© pixabay
Bild © pixabay

Die Eisheiligen 2023

Wann sind die Eisheiligen und was bedeuten Sie?

Lesedauer 1 Minute
Quelle: ro/ Marina Meirich
03.05.2023

Was sind die Eisheiligen?

Die Eisheiligen sind mehrere Tage im Mai, die besonders für Hobbygärtner von Bedeutung sind. Denn eine alte Bauernregel besagt, dass es in diesen Tagen nochmal richtig kalt werden kann und der letzte Frost möglich ist. Auch wenn es Anfang Mai oft schon relativ warm ist, kann kalte Polarluft noch zu Bodenfrost führen. Das heißt, dass der Garten oder Balkon erst bepflanzt werden sollte, wenn die Eisheiligen vorbei sind. Vor allem Gemüsepflanzen wie Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken, die drinnen vorgezogen werden, sollten erst danach nach draußen gesetzt werden.

Benannt sind die Tage nach den christlichen Heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia. Es gibt auch regionale Unterschiede bei den Eisheiligen. Der heilige Mamertus ist eher in Norddeutschland bekannt, in Süddeutschland gibt es dafür die „Kalte Sophie“.

Wann sind die Eisheiligen?

Die Eisheiligen sind vom 11. bis zum 15. Mai:

Donnerstag, 11. Mai: Mamertus
Freitag, 12. Mai: Pankratius
Samstag: 13. Mai: Servatius
Sonntag, 14. Mai: Bonifatius
Montag, 15. Mai: „Kalte“ Sophie

Teilen

WEITERE ARTIKEL

09.12.2022
Oh Tannenbaum!
So finden Sie den richtigen Baum fürs Fest
16.12.2025
Neue fleischfressende Pflanze aus Bayern entdeckt
Entdeckt schon vor mehr als drei Jahrzehnten, aber erst jetzt wurde er bekannt: der Bayerische Sonnentau. Wieso ist der Fund so besonders?
19.03.2025
Garten frühlingsfit machen
Am 20. März ist Frühlingsanfang und passend dazu werden die Temperaturen langsam immer wärmer. Die perfekte Zeit, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Wir von Radio Oberland haben Tipps für Euch, was ihr jetzt schon alles im Garten erledigen könnt:
28.10.2024
Hilfe für Meise, Amsel & Co.: Wildvögel im Winter richtig füttern
Eis, Schnee und gefrorene Böden machen Vögeln im Winter die Suche nach der ohnehin spärlichen Nahrung in unserer verbauten Umwelt schwer. Wer heimischen Vögeln durch die kalte Jahreszeit helfen möchte, sollte bereits im Herbst neue Futterstellen einrichten und das Angebot auf energiereiches Futter umstellen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) rät außerdem, Futter für Weich- und Körnerfresser anzubieten, um die zuhause gebliebenen Wildvögel im Garten oder auf dem Balkon bei der Nahrungssuche zu unterstützen.
21.04.2026
Frühling im Oberland: Achtung bei bestimmten Pflanzen
Es grünt und blüht langsam aber sicher. Alle Gartenfreunde starten in die neue Saison, es wird frisch angepflanzt. Aber: Nicht alles sollte in den Garten!
20.03.2023
​​​​​​​Bunte Schönheiten
Ranunkeln sind echte Hingucker – im Beet, im Topf und in der Vase. Mit ihrer breiten Farbpalette sind sie drinnen wie draußen eine wahre Augenweide.