A selection of different artificial coloured roses, ready for Valentine’s Day. | © Unsplash / Nick Fewings

Blumengrüße zum Valentinstag

Regional, Bio, Fairtrade? Welche Blumen Sie guten Gewissens verschenken können.

Lesedauer 3 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
14.02.2023

An keinem Tag in Jahr werden so viele Blumen verschenkt, wie zum Valentinstag – dem „Fest der Liebe“. Rote Rosen sind er meistgekaufte Klassiker und aktuell besonders teuer. Doch das ist laut Bund für Umwelt und Naturschutz nicht der einzige Grund, zu regionalen Blumen zu greifen. Denn es gibt auch herzerwärmende Sorten aus heimischer Produktion. 

Lange Lieferwege

Was viele nicht wissen: Rosen kommen zu einem großen Teil aus dem sogenannten globalen Süden, vor allem Kenia. Solch langen Lieferwege belasten die Umwelt. Und auch der Einsatz von giftigen Pestiziden ist lange nicht so streng kontrolliert wie in Europa. Fatal ist auch, dass gerade in solch trockenen Regionen wie Äthiopien oder Kenia, große Mengen an Wasser - etwa 7 bis 13 Liter pro Blume – verbraucht werden. 

Sind Bio-Blumen besser?

Für Kunden ist es ohnehin schwer zu erkennen, woher die Blume stammt und ob sie mit Pestiziden gespritzt wurde oder nicht. Denn im Gegensatz zu Lebensmitteln gibt es für Schnittblumen keine „Kennzeichnungspflicht“. Hier hilft das Bio-Siegel: diese Schnittblumen werden ohne Einsatz von chemischen Pestiziden hergestellt und diese Bio-Kriterien auch kontrolliert.

Fairtrade-Siegel – ein Label für bessere Arbeitsbedingungen

Die Produktions- und Arbeitsbedingungen in Großfarmen Afrikas oder Südamerikas gelten als eher problematisch. Wer die soziale Standards unterstützen möchte, kann Schnittblumen aus fairem Handel kaufen. Am besten in Kombination mit dem Bio-Siegel.

Heimische Blumen als Symbol der Liebe

Am besten ist es natürlich Blumen aus der Region zu kaufen. Sie haben einen deutlich geringeren Co2-Fussabdruck, weil sie nicht so weit transportiert werden müssen. Wie wäre es mit einigen Frühlingsblühern wie Tulpen oder Ranunkeln? Denn sie zählen ebenfalls zu den Symbolblumen die Tulpe steht für Liebe und Zuneigung, die Botschaft der Ranunkeln entspricht ihrem Aussehen: "Du bist zauberhaft", sagen sie. Die Nelke geht einen Schritt weiter: Sie steht für Leidenschaft, Verlangen und Romantik. Das ist alles viel zu viel für Ihre gerade erst beginnenden Gefühle füreinander? Oder Sie wollen ihren Ex-Partner mit einem Valentinsgeschenk zurückgewinnen? Dann ist die Narzisse die richtige Wahl. Denn die Frühlingsblume ist ein Symbol für den Neubeginn

Teilen

WEITERE ARTIKEL

09.02.2024
Fünf Jahre nach «Rettet die Bienen» sehen Artenschützer noch Probleme
2019 rüttelten 1,7 Millionen Unterschriften Bayerns Politik mächtig durcheinander. Das Volksbegehren von ÖDP-Chefin Agnes Becker setzte Maßstäbe. Viele offene Baustellen sind aber noch immer ungelöst.
20.03.2023
​​​​​​​Bunte Schönheiten
Ranunkeln sind echte Hingucker – im Beet, im Topf und in der Vase. Mit ihrer breiten Farbpalette sind sie drinnen wie draußen eine wahre Augenweide.
30.11.2023
Faire Preise für heimischen Honig
Deutscher Imkerbund fordert faire Honigpreise für heimische Imkereien
20.03.2023
Willkommen Frühling!
Heute, am 20.März ist kalendarischer Frühlingsanfang. Pünktlich zum Saisonauftakt flattern auch schon wieder die ersten Schmetterlinge durch die Gärten im Oberland.
11.01.2023
Frühes Frühlingserwachen
Das warme Wetter im Oberland verwirrt die heimische Tier- und Pflanzenwelt.
09.12.2022
Vögel füttern im Winter – aber richtig
Spätestens jetzt, wenn die Temperaturen nachts unter die Nullgrad-Grenze sinken und morgens eine weiße Frostdecke Dächer und Böden überzieht, ist es höchste Zeit die Vögel im Garten oder auf dem Balkon zu füttern.