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Blackout: Was er bedeutet – und wie wir uns vorbereiten können

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro
26.01.2026

Ein Blackout bezeichnet einen großflächigen, länger andauernden Stromausfall, der nicht nur einzelne Haushalte, sondern ganze Regionen oder Länder betrifft. Anders als bei kurzen Stromunterbrechungen kann ein Blackout Stunden oder sogar Tage dauern und weitreichende Folgen haben: Kein Licht, kein Internet, keine Heizung, kein Bargeld aus dem Bankomaten und eingeschränkte Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser. Auch immer mehr Städte und Gemeinden im Oberland bereiten sich darauf vor. Wie zum Beispiel die Stadt Wolfratshausen mit Investitionen von knapp einer halben Million Euro für Notstrom, Treibstoffversorgung und Krisenstrukturen.

Warum ein Blackout möglich ist

Unsere moderne Gesellschaft ist stark vom Strom abhängig. Naturkatastrophen, technische Defekte, Überlastungen der Netze oder Cyberangriffe können Auslöser sein. Auch wenn ein Blackout selten ist, gilt: Unmöglich ist er nicht.

Was bei einem Blackout passiert

  • Strom, Internet und Mobilfunk fallen aus
  • Supermärkte und Tankstellen schließen
  • Heizungen, Pumpen und Aufzüge funktionieren nicht
  • Behörden und Einsatzkräfte sind eingeschränkt handlungsfähig

Gerade in Städten kann das schnell zu Unsicherheit führen.

Vorbereitung: Notvorrat am Beispiel einer vierköpfigen Familie für eine Woche: 

WASSER
■ Trinkwasser 56 Liter
■ Zusatzwasser Kochen/Hygiene 10–15 Liter

LEBENSMITTEL – Sattmacher
■ Nudeln 2 kg
■ Reis 2 kg
■ Haferflocken 1,5–2 kg
■ Knäckebrot/Zwieback 3–4 Pck.
■ Kartoffelpüree instant 2 Pck.

Eiweiß
■ Fleisch-/Wurstkonserven 6–8 Dosen
■ Fischkonserven 6 Dosen
■ Hülsenfrüchte 6–8 Dosen
■ Erdnussbutter/Nussmus 1–2 Gläser

Gemüse & Obst
■ Gemüsekonserven 10–12 Dosen
■ Tomaten 6 Pck.
■ Obstkonserven 6 Stück
■ Apfelmus 2–3 Gläser

Frühstück & Extras
■ Milch/Pflanzendrink 7–10 L
■ Müsli/Cornflakes 2 Pck.
■ Honig/Marmelade 1–2 Gläser

Kochen ohne Strom
■ Campingkocher/Grill
■ Gas/Kohle
■ Feuerzeug/Streichhölzer
■ Topf & Pfanne

Hygiene & Gesundheit
■ Toilettenpapier
■ Feuchttücher
■ Seife/Zahnpflege
■ Müllbeutel
■ Erste-Hilfe-Set
■ Medikamente + 7-Tage-Reserve

Strom & Info
■ Taschenlampen
■ Batterien
■ Powerbanks
■ Kerzen + Halter
■ Radio
■ Bargeld

Kinder / Haustiere
■ Lieblingssnacks
■ Spiele/Bücher
■ Babynahrung/Windeln (falls nötig)
■ Tierfutter/Wasser (falls nötig

Nachbarschaft und Eigeninitiative

Ein Blackout lässt sich besser gemeinsam bewältigen. Der Austausch mit Nachbarn – besonders mit älteren oder hilfsbedürftigen Menschen – ist entscheidend. Wer einen Gaskocher, handwerkliche Fähigkeiten oder medizinisches Wissen hat, kann im Ernstfall helfen.

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