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News für den 31. August 2021
Weniger Bewerber für Ausbildungsstellen im Oberland
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober hat es im Bezirk der Agentur für Arbeit Weilheim deutlich weniger Bewerber für eine Ausbildungsstelle gegeben. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt rund 2.520 und damit 16 Prozent weniger. Außerdem gab es circa 3.500 Meldungen für Berufsausbildungsstellen. Das entspricht einem Minus von 7,5 Prozent. Zum Agenturbezirk Weilheim gehören unteranderem die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Starnberg und Weilheim-Schongau.
Im Dießener Ortsteil Oberdießen hat heute Morgen eine Feldscheune gebrannt. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Ein Nachbar alarmierte die Feuerwehr. Als diese eintraf, stand die Scheune bereits in Vollbrand. In der Feldscheune waren vor allem Brennholz und landwirtschaftliche Geräte gelagert. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Uffinger wird mit internationalem Preis ausgezeichnet
Die von dem Uffinger Felix Finkbeiner gegründete Initiative „Plant-for-the-Planet“ ist mit dem Internationalen Preis des Westfälischen Friedens geehrt worden. Die Jury lobte das große Engagement des 23-Jährigen und hob den globalen Ansatz gegen die Klimakrise hervor. Finkbeiner gründete die Initiative 2007 als Neunjähriger, mit dem Ziel, für den Klimaschutz weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Finkbeiner warb bei der Ehrung für mehr Klimaschutz. Jeder Einzelne könne dafür etwas tun. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, wird aber in zwei Hälften vergeben. Die zweite Preishälfte erhalten Griechenlands Ex-Premier Tsipras und Nordmazedoniens Regierungschef Zaev.
Weil ein 37-jähriger Münchner zu freizügig ein Restaurant in Herrsching besucht hat, erwartet ihn jetzt eine Anzeige. Gestern Nachmittag setzte sich der Mann in den Außenbereich einer Gaststätte und zog seine Hose bis zu den Knöcheln herunter. Weil seine Geschlechtsteile offensichtlich waren, verständigten andere Gäste die Polizei. Neben einer Anzeige erhielt er einen Platzverweis.
Wer hat sich im Landkreis Starnberg vorbildlich für den Klimaschutz und die Energiewende eingesetzt? Noch bis zum 1. Oktober können sich Projekte und Initiativen für den Energiepreis 2021 bewerben. Wichtig ist dabei, dass es sich um einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz handelt und dass der Beitrag Vorbildfunktion hat. Insgesamt werden 6.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet.
Der Dauerregen im Oberland hat erneut zu einem Erdrutsch geführt. Betroffen ist ein Streckenabschnitt der S7. Zwischen Icking und Wolfratshausen fahren derzeit keine Züge, die Strecke ist gesperrt. Die S-Bahnen wenden vorzeitig in Ebenhausen-Schäftlarn. Bereits gestern Nachmittag war es unterhalb der Bahnstrecke bei Tutzing zu einem Hangrutsch gekommen. Für das Oberland gilt bis heute Abend weiterhin eine Unwetterwarnung vor Dauerregen. Betroffen ist der Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie Teile der Landkreise Weilheim-Schongau und Bad-Tölz – Wolfratshausen. Lokal könne es Erdrutsche und Überschwemmungen geben.
Die B2 bei Wielenbach war heute früh ein Unfallhotspot im Oberland. Wie die Polizei mitteilte, kam es innerhalb kürzester Zeit gleich zu drei Unfällen. Der folgenreichste ereignete sich, als eine 51-Jährige von der Bundesstraße abbiegen wollte. Dabei übersah sie laut Polizei eine junge Weilheimerin. Durch den Zusammenstoß wurde die 25-Jährige gegen einen stehenden LKW geschleudert. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Bei den zwei anderen Unfällen wurde niemand verletzt. Insgesamt ist ein Schaden von mehr als 50.000 Euro entstanden.
GAP/Schongau: Dopfer und Fischer werden ausgezeichnet
Sie haben sich jahrelang für den Skisport im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eingesetzt. Für ihr Wirken und ihren Einsatz sind Peter Fischer aus Garmisch-Partenkirchen und Fritz Dopfer aus Schongau jetzt ausgezeichnet worden. Landrat Anton Speer überreichte ihnen die Urkunde mit Landkreisplakette in Gold. Dopfer, der Vater des ehemaligen Skirennläufers, war unter anderem 17 Jahre lang Vorsitzender des Ski-Gau-Werdenfels. Fischer leitete 24 Jahre lang den SC Garmisch. Außerdem übernahm er in dieser Zeit auch den Chefposten des Ski-Weltcup-Organisationskomitees der Kandahar-Rennen. Zu Fischers Verdiensten gehört zudem, so Landrat Speer, dass er die Ski-WM 2011 nach Garmisch-Partenkirchen holte.
