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News für den 14. April 2021
SC Riessersee und Red Bull München verlängern Kooperation
Der SC Riessersee und der EHC Red Bull München machen auch in Zukunft gemeinsame Sache. Die beiden Vereine verlängern ihre Partnerschaft und arbeiten auch in der kommenden Spielzeit zusammen. Die Kooperation der Clubs besteht bereits seit 2014. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung junger deutscher Eishockeytalente. U23-Spieler können so für das Münchner DEL-Team und die Oberligamannschaft aus Garmisch-Partenkirchen parallel auflaufen und zusätzliche Spielpraxis sammeln. Im Gegenzug können junge talentierte Spieler des SC Riessersee eine Doppelspiel-Lizenz für die DEL und die Oberliga Süd erhalten.
Glück im Unglück: Ickinger kommt bei spektakulärem Unfall mit Kratzern davon
Da waren alle Schutzengel im Oberland gestern wohl bei einem jungen Autofahrer aus Icking. Wie durch ein Wunder überstand der 27-Jährige einen spektakulären Unfall in Königsdorf mit nur leichten Verletzungen. Wie die Polizei mitteilte, kam der Ickinger in einer Kurve von der Fahrbahn ab. Dabei geriet er mit seinem Auto auf die Leitplanke die dadurch zur Sprungschanze wurde. Das Fahrzeug hob ab und krachte in vier Metern Höhe gegen mehrere Bäum. Erst nach rund 15 Metern in der Luft kam das Auto wieder auf den Boden und überschlug sich mehrfach eine Böschung hinunter. Der 27-Jährige konnte sich selbst aus dem völlig zerstörten Wrack befreien. Er hatte nur leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus.
Zwei bayerische Kultureinrichtungen im Oberland werden vom Bund gefördert
Im Oberland erhalten zwei Kultureinrichtungen Finanzhilfe zur Umsetzung von digitalen Projekten. Wie das Kultusministerium in München mitteilte, werden bayernweit insgesamt 800.000 Euro Fördergelder ausbezahlt. Unter anderem auch an die „arte e natura Gmbh“ in Bad Bayersoien und an den Kulturverein Egling bei Wolfratshausen. Das Geld stamme aus dem Zukunftsprogramm des Bundes „Neustart Kultur“ über dessen Vergabe eine Jury entscheidet.
Weilheim: Polizei will Streit schlichten und findet Aufzuchtplantage
In Weilheim ist die Polizei gestern Abend wegen eines Streits in eine Wohnung gerufen worden. Gefunden haben die Beamten dann vor Ort eine Aufzuchtanlage für Betäubungsmittel. Nach einem Streit mit ihrem 27-jährigen Sohn hatte die Mutter die Polizei alarmiert. Die konnte die Auseinandersetzung schlichten, allerdings fanden die Beamten im Zimmer des jungen Mannes dann die Aufzuchtanlage. Die wurde sichergestellt, der 27-Jährige muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.
Nach einem Corona-Fall in der Führungsriege des Berger Rathauses, gibt die Gemeinde jetzt eine erste Entwarnung. Demnach sind alle Tests der Rathausverwaltung negativ ausgefallen. Das Rathaus bleibt dennoch voraussichtlich bis kommenden Montag geschlossen. Die betroffenen Mitarbeiter müssen sich zusätzlich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Deswegen ist vor allem das Einwohnermeldeamt nur knapp besetzt. Die Gemeinde bittet die Bürger deswegen um Rücksicht: Ab Donnerstag ist ein Besuch nur in dringenden Fällen, nach einer Terminvereinbarung möglich.
Statistik: Deutliches Plus an neuen Wohnungen im Oberland im Jahr 2020
Im Oberland sind im Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie deutlich mehr neue Wohnungen gebaut worden als noch im Jahr zuvor. Und zwar rund 10 Prozent laut Landesamt für Statistik. Am meisten gebaut wurde mit mehr als 2.800 neuen Wohnungen im Landkreis Weilheim-Schongau, der gleichzeitig auch den größten Zuwachs verzeichnen konnte. Die wenigsten Neubauten gab es der Statistik zufolge im vergangenen Jahr im Landkreis Garmisch-Partenkirchen – mit knapp 150 neuen Wohnungen. Bayernweit wurde mit über 64.000 Wohnungen ein Rekordergebnis erreicht. Das Ziel von insgesamt 70.000 neuen Wohnungen verfehlte die Staatsregierung aber erneut.
Sylvenstein Stausee: Suche nach Drohne endet in Rettungsaktion
Die Suche nach einer Drohne hat am Sylvenstein Stausee in einer Rettungsaktion geendet. Ein 29-Jähriger suchte mit seinem Freund im Schürpfengraben nach einer abgestürzte Drohne. Gefunden haben sie nichts, aber nach der langen Suche waren die beiden durchgefroren und erschöpft. Weil sie sich den Rückweg aus dem steilen Gelände nicht mehr zutrauten, alarmierten sie die Bergwacht in Lenggries. Die Einsatzkräfte retteten die Männer durch eine aufwändige Bergungsaktion. Die Bergwachtler befestigten ein Geländer aus Seilen an mehreren Bäumen um die beiden Personen daran aus dem Graben zu holen.
