Strom¬mess¬geräte zeigen den Strom¬verbrauch von Elektrogeräten an und helfen so beim Sparen | © Shutterstock/JulieStar
Bild © Shutterstock/JulieStar
Dieser Artikel wird präsentiert von

Mit einem Strommessgerät den Überblick bewahren

Praktische Helfer im Alltag: Strommessgeräte helfen beim Strom sparen.

Lesedauer 3 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
09.12.2022

Die Stromkosten steigen rasant. Da macht es Sinn, den eigenen Verbrauch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit einem Strommessgerät finden Sie heraus, welche Geräte Ihre Kosten eventuell unnötig in die Höhe treiben. Haben Sie sich schon einmal überlegt, was es Sie kostet, wenn Ihr Fernseher dauerhaft im Stand-by-Modus bleibt, das Küchenradio leise vor sich hin brummt oder der ausgediente Zweitkühlschrank im Keller 24 Stunden am Tag ausschließlich Bier- und Sektflaschen kühlt? „Den meisten Verbrauchern ist der tatsächliche Stromverbrauch gar nicht bewusst und sie sind überrascht, was da insgesamt zusammenkommt.“ weiß Thomas Feistl von der 17er Oberlandenergie GmbH und rät zum Kauf eines Strommessgerätes. „Sie lassen sich zwischen Steckdose und Gerät schalten und sind ab etwa 9 Euro im Handel erhältlich.“

Klassisches oder smartes Modell?

Einfache Modelle sind im Grunde nichts anderes als externe Steckdosen, deren Display den aktuellen Stromverbrauch des angeschlossenen Gerätes anzeigt. „Smarte Geräte brauchen kein Display. Sie werden per App auf dem Handy gesteuert.“ so Thomas Feistl.
Wer technisch affin ist, kann damit auch Lampen steuern oder beispielsweise die Kaffeemaschine starten. Für die grundlegende Anwendung genügt jedoch ein einfaches Modell, die nicht nur den Stromverbrauch anzeigen, sondern diesen auch für eine bestimmte Betriebszeit automatisch in Euro umrechnen. „Vorausgesetzt Sie haben den aktuellen Stromtarif eingegeben. Den finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung.“

Detektivarbeit im eigenen Haushalt

Doch was ist eigentlich zu tun, wenn man feststellt, dass Kaffeemaschine, Küchenradio oder der ausgediente Kühlschrank einiges an Strom ziehen? Und was ist eigentlich viel? Thomas Feistl berechnet: „Wenn man von 0,35 Euro pro Kilowattstunde Strom ausgeht, wären das beispielsweise bei einer im Standby laufenden Stereoanlage circa 10 Watt, 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen etwa 30 Euro pro Jahr.“ Haben Sie einige solcher Standby-Geräte im Haushalt, kommt da ganz schön was zusammen und es empfiehlt sich, Fernseher & Co. an eine schaltbare Steckerleiste anzuschließen und wirklich nur anzuschalten, wenn sie auch benutzt werden.

Das sollten Sie beachten

-    Elektrogeräte schon einige Minuten vor dem Messen einschalten. Einige verbrauchen gleich zu Beginn mehr Strom um „warm zu laufen.“
-    Verlässliche Werte erhalten Sie nur, wenn Sie über einen längeren Zeitraum messen. Ideal ist eine Woche. Denn einige Geräte verbrauchen tagsüber mehr Strom als in der Nacht, wo sie nicht benutzt oder wie beispielsweise ein Kühlschrank, immer wieder geöffnet werden.
-    Größere Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler sollten über einen Zeitraum von 2 Wochen beobachtet werden. Denn sie sind ja meist nicht ständig, sondern nur sporadisch im Einsatz.
-    Möchten Sie den Verbrauch eines Elektrogerätes über einen längeren Zeitraum erfassen, empfiehlt sich ein Strommessgerät mit Speicher. So können Sie verschiedene über die Zeit gemessene Werte miteinander vergleichen.
-    Um den Stand-by-Verbrauch von Fernseher oder Computer zu messen, ein Modell wählen, dass auch sehr kleine Wattzahlen erfasst.

Mit einem smarten Strommessgerät steuern Sie clever die Stromzufuhr angeschlossener Geräte und können deren Energieverbrauch messen, aufzeichnen und auswerten
Mit einem smarten Strommessgerät steuern Sie clever die Stromzufuhr angeschlossener Geräte und können deren Energieverbrauch messen, aufzeichnen und auswerten
Bild © FRITZ!DECT/ avm.de
Teilen
Dieser Artikel wird präsentiert von

WEITERE ARTIKEL

04.04.2023
Werbefinanziert
Elektromobilität – nachhaltig und kostengünstig!
Elektromobilität für alle: Wie die 17er Oberland Energie zur nachhaltigen Mobilität beiträgt.
02.11.2022
Mehr Wohnwert und weniger Energiekosten
So lohnt sich eine energetische Sanierung für Mieter und Vermieter gleichermaßen
15.01.2023
Werbefinanziert
Entlastung für Strom- und Gaskunden
Was sich 2023 in Sachen Energiekosten für Sie ändert
03.11.2022
Werbefinanziert
Zuhause einfach Energie sparen
Wie wir mit kleinen Veränderungen den Stromverbrauch reduzieren können
20.09.2023
Werbefinanziert
Die Kosten und Schritte zur eigenen PV-Anlage
Was Sie wissen müssen
07.02.2023
Werbefinanziert
Wie wahrscheinlich ist ein Blackout und wer trägt die Kosten?
Deutschlandweit geht nach wie vor die Sorge vor einem großflächigen Stromausfall um. Doch wie bereitet man sich richtig darauf vor.