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News für den 16. Juni 2021
Münsing: Baugenehmigung für Bürgerhaus wird nächste Woche erteilt
21,5 Millionen Euro soll das neue Bürgerhaus in Münsing kosten. Im gestrigen Gemeinderat wurde ein aktueller Sachstand zum Vorhaben vorgetragen. Die Baugenehmigung für das Bürgerhaus wird für die nächste Woche erwartet. Architekten haben bereits mit der Werkplanung begonnen. Im Juli erfolgt die Ausschreibung für den Rohbau. Im Tiefbau könnten dabei noch Kosteneinsparungen erreicht werden. Im kommenden Jahr kann es dann voraussichtlich mit dem Bau losgehen. Arbeiten für die Tiefgarage könnten noch in diesem Jahr starten.
Die Gemeinde Rottenbuch hat eine Markterkundung durchgeführt. Dabei ging es um das weitere Vorgehen in Sachen Breitbandausbau. Dafür möchte Rottenbuch vom bayerischen Gigabit-Förderverfahren profitieren. Im heutigen Gemeinderat wird das Ergebnis der Markterkundung vorgestellt und weitere Schritte besprochen. Mit der neuen Gigabitrichtlinie kann Bayern als erste Region in Europa die Beschleunigung von Anschlüssen, wo bereits schnelles Internet verfügbar ist, fördern. Insgesamt knapp 2000 Kommunen haben bereits Bescheide für über eine Milliarden Euro erhalten.
Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weist heute den niedrigsten Corona-Inzidenzwert im gesamten Oberland auf. Laut RKI liegt der Wert heute bei nur 3,1. Auch in den anderen Landkreisen im Oberland liegen die Inzidenzen weiter bei unter 20. Am höchsten ist die Inzidenz, mit 19,2, heute in Garmisch-Partenkirchen. Dort haben sich weitere vier Personen mit Corona infiziert. Genauso wie im Landkreis Weilheim-Schongau. Dort liegt der Wert heute bei 7,4.
Erst am 28. Mai hatte das Peitinger Freibad, mit coronabedingter Verspätung, geöffnet. Jetzt muss es bald schon wieder schließen. Grund dafür sind häufige Verletzungen von Kindern, die sie sich im Bad zugezogen haben. „Wir haben eine Häufung von Schnittverletzungen an den Füßen von Kindern, die in diesem Ausmaß ein klares Signal sind, dass etwas nicht stimmen kann“, so Bürgermeister Peter Ostenrieder in einer Mitteilung. Mittlerweile konnte die Ursache an Fliesenkanten im Kinderbecken gefunden werden. Für die Reparaturmaßnahmen sind aber noch einige Vorbereitungen nötig. Das Freibad bleibt für Fugenarbeiten vom 1. Juli bis 16 Juli geschlossen.
LL: Badeseen im Landkreis haben ausgezeichnete Wasserqualität
Die Badeseen im Landkreis Landsberg am Lech haben ausgezeichnete Wasserqualität. Das hat das Gesundheitsamt des Landkreises nach Überprüfungen bekannt gegeben. Unter den kontrollierten Gewässern waren neben fünf Badestellen am Ammersee, auch die Lechbadestelle in Kinsau und der Engelsrieder See bei Rott. Schwerpunkt waren bakteriologische Untersuchungen der Wasserproben. Es wurden aber auch anderweitige Verschmutzungen, wie etwa teerhaltige Rückstände, Glas, Plastik oder Gummi erfasst. Es stehen noch weitere außerplanmäßige und anlassbezogene Kontrollen an, so das Landratsamt in einer Mitteilung.
Eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren – die wurde heute gegen einen 33-jährigen aus Oberammergau verhängt. Er soll seit Anfang 2020 im Bereich Oberammergau mit verschiedenen Betäubungsmitteln gehandelt haben. Der Mann war seit Montag vor dem Münchner Landgericht gestanden, heute wurde das Urteil gesprochen, so eine Pressesprecherin des Gerichts. Die Strafe wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Peißenberger wird Opfer von ungewöhnlichem Diebstahl
In Peißenberg ist ein 79-jähriger Opfer von kuriosen Diebstählen geworden. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, entwendete ein unbekannter Täter am 7. Juni zwei Tierpräparate aus deinem Vogelkäfig vor dem Haus des Peißenbergers. Daraufhin sicherte der Mann die Käfigtüre mit einem Schloss, um weitere Vogelpräparate zu schützen. Rund eine Woche später wurden dann auch noch die drei übrig gebliebenen Präparate gestohlen. Ob es sich dabei um denselben Täter handelte, kann derzeit nicht mit Sicherheit gesagt werden, so die Polizei. Der Schaden beträgt insgesamt rund 460 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Weilheim zu melden.
GAP: 79-Jähriger kommt bei Unfall mit Krankenfahrstuhl ums Leben - Polizei sucht Zeugen
Gestern ist am frühen Abend ein 79-jähriger Garmisch-Partenkirchner bei einem Unfall mit seinem motorisierten Krankenfahrstuhl ums Leben gekommen. Er war auf der Forststraße von den Reschbergwiesen aus kommend in Richtung Burgrain unterwegs als er aus bislang unbekannter Ursache in einer Kurve von der Fahrbahn abkam. Daraufhin fuhr er einen Abhang hinab und blieb eingeklemmt unter einen Baum liegen. Eine 43-jährige Joggerin aus Farchant war zufällig vor Ort und versuchte den Mann zu reanimieren. Die Rettungskräfte konnten dann aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zeugen des Vorfalls oder Personen die Angaben zu dem Verhalten des Verstorbenen vor dem Unfall machen können oder ihn im Bereich der Reschbergwiesen gesehen haben, werden gebeten sich bei der Polizei Garmisch-Partenkirchen zu melden.