Auf der Straße „Im Tal“ in Wolfratshausen rollen ab heute die Bagger an. Laut Stadt muss dort die Straßenentwässerung erneuert werden. Dazu wird die Straße in den kommenden vier bis fünf Wochen in Teilbereichen immer wieder gesperrt. Bei stärkeren Niederschlägen konnte das Regenwasser „Im Tal“ nicht mehr ausreichend abfließen. Das soll mit den Arbeiten nun behoben werden.
Förderverein Asyl im Oberland weitet Tätigkeitsbereiche aus
Der Förderverein Asyl im Oberland wird künftig nicht mehr nur Hilfsangebote für Asylsuchende anbieten. Durch eine Satzungsänderung öffnet sich der Verein für weitere Tätigkeitsbereiche. So wurden jüngst Laptops und PCs von den Ehrenamtlichen vorbereitet und an Schüler verteilt, die keine Möglichkeit hatten, sich eigene Geräte zu besorgen und sonst nicht am Home-Schooling teilnehmen könnten. Bislang war in der Vereinssatzung nur die Hilfe für Geflüchtete aufgeführt.
Iffeldorf darf sich weiter "Fairtrade-Kommune" nennen
Die Gemeinde Iffeldorf darf sich auch die nächsten zwei Jahre Fairtrade-Kommune nennen. Die Osterseengemeinde hat das Siegel erneut zugesprochen bekommen. Bei der Gemeinderatssitzung heute Abend soll die entsprechende Urkunde überreicht werden. Iffeldorf hatte das Prädikat Fairtrade-Gemeinde erstmals 2016 verliehen bekommen. Bei dem Fairtrade-Gedanken geht es darum, fair gehandelten oder auch regionalen Produkten den Vorrang zu geben. Dazu muss eine bestimmte Zahl von Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Einzelhandel ins Boot geholt werden. Das Fairtrade-Siegel tragen im Oberland unter anderem die Städte Starnberg, Penzberg und Wolfratshausen.
Die Zahl der Corona-Testzentren im Oberland wächst. Ab heute sind kostenlose Schnelltests auch in Penzberg möglich. Das Bayerische Rote Kreuz hat in der Stadthalle ein Testzentrum eingerichtet. Dort kann man sich laut Stadt von Montag bis Sonntag zwischen 9.30 Uhr und 18.30 Uhr testen lassen. Die Anmeldung erfolgt ab sofort online auf der Internetseite des BRK Kreisverbandes Weilheim-Schongau. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich laut Stadt Penzberg im Rathaus für einen Test registrieren lassen. Zuletzt hatten auch Oderding und Herrsching ein kostenloses Testzentrum eingerichtet.
GAP: Beirat für Kinder und Jugend trifft sich zu nächster Sitzung
In Garmisch-Partenkirchen gestalten auch Kinder und Jugendliche die Politik mit. Auch darum darf sich der Markt „Kinderfreundliche Kommune“ nennen. Dazu gehört auch der Beirat für Kinder und Jugend. Der trifft sich heute zu seiner nächsten Sitzung. Dabei soll unter anderem ein Wettbewerb geschaffen werden, der die Jugendkultur im Ort fördert. Wie der kulturelle Wettbewerb genau gestaltet wird, steht noch nicht fest.
Die Verkehrspolizei Weilheim bittet um Zeugenhinweise. Nach einem Unfall auf der A95 sucht die Polizei einen violetten PKW. Ein 25-jähriger Mann wurde gestern zwischen Murnau und Eschenlohe von dem unbekannten Fahrzeug geschnitten. Durch die Vollbremsung verlor der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und rutschte in die Leitplanke. Verletzt wurde niemand, aber der Schaden liegt bei über 10.000 Euro. Laut Aussagen des 25-Jährigen soll es sich beim flüchtigen Auto um ein violettes Fahrzeug gehandelt haben, indem eine ältere Frau am Steuer saß.
Wahl der Bayerischen Bierkönigin startet - Kandidatin aus Schongau dabei
Das Oberland hat bereits mehrmals die Bayerische Bierkönigin gestellt. Vielleicht auch wieder im Jahr 2021. Zu den Finalistinnen gehört dieses Jahr auch Anna Bader aus Schongau. Ab heute geht es für die 24-Jährige und fünf weitere Kandidatinnen ins Online-Voting. Jeder der mitmachen will, kann unter bayerische-bierkönigin.de die Stimme für seine Wunschkandidatin abgeben. Gewählt wird die neue Bierkönigin unter anderem durch die Online-Stimmen und die Entscheidung einer Jury. Die fällt dann Mitte Mai bei einer Veranstaltung in München.
Nach dem vorzeitigen Saison-Ende und dem Aus im Playoff-Viertelfinale plant der EC Peiting bereits die neue Eishockey-Saison. Nun stehen auch die ersten Kaderentscheidungen fest. Die beiden Stürmer Pius Seitz und Maximilian Hüsken erhalten keinen neuen Vertrag und müssen die Pfaffenwinkler verlassen, das teilt der Verein auf seiner Homepage mit. Auf der Trainerposition hatte der EC Peiting bereits Anfang April einen Wechsel angekündigt. Anton Saal wird Nachfolger von Sebastian Buchwieser.