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News für den 19. April 2021
LL: Nach tödlichem Verkehrsunfall: Polizei gibt weitere Infos bekannt
Die Polizei sucht mit Hochdruck nach dem Verursacher eines tödlichen Unfalls vom Wochenende, bei dem eine 41-jährige Penzbergerin ums Leben kam. Jetzt hat die Polizei weitere Informationen mitgeteilt. Demnach soll es sich beim gesuchten PKW um einen Minivan bzw. einen Kombi handeln. Außerdem soll die Autofarbe entweder beige, hellbraun oder bronze sein. Auch gibt es jetzt erste Aussagen zum Fahrer des Wagens. Hierbei soll es sich um einen Mann im Alter zwischen 55 und 65 Jahren handeln. Dieser hatte einer 59-jährigen Augsburgerin die Vorfahrt genommen als er von Thaining kommend in Richtung Weilheim abbog. Dadurch musste sie ausweichen und stieß frontal mit dem Auto der Familie aus Penzberg zusammen. Vater und Sohn wurden dadurch schwer verletzt, die Mutter verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Polizei bittet auch weiterhin um Hinweise.
Bereits am Freitagabend haben unbekannte Täter bei Bernried einen Zug beschädigt. Nach Angaben des Zugführers haben diese die Regionalbahn mit Verkehrspylonen beworfen. Mindestens einer der Kegel ist dabei in die Frontscheibe eingeschlagen. Der Zugführer leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Die Polizei sucht jetzt nach den Tätern und bittet um Zeugenhinweise. An der Bahn entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.
IHK verzeichnet im Oberland steigende Zahl an Unternehmensneugründungen
Die Coronakrise hat der Gründerlaune in den meisten Oberland-Landkreisen im vergangenen Jahr keinen Abbruch getan. Weit über 4.000 Menschen wagten den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit. Ein Plus von knapp 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte die IHK für München und Oberbayern mit. Betrachtet man allerdings alleine die Zahlen im Landkreis Weilheim-Schongau, ergibt sich ein anderes Bild. Dort meldeten im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen ein Gewerbe an als noch 2019. Die IHK verzeichnete ein Minus von 7,2 Prozent.
LL: Nach tödlichem Verkehrsunfall sucht die Polizei nach Zeugen
Nachdem eine 41-jährige Penzbergerin am Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, laufen die Ermittlungen zum Unfallhergang auf Hochtouren. Das hat die Polizei Landsberg gegenüber Radio Oberland bestätigt. Denn der vermeintliche Unfallverursacher flüchtete unerkannt vom Unfallort. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen, die etwas gesehen haben könnten. Das flüchtige Fahrzeug ist wohl ein heller PKW, mehr Infos sind bis jetzt nicht bekannt. Dieser hatte einer 59-jährigen Augsburgerin die Vorfahrt genommen als er von Thaining kommend in Richtung Weilheim abbog. Dadurch musste sie ausweichen und stieß frontal mit dem Auto der Familie aus Penzberg zusammen. Vater und Sohn wurden dadurch schwer verletzt, die Mutter verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.
In Iffeldorf wird ab heute die Penzberger Straße fünf Tage lang komplett gesperrt. Zwischen der Staltacher Straße und dem Bahnübergang bekommt die Fahrbahn einen neuen Belag. Auf eine halbseitige Sperrung müssen sich Autofahrer auf der B23 in Garmisch-Partenkirchen einstellen. Bis Donnerstag werden Erd- und Asphaltarbeiten im Bereich der Weidlegraben-Siedlung durchgeführt. Und auf der B2 in Oberau kommt es ab heute beim Nordportal des Tunnels zu Behinderungen. Im Baustellenbereich wird die Fahrbahn verengt und es gilt nur noch Tempo 50.
Vier neue Coronatote in GAP - alle Landkreise mit Inzidenz über 100
Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind am Wochenende vier Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Zudem gab es übers Wochenende insgesamt 21 Neuinfektionen im Landkreis. Auch in allen anderen Oberland Landkreisen ist der Inzidenzwert hoch, mit 151,5 ist der Wert im Landkreis Starnberg laut dem RKI am höchsten, dicht gefolgt vom Landkreis Weilheim-Schongau mit 151,3.
Sie hören uns in Mittenwald bald auf einer anderen Frequenz!
Aufgrund einer technischen Umstellung zum 30. Juni kann in Mittenwald ein Sendersuchlauf über UKW nötig sein. Wir werden unser Programm dort künftig über eine andere Frequenz ausstrahlen. Hintergrund ist die Stilllegung des lokalen Senders in Mittenwald durch die Bayerischen Landesmedien. Statt auf der 91,4 ist Radio Oberland ab Juli in Mittenwald auf der 104,6 zu hören. Darüber hinaus natürlich auch weiterhin in glasklarer Qualität auf DAB+.
