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E-Auto im Winter – so werden Sie nicht kalt erwischt.

Im Winter benötigen Elektroautos 20 bis 30 Prozent mehr Energie. Warum das so ist und wie Sie Ihre Reichweite verlängern.

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
23.01.2023

Warum sinkt im Winter die Reichweite von E-Autos?

Um den Innenraum des Fahrzeugs aufzuwärmen und die zugefrorenen Scheiben zu enteisen, wird viel Strom gebraucht. Und auch Sitze und Lenkrad müssen mit elektrischer Energie aus der Antriebsbatterie beheizt werden. Doch es gibt noch einen weiteren Energiesauger: Der Akku. Er ist im Fahrzeugboden verbaut und funktioniert am besten in einem Temperaturbereich zwischen 20 und 40 Grad Celsius. Im Winter ist es eine Herausforderung für die Technik, die Batterie in diesem Temperaturfenster zu halten. Auch das geht dann zu Lasten der Reichweite des E-Autos. Trotzdem hat das Elektroauto einen großen Vorteil, weiß Thomas Feistl von der 17er Oberlandenergie GmbH. „Es wird sofort warm. Denn jedes E-Auto hat serienmäßig eine Standheizung und kann vorgeheizt werden. Idealerweise natürlich, während es noch zum Laden an das Stromnetz angeschlossen ist.“

Stau im Winter – auch mit dem E-Auto kein Problem

Übrigens: Die Sorge, mit einem Elektroauto im Stau stehen zu bleiben und dabei zu frieren ist vollkommen unbegründet. Thomas Feistl: „Ein E-Auto verbraucht im Stand und selbst im Winter relativ wenig Energie. Sie dürfen Ihre Heizung also auch bei eisiger Kälte problemlos mehrere Stunden auf Wohlfühltemperaturen laufen lassen.“

Die besten Tipps für mehr Reichweite bei Eis und Schnee

  • Heizen Sie das Auto vor, wenn es noch ans der Wallbox oder Ladestation lädt. So sparen Sie sich außerdem das Kratzen der Scheiben.
  • Parken Sie Ihr Auto am besten in einer Garage. So lässt sich extremes Abkühlen des Akkus vermeiden.
  • Türen und Fenster nicht länger offen halten, als notwendig.
  • Nutzen Sie Sitzheizung,Lenkradheizung und Heizdrähte in der Windschutzscheibe, die effizienter arbeiten als die Luftheizung. Die können Sie dann etwas niedriger einstellen.
  • Der Eco-Fahrmodus reduziert oder verhindert ein Durchdrehen der Räder und spart Energie.
  • Vermeiden Sie kurze Fahrten mit langen Standzeiten dazwischen. So muss der Innenraum und auch der ausgekühlte Akku immer wieder neu aufgeheizt werden. 
  • Zum Schnellladen muss die Batterie auf Betriebstemperatur sein: Eine ausgekühlte Batterie begrenzt die Ladeleistungen und dauert auch viel merklich. Eine Ladung mit hoher Leistung also besser abends nach der Fahrt als morgens vor der Fahrt einplanen.
  • Fahren Sie alleine? Dann nutzen Sie, falls vorhanden, die Sparfunktion der Heizung. Hier wird vorwiegend der Fahrerplatz beheizt.
  • Energie zu sparen darf niemals auf Kosten der Sicherheit gehen! So müssen alle Scheiben stets eis- und beschlagfrei sein. Und planen Sie auch für Ihre gewohnten Stammstrecken eine ausreichende Reichweitenreserve ein.
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