Trockene Moore setzen fünf Prozent der Treibhausgase in Bayern frei
Das Murnauer Moos, das Loisachmoos in Benediktbeuern oder das Wiesfilz im Pfaffenwinkel. Das Alpenvorland beheimatet zahlreiche Moorflächen in Bayern. Trockene Moore werden aber immer mehr zum Problem. Im Freistaat setzen sie rund fünf Prozent aller Treibhausgase frei, das teilte Umweltminister Glauber mit. Entwässerte Moore emittierten demnach in Bayern jährlich 5,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Dieser Prozess müsse gestoppt werden, Moore sollten wieder CO2 einsparen. Glauber kündigte an, dass der Freistaat bis 2040 insgesamt ein Viertel seiner gesamten Moorfläche renaturieren wolle.
Der Erholungskurs auf dem Arbeitsmarkt im Oberland setzt sich auch im August fort. Anders als im Sommer üblich, ist die Zahl der Menschen ohne Job im Agenturbezirk Weilheim gesunken auf rund 11.200. Das Minus fiel zwar nicht so stark aus wie noch im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr ist es aber ein Minus von fast 2.600. Die Arbeitslosenquote im Oberland bleibt im August unverändert bei 2,9 Prozent. Die deutsche Wirtschaft befinde sich immer noch im Sommerhoch, was sich positiv auf den Arbeitsmarkt auswirke, so das Resümee der Arbeitsagentur Weilheim.
Einige sind schon geschlossen, andere haben heute zum letzten Mal geöffnet. Die Corona-Testzentren im Oberland. Ab sofort stellt das Schnelltestzentrum in Starnberg seinen Betrieb ein. Grund dafür ist, dass die Testzahlen deutlich rückläufig sind. Die Zentren in Gilching und Gauting bleiben aber laut dem Landratsamt Starnberg weiter geöffnet. Ab dem 11. Oktober gibt es eine bundesweite Reform und damit endet das kostenlose Testangebot. Damit soll die allgemeine Impfbereitschaft gesteigert werden.
Corona: Wenige Corona-Patienten in Oberland-Kliniken
Abgesehen von Garmisch-Partenkirchen, liegt die Inzidenz in den Oberland-Landkreisen weiter über 50. Und dann werden die Regeln verschärft. Heute auch in den Landkreisen Landsberg und Bad-Tölz – Wolfratshausen. Unter anderem werden private Kontakte eingeschränkt. Treffen dürfen sich nur noch maximal 10 Personen aus drei Haushalten. Künftig sollen die Regeln aber nicht mehr nur von der Inzidenz abhängen sondern auch davon, wieviele Menschen wegen Corona ins Krankenhaus kommen. Das will die Staatsregierung heute auf den Weg bringen. Im Landkreis Weilheim-Schongau befinden sich beispielsweise nur wenige Corona-Patienten in den Kliniken. Zwei Covidinfizierte liegen auf der Isolierstation und ein Patient auf der Intensivstation, teilte die Krankenhaus GmbH mit.
Bewerbungsfrist für Penzberger "Umwelt- und Klimaschutzpreis" endet
Die Stadt Penzberg verleiht dieses Jahr erneut einen Umwelt- und Klimaschutzpreis. Innovative Projekte, Ideen oder Maßnahmen werden ausgezeichnet, die einen Bezug zu Energie oder Ökologie haben. Der Preis geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen, Kindergärten oder Unternehmen. Die Verleihung findet dieses Jahr im November statt. Wer sich für den Preis anmelden möchte – heute ist die letzte Chance dazu, die Bewerbungsfrist endet.
Impfaußenstelle Murnau schließt wegen geringer Nachfrage
Die Impfaußenstelle in Murnau schließt ab heute. Grund dafür sind die geringen Impfzahlen. Das schreibt das Landratsamt in einer Mitteilung. Im Juli wurden etwa 300 Impfungen durchgeführt, im Mai und Juni waren es noch fast dreimal soviel pro Monat. Nach Bedarf soll aber ein vollwertiger Ersatz durch mobile Impfteams geschaffen werden. Personen, die ihre Erstimpfung in Murnau bekommen haben, werden ab sofort im Impfzentrum in Garmisch-Partenkirchen zweitgeimpft.
Dauerregen im Oberland - Unwetterwarnung gilt auch für Dienstag
Der Dauerregen hat auch im Oberland die Pegel vieler Flüsse anschwellen lassen. Zu größeren Überschwemmungen kam es aber nicht. Die Rott bei Raisting hatte zwischenzeitlich die Hochwassermeldestufe zwei erreicht. Die höchste Warnstufe vier gilt derzeit noch für den Windachspeicher bei Finning im Landkreis Landsberg. Für Probleme hatte der Regen auch bei der Bahn gesorgt. Unterhalb der Bahnstrecke bei Tutzing kam es zu einem Hangrutsch und es wurden Gleise unterspült. Und für Autofahrer gibt es zwischen Murnau und Schwaiganger kein Durchkommen. Die Straße ist wegen Hochwasser gesperrt. Und noch immer warnt der Wetterdienst vor Starkregen. Für weite Teile des Oberlandes gilt bis heute Abend eine Unwetterwarnung.