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News für den 14. August 2021
Eurasburg: Mann zieht Messer bei Streit mit Angestellten
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gerieten drei Eurasburger im Alter von 22 bis 33 Jahren mit ihrem 51-jährigen Arbeitgeber auf Grund des Arbeitsverhältnisses in Streit. Im Laufe der lautstarken Auseinandersetzung fühlte sich der Arbeitgeber dermaßen bedroht, dass er ein Messer zog, um seine Widersacher auf Abstand zu halten. Das schreibt die Polizei. Die eintreffende Polizeistreife konnte die Situation wieder beruhigen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Zwei Fälle von Betrugsmaschen sind von der Polizei in Bad Tölz und Kochel gemeldet worden. Die letzten Tage, speziell am gestrigen Freitagkam es im Bereich Bad Tölz zu einer starken Häufung betrügerischer Telefonanrufe. Am anderen Ende der Leitung meldet sich meist ein vermeintlicher Bankangestellter oder ein angeblicher Kripobeamter. Und in Kochel riefen vermeintliche Microsoft Mitarbeiter an. Am Mittwoch wurde ein 79järiger Mann aus Benediktbeuern kontaktiert. Der Anrufer hatte seinem Opfer einen angeblichen Hackerangriff auf seinen Computer mitgeteilt und zugleich Abhilfe angeboten. Das Opfer gewährte über ein Programm den Fernzugriff auf den PC, so dass der Täter zusätzlich auch an das Onlinbanking gelangte, darauf wegen eines angeblichen Abgleiches die TAN erfragte und anschließend mehrere Transaktionen vornehmen konnte, bis das Opfer mißtrauisch wurde und das Konto durch die Bank sperren ließ. Ein mittlerer dreistelliger Betrag ließ sich aber nicht mehr zurückbuchen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei wiederholt darauf hin, per Anruf angebotene Hilfen zu ignorieren und niemals Fremdzugriffe auf den PC zu gestatten. Ebenso ist die TAN, ähnlich wie die PIN beim Girokonto für Dritte tabu, seriöse Anrufer werden niemals die Nennung dieser Nummern verlangen.
Am Gipfelkreuz des Hörnles in Bad Kohlgrub hängt ab sofort eine neue Gedenktafel. Gewidmet ist diese „Den Toten der Vernichtungskriege“. Auch schon vorher sollte damit den Gefallenen des Krieges gedacht werden, jedoch gab es Unmut über den Text. Dieser sei laut den Gegnern der Tafel kriegsverherrlichenden und menschenverachtend. Bei einer sogenannten „Friedensaktion“ haben die Schildgegner eine neue Gedenktafel angebracht. In einer Mitteilung zur Aktion heißt es: „Wir gehen davon aus, dass der alte Nazi-Geist und Opfermut irregeleiteter Trachtler aus Kohlgrub endlich doch verwelken wird.“
Vor einigen Wochen hat die Witwe eines Schongauer Bürgers in seinem Nachlass mehrere Kunstgegenstände gefunden, die vor 50 Jahren durch unbekannte Täter aus dem damaligen Schongauer Stadtmuseum gestohlen werden. Anfang Juni wurden durch das Landeskriminalamt mehrere Gegenstände sichergestellt. Dadurch sollten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Ausstellungsstücke abgeklärt werden. Neben verschiedenen Degen, Reitersäbeln und Pistolen befand sich unter den Gegenständen auch das Schongauer Henkersschwert. Das stammt vermutlich aus dem 16. Oder 17. Jahrhundert. Die zuständige Staatsanwaltschaft München II hat das Verfahren inzwischen eingestellt und der Rückgabe an das Schongauer Stadtmuseum zugestimmt. Am gestrigen Freitag konnte das Henkersschwert dann übergeben werden.