs Jahre ist es her, dass ein 13-Jähriger Junge beim Rudertraining auf dem Starnberger See ums Leben gekommen ist. Jetzt wird der Fall doch noch vor dem Amtsgericht Starnberg verhandelt, nachdem das Verfahren gegen zwei Betreuer im letzten Jahr eingestellt wurde. Laut Medienberichten sind die Verhandlungstage am 21. Juni und 12.Juli angesetzt. Die beiden Betreuer sind demnach wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen angeklagt. Der Junge kenterte im April 2015 auf dem See, ertrank und wurde erst sechs Tage später geborgen.
LL: Landkreis will sich an Kultursommer 2021 beteiligen
Der Bund stellt insgesamt bis zu 30,5 Millionen Euro für die Fördermaßnahme „Kultursommer 2021“ zur Verfügung. Auch der Landkreis Landsberg am Lech möchte sich daran beteiligen. Im heutigen Kreisausschuss wird ein Antrag besprochen, der eine Bewerbung für das Förderprogramm vorsieht. Der Kultursommer soll bundesweit zu einer kulturellen Widerbelebung der Städte beitragen und mehr als 100 Landkreise unterstützen. Außerdem ist die Turnhalle des Ammersee-Gymnasiums Dießen Thema. Die bestehende Zweifach Halle soll in eine Dreifach-Turnhalle erweitert werden. Über Kosten kann zu diesem Zeitpunkt noch nichts gesagt werden, so das Landratsamt.
Zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen vier Männern ist es am Montag in Garmisch-Partenkirchen gekommen. Das hat jetzt die Polizei mitgeteilt. Vor dem Einkaufszentrum GEP sprach ein 25-Jähriger drei junge Männer auf einen angeblichen vorangegangenen Diebstahl von Kopfhörern und Bargeld an. Es kam zum Streit, der schnell ausartete. Die Polizei wurde verständigt und konnte die Personen im Anschluss im Umfeld aufgreifen. Die Beteiligten aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen erwartet ein Verfahren wegen Körperverletzung und Diebstahl.
Der Landkreis Landsberg am Lech hat fünf Tage in Folge die Inzidenzgrenze von 50 unterschritten und damit treten weitere Lockerungen in Kraft. Ab morgen können unteranderem wieder Geschäfte mit Kundenverkehr öffnen, solange ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann. Generell sind in Geschäften keine Terminbuchungen und Kontaktdatenerfassungen mehr notwendig. Außerdem hat das Landratsamt einen Antrag beim Gesundheitsministerium für weitere Lockerungen eingereicht. Dazu würde unteranderem die Aufhebung der Testpflicht in der Außengastronomie und in Kinos gehören.
Schwerpunktkontrollen bei getunten Fahrzeugen – die hat es am Wochenende im Landkreis Landsberg am Lech gegeben, wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat. Dabei wurden an einem Nachmittag neun Autos festgestellt, die so verändert wurden, dass die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt wurde. Es wurde gegen sie alle Anzeige erstattet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei Landsberg hat weitere solcher Schwerpunktkontrollen in nächster Zeit angekündigt.
Wolfratshausen/Geretsried: Resolution für Erhalt der Kreisklinik beschlossen
Die Resolution zum Erhalt der Kreisklinik in Wolfratshausen ist gestern einstimmig beschlossen worden. Das haben die Stadträte von Wolfratshausen und Geretsried in der gestrigen Sondersitzung gemeinsam auf den Weg gebracht. Sie fordern, dass das Krankenhaus in kommunaler Hand bleiben soll. Eigentlich sollte sich diese Woche noch der Kreistag mit dieser Thematik beschäftigen, doch die für Donnerstag geplante Sitzung wurde abgesagt und verschoben: Landrat Niedermeier hat das Thema von der Tagesordnung genommen.
GAP: UNESCO-Bewerbung heute erneut Thema im Kreistag
Es ist im Moment ein Dauerthema im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe. In seiner heutigen Sitzung spricht der Kreistag des Landkreises erneut darüber. Das Thema soll dabei vorberatend behandelt werden. Eine Entscheidung könnte dann im Kreistag am 23. Juli fallen. Außerdem ist noch der Anschluss der Verwaltungsgemeinschaft Seehausen an das OMOBI-Ortsbussysten Thema am Abend. Hierzu soll eine Zweckvereinbarung mit dem Markt Murnau abgeschlossen werden.
Sicherheitsbericht der Polizei Weilheim: Weniger Unfälle, Straftaten gleichbleibend
Die Zahl der Straftaten ist im Dienstbereich der Polizeiinspektion Weilheim im vergangenen Jahr nahezu gleich geblieben. Das geht aus dem aktuellen Sicherheitsbericht hervor. Demnach konnten von den über 2.000 Taten, 72,5% aufgeklärt werden. Insgesamt wurden mehr als 1.000 Tatverdächtige ermittelt, von welchen fast 80 Prozent männlich waren. Verkehrsunfälle hat es im Dienstbereich fast 200 weniger gegeben, im Vergleich zu 2019. Während Alkohol im vergangenen Jahr seltener die Unfallursache war, wurden bei den Unfällen aber mehr Personen verletzt, als noch vor zwei Jahren.
Die Martin-Luther-Kirche in Penzberg muss saniert werden. Grund dafür ist unteranderem ein langer Riss über dem Altarraum und weitere Schäden an der Außenmauer der Kirche. Knapp eine halbe Million Euro sollen die Renovierungsarbeiten kosten, so der Münchner Merkur. Die Kosten dafür sollen neben Erspartem der Kirchengemeinde, durch Förderungen der Landeskirche, Spenden und Zuschüssen von anderen Gemeinden bewerkstelligt werden. Die Sanierung beginnt voraussichtlich im September und wird mehrere Monate dauern.
In Penzberg gibt es am Freitag eine weitere Sonderimpfaktion im Landkreis Weilheim-Schongau. Zum Einsatz kommt der Impfstoff von AstraZeneca. Mindestens 500 Dosen stehen zur Verfügung. Geimpft wird von 9 bis 18 Uhr in der Sporthalle am Hallenbad und zwar jeder ab 18 Jahren und bis „65 plus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig, lediglich der Personalausweis und die Krankenversichertenkarte müssen mitgenommen werden. Vor Ort soll dann auch gleich ein Termin für die Zweitimpfung ausgemacht werden. Vorgesehen ist dafür aktuell der 23. Juli.
Zusammen mit der Verbraucherzentrale Bayern hat der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein Online-Programm rund ums Thema Energiewende erstellt. Hier soll in verschiedenen Online-Seminaren zu den Themen Heizungserneuerung, Photovoltaikanlagen und kühlen Wohnräumen informiert werden. Hintergrund sind die vielen Fragen, die das Landratsamt zuletzt bekommen hat. Ab heute Abend finden die Seminare bis in den Oktober hinein statt. Alle weiteren Informationen und die Anmeldung hierzu finden Sie unter verbraucherzentrale-energieberatung.de.
Arbeiten in Weilheimer Kreuzgasse zum Teil schon abgeschlossen
Seit März haben die Stadtwerke Weilheim in der Kreuzgasse neue Wasserleitungen, sowie Kabel für LED-Straßenbeleuchtung und schnelles Internet verlegt. Wie jetzt mitgeteilt wurde, sind die Arbeiten jetzt beendet und damit schneller fertiggestellt, als gedacht. Die Energienetze Bayern werden jetzt noch neue Gasleitungen einbauen. Anschließend erneuert die Stadt Weilheim dann noch die Straßenoberfläche.