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Heute ist Weltglückstag!

In Finnland sind die Menschen weltweit am glücklichsten. Deutschland landet auf Rang 16. Doch was macht eigentlich glücklich? 5 spannende Erkenntnisse der Glücksforschung.

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
20.03.2023

Heute am 20.März ist Weltglückstag. Laut einer unabhängigen Expertengruppe zählt der Norden Europas auch dieses Jahr zu den glücklichsten Plätzen der Welt: Platz 1 belegt bereits zum sechsten Mal in Folge Finnland. Hinter dem nördlichsten Land der EU folgen in dem Ranking mit einigem Abstand Dänemark, Island, Israel und die Niederlande, gefolgt von Schweden sowie Norwegen, die Schweiz, Luxemburg und Neuseeland. Deutschland liegt auf Platz 16, sogar zwei Plätze hinter dem Vorjahr.

Für das Glücksempfinden haben die Experten übrigens sechs Schlüsselfaktoren ausgemacht: soziale Unterstützung, Einkommen, Gesundheit, Freiheit, Großzügigkeit und die Abwesenheit von Korruption. Doch es gibt noch andere Dinge, die uns glücklich machen:

 

Schlaf

Schon mal von Powernapping gehört? Ein kurzer Mittagschlaf fördert das Konzentrationsvermögen und hält das Herz gesund. Doch ein kleines Nickerchen kann uns auch nachhaltig glücklich machen. Wissenschaftler der Uni Hertfordshire fanden heraus, dass Nachmittagsschläfer signifikant glücklicher sind. Länger als 30 Minuten sollten es für den Glückseffekt jedoch nicht sein.

Schwestern

Glücklich ist, wer eine Schwester hat! Das beweist eine sozialpsychologische Studie der Universität Ulster und De Montfort. Das Ergebnis: Menschen, die weibliche Geschwister haben, sind ausgeglichener, optimistischer und in der Lage, Krisen besser zu meistern. Schwestern fördern oftmals eine offene Kommunikation und sorgen somit für eine glücklichere Gesamtstimmung. 

Soziale Beziehungen

Dabei meinen die Forscher der Harvard University nicht nur Paarbeziehungen, sondern auch Familie, Freunde, Nachbarschaftsbeziehungen oder Kolleginnen und Kollegen. Sogar Zufallsbegegnungen können demnach das Wohlbefinden nachhaltig steigern. 

Singen

Ganz gleich ob Sie im Chor oder alleine singen: Wissenschaftler belegen den positiven Effekt auf die Psyche.  Das liegt an den Glückshormonen wie Endorphin, Serotonin, Dopamin und Adrenalin die beim Singen ausgeschüttet werden. Da zeitgleich Stresshormone wie Cortisol abgebaut werden, verringern sich Ärger und Stresssymptome. Dreißig Minuten Singen reichen. 

Gartenarbeit

Dreck unter den Fingernägeln, Rückenschmerzen vom Unkraut jäten und schweißtreibendes Umgraben gehören zu den typischen Begleiterscheinungen der Gartenarbeit. Trotzdem löst das Gärtnern Glücksgefühle aus, so das Ergebnis wissenschaftlicher Studien: Die Natur entspannt uns und baut Stress ab, mit den Händen in der Erde zu wühlen hat einen meditativen Charakter. 

 

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