Frühling im Oberland: Achtung bei bestimmten Pflanzen

Lesedauer 1 Minute
Quelle: Alexandra Zentile
21.04.2026

Es ist Frühling im Oberland und für Viele heißt das den Garten auf Vordermann zu bringen. Dazu gehören oft neue Pflanzen – vor allen auch Zierpflanzen. Hier gibt es aber ein paar wichtige Dinge zu beachten. Viele beliebte Arten sind invasiv und schaden unserer Natur. Wo ihr aufpassen solltet? 

1. Sommerflieder. Der wurde im 19. Jahrhundert aus China und Tibet nach Europa gebracht. Er blüht zwar schön und lockt Schmetterlinge an, die Schmetterlingsraupen fressen ihn aber nicht. Dazu breitet er sich extrem aus und verdrängt so heimische Pflanzen. Eine gute Alternative zum Sommerflieder ist der heimische "Schwarze Holunder" – der blüht, duftet, bietet Nahrung für Vögel und dient als Lebensraum für viele Insekten.

2. Ambrosia. Ambrosia-Pollen gehören zu den stärksten Allergie-Auslösern. Sie können nicht nur Heuschnupfen auslösen, sondern auch Asthma und Hautreaktionen wenn man die Pflanzen berührt. Häuftig wächst Ambrosia in der Nähe von Vogelhäuschen, weil in günstigem Vogelfutter oft Ambrosiasamen drin sind. Also bitte beim Vogelfutterkauf unbedingt drauf achten, dass es Ambrosia-frei ist. 

3. Riesenbärenklau. Er ist drei Meter hoch und seine schirmförmigen Blüten können einen Durchmesser bis zu 50 cm erreichen. Imposant, aber gefährlich. Schon minimater Kontakt kann zu Wunden bei Menschen und Tieren führen. Auch können starke Rötungen, Juckreiz, Brandblasen, Atemnot und teils schwere allergische Reaktionen auftreten.

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