Bekommt Starnberger See ein Katastrophenschutzboot?
Der Landkreis Starnberg hat beim Freistaat Bayern ein großes Katastrophenschutzboot für den Starnberger See beantragt, das in Starnberg stationiert werden soll. Das schreibt der Merkur. Feuerwehrboote gibt es zwar, allerdings sind die für die Brandbekämpfung zu klein. Vor allem im Hinblick auf das Elektroboot könnte es in Zukunft auch zu größeren Bränden kommen, heißt es. Der Landkreis hat deshalb einen Antrag auf Förderung eines Katastrophenschutzbootes gestellt, bis Ende Juni werden sämtliche Anträge bei der Regierung gesammelt, danach soll eine Entscheidung fallen.
LK WM-SOG: QR-Code für Freizeitaktivitäten an Schlüsselanhänger
Für viele Veranstaltungen und teilweise für den Biergartenbesuch braucht es eine vorherige Registrierung über die Luca-App. Gerade für ältere Menschen ist das eine Hürde. Denn das ging bisher nur über das Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone. Im Landkreis Weilheim-Schongau ist die Registrierung ab sofort auch mit einem Schlüsselanhänger möglich. Auf den Anhängern ist ein QR-Code abgedruckt, der von Gaststätten oder Freizeiteinrichtungen gescannt werden kann. Die Anhänger sind im Landratsamt in Weilheim erhältlich und müssen vor Gebrauch einmalig registriert werden.
Benediktbeuern möchte einen neuen, zusätzlichen Ausschuss gründen. Dieser soll vorberatend für einzelne, größere Projekte tätig sein. Vor Allem beim Thema Dorferneuerung soll der Ausschuss künftig greifen. Über dieses Vorhaben berät heute Abend der Gemeinderat von Benediktbeuern. Dann soll auch gleich die Festlegung der Größe des Ausschusses und die Besetzung erfolgen.
In Garmisch-Partenkirchen wird heute die Wochenbettambulanz des Hebammenservices des Landkreises vorgestellt. Um die Suche nach einem Geburtsvorbereitungskurs oder anderen Kursangeboten zu erleichtern, gibt es am Gesundheitsamt die Hebammenservicestelle. Ein wichtiges Angebot davon ist die Wochenbettambulanz, für diejenigen, die keine Hebamme haben. In einem Gespräch wird unteranderem die Kreissprecherin der Hebammen den Service um 11:30 Uhr im Landratsamt Garmisch-Partenkirchen vorstellen.
Noch dieses Jahr sollen Probebohrungen für den Wanktunnel gemacht werden. Das hat das staatliche Bauamt Weilheim gestern bei einer Ortsbegehung der künftigen Ortsumgehung von Garmisch-Partenkirchen bekannt gegeben. Auch Bundestagsmitglied Alexander Dobrindt war dazu vor Ort. Weiterhin wird mit Kosten von rund 160. Millionen Euro gerechnet. Im Idealfall soll der Wanktunnel bis 2030 fertiggestellt werden. Und auch Infos zum Kramertunnel gab es gestern. Dieser ist bereits zu 80 Prozent durch den Tunnel geschlagen, der Durchschlag erfolgt noch dieses Jahr.
Zukunft der Klinik Wolfratshausen: Landrat wendet sich an Mitarbeiter
In der Debatte um die Zukunft der Kreisklinik Wolfrathausen hat sich Landrat Josef Niedermaier nun in einem offenen Brief an die Mitarbeiter gewendet. Darin kündigt er weitere Kommunikation in Form eines „Diskussionsmoratoriums“ für den Spätsommer an. Zudem bekräftigt der Landrat sein Ziel, am Standort Wolfratshausen eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung sichern zu wollen. Die Bedingung: Der Landkreis müsse sich dies dauerhaft leisten können. Niedermaier wehrt sich in seinem Brief außerdem gegen die Vorwürfe der Wolfratshauser CSU, mit falschen Zahlen zu arbeiten.
Deutschlands größtes Trailrun-Event muss acht Wochen vor Startschuss in Grainau abgesagt werden. Der Zugspitz Ultratrail rund um die Zugspitze kann coronabedingt auch dieses Jahr nicht stattfinden. Das hat die Alpenwelt Karwendel jetzt mitgeteilt. Normalerweise würden sich unteranderem die Orte Grainau, Ehrwald, Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen für hunderte Teilnehmer in ein Trailrun-Paradies verwandeln. Eine Verschiebung kommt nicht in Frage, so die Veranstalter. Erst im kommenden Jahr soll es dann die 10. Auflage des Ultratrails geben.
B2 Oberau-Garmisch-Partenkirchen: weitere Baustelle
Noch eine weitere Baustelle kommt auf die Autofahrer zu, die auf der B2 von Oberau nach Garmisch-Partenkirchen unterwegs sind. Denn ab morgen wird für voraussichtlich sechs Wochen die Weströhre des Farchanter Tunnels gesperrt. Grund dafür sind Brückeninstandsetzungsarbeiten an der Loisachbrücke. Dort muss der Straßenbelag erneuert werden. Deshalb ist die Tunnelröhre in Richtung Garmisch-Partenkirchen gesperrt und bis zum 29. Juli wird der Verkehr über den Gegenverkehrsbetrieb geleitet.