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Tanken dahoam – mit der eigenen Wallbox

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
18.01.2023

Wer sich für ein E-Auto entscheidet, muss sich selbstverständlich überlegen, wie es denn aufgeladen werden soll. Dies kann über eine der mehr als 55.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Deutschland erfolgen. Mit schlauer Planung und etwas Glück lassen sich dort der Supermarkteinkauf, Arztbesuch oder Stadtbummel zum „Tanken“ nutzen. Auch einige Arbeitgeber stellen für ihre Mitarbeiter mittlerweile Ladepunkte bereit. 

Daheim laden und sparen

Viel bequemer und bei uns im ländlich geprägten Oberland beinahe unverzichtbar ist eine eigene „Wallbox“, mit der man idealerweise nachts das Auto laden kann. Und eine Installation ist einfacher als gedacht, weiß unser Experte Klaus Hochwind von der 17er Oberlandenergie GmbH: „Die meisten haben ja ohnehin einen Stellplatz am Haus, den man nutzen kann. Da das Auto hier auch über einen längeren Zeitraum parken kann, reicht meist schon eine geringere Leistung von 11 statt 22 Kilowatt aus, um morgens „vollgetankt“ losfahren zu können.“

Wallbox planen

Die Installation ist dabei weniger aufwendig, als man denkt. „Im Grunde ist eine Wallbox nicht mehr als eine bessere Steckdose.“ erklärt Klaus Hochwind. „Die wird per Leitung mit dem Verteilerschrank verbunden, die entsprechenden Sicherungen dahinter gepackt und dann kann´s eigentlich schon losgehen.“ Gute Modelle gibt es zwischen 700 und 1500 Euro, dazu kommen noch Installationskosten, die sich aber von der Steuer absetzen lassen. Wer sich nicht sicher ist, kann sich gerne bei der 17er Oberlandenergie GmbH informieren. „Gemeinsam mit Ihnen planen wir die Einrichtung der optimalen Ladestation und kümmern uns auf Wunsch auch um die Installation.“

Günstiger Autostrom

Wie günstig das Laden des E-Autos zu Hause ist, hängt von den Strompreisen und Tarifen ab. Einige Stromanbieter bieten spezielle Autostromtarife an. Dieser Strom ist dann in der Regel günstiger als der Haushaltsstrom. Ob sicher der langfristig rechnet, hängt natürlich auch von den Zusatzkosten ab: müssen neue Leitungen für den zweiten Zähler verlegt werden oder ist eventuell ein Umbau des Zählerschranks notwendig?  

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