In der vergangenen Woche gab es in der Führungsriege der Gemeinde Berg einen positiven Coronafall. Daraufhin wurde das Rathaus geschlossen. Ab heute öffnet die Verwaltung aber wieder regulär, heißt es in einer Mitteilung. Der Besuch ist aber weiterhin nur nach einer Terminvereinbarung möglich. Nachdem ein Mitarbeiter positiv auf Covid19 getestet wurde, musste sich unter anderem auch der Bürgermeister in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Alle weiteren Testungen waren in der vergangenen Woche aber negativ ausgefallen.
Ab heute Distanzunterricht für viele Schüler im Oberland
Ab dieser Woche lernen viele Schüler im Oberland wieder im Distanzunterricht. Weil die 7-Tage-Inzidenz in den Oberland-Landkreisen über 100 liegt, dürfen nur Viert- und Elftklässler sowie Abschlussklassen in den Wechsel- oder Präsenzunterricht, falls ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Für die Teilanhme am Unterricht in der Schule sind mindestens zwei Tests pro Woche vorgeschrieben. In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen ist nur noch Notbetreuung möglich.
Oberland: in den kommenden Monaten werden Autos gezählt
Bei uns im Oberland und auf den gesamten bayerischen Straßen sollen in den kommenden Monaten die Autos gezählt werden. An einzelnen Stellen soll geprüft werden, welche und wie viele Fahrzeuge dort unterwegs sind. Laut dem Verkehrsministerium werde es bayernweit rund 9.500 Messstellen geben. Anhand der Zahlen soll das Straßennetz künftig effektiv betrieben und ausgebaut werden. Mögliche Maßnahmen wären dann eine zusätzliche Fahrspur oder beispielsweise ein Lärmschutz. Eine solche Verkehrszählung findet deutschlandweit alle fünf Jahre statt.
Sonderpreis „Unser Soziales Bayern“ - Bewerbungen ab sofort möglich
Während der Corona-Pandemie sind auch im Oberland verschiedene Teams und Organisationen entstanden, die Projekte für ältere Menschen ins Leben gerufen haben. Wie etwa Einkaufshilfen oder Vernetzungsplattformen für Hilfebedürftige. Dafür verleiht der Freistaat dieses Jahr den Sonderpreis „Unser Soziales Bayern“. Dotiert ist der Preis mit 3.000 Euro. Dafür können sich nun alle Ehrenamtlichen und freiwilligen Helferinnen und Helfer mit ihren Projekten bewerben. Und zwar bis zum 26. April.
Oberland: Polizei muss am Wochenende unter anderem Hochzeit mit 100 Gästen auflösen
Die Polizei im Oberland hatte am Wochenende aufgrund von Verstößen gegen die Coronaregeln viel zu tun. Im Landkreis Weilheim-Schongau soll ein Brautpaar seine Hochzeit mit rund 100 Gästen gefeiert haben. Die frisch Verheirateten hatten ihre Gäste in den Innenhof des Klosters Bernried eingeladen. Die Polizei löste die Feier auf. In Penzberg hatten sich zudem am Samstag am Stadtplatz rund 100 Menschen versammelt. Die meisten davon sollen weder Abstände eingehalten noch eine Mund-Nase-Bedeckung getragen haben. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen löste die Polizei am Freitagabend eine Geburtstagsparty mit sieben Menschen aus unterschiedlichen Haushalten auf.
Stadt Starnberg will sich gegen Vandalismus an Schule wehren
Kaputte Bänke, Brandschäden oder zerstörte Basketballplätze. In den vergangenen Jahren kam es an der Grund- und Mittelschule in Starnberg immer wieder zu Sachbeschädigungen durch Vandalismus. Damit soll in Zukunft Schluss sein. Der Hauptausschuss der Stadt berät am Abend über einen Maßnahmenkatalog. Zur Debatte stehen unter anderem eine Videoüberwachung auf dem Schulgelände, mehr Kontrollen durch einen privaten Sicherheitsdienst und eine Einfriedung des Geländes.
B2 bei Murnau wird ab heute saniert - teilweise Vollsperre
Für Autofahrer auf der B2 bei Murnau heißt es ab heute mehr Zeit einplanen und Umwege in Kauf nehmen. Die Bundesstraße wird zwischen dem Tengelmann-Center und der Ramsachbrücke südlich der Marktgemeinde erneuert. Die Arbeiten sollen in zwei Etappen laufen und fünf Wochen dauern. Von heute bis voraussichtlich 21. Mai. Insgesamt wird die B2 drei Wochen abschnittsweise voll gesperrt bleiben. Unter anderem bekommt der 2,1 kilometerlange Abschnitt eine neue Asphaltschicht und eine Querungshilfe. Die Kosten liegen bei rund 660.000 Euro.