This image was taken for my client, Nannybird—an LA-based nanny service. I shot at a chic hotel in Hollywood and lucked out with the all-white walls that served as a fabulous bounce card for the floor to ceiling windows that had gorgeous afternoon light streaming in. This image was a detail shot for the day, showcasing one of the nannies playing blocks with the children, who were both eagerly engaged—a rare moment for the rambunctious ones!  ; ) | © Unsplash / Marisa Howenstine

Barmer: Entwicklungsstörungen bei Kindern nehmen zu

Lesedauer 1 Minute
Quelle: dpa/lby
03.09.2025

Immer mehr Kinder in Bayern sind nach Angaben der Barmer-Krankenkasse in Sprache und Motorik entwicklungsgestört. Demnach wurde 2023 bei 13 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen eine sogenannte Sprachentwicklungsstörung dokumentiert. 2005 erhielten noch sieben Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe eine entsprechende Diagnose. «Sprachstörungen haben oft negative Folgen wie Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben oder Spannungen in sozialen Beziehungen», sagt der Landesgeschäftsführer der Barmer in Bayern, Alfred Kindshofer. 

Weder Hampelmann noch Purzelbaum

Auch der Anteil der Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen hat den Angaben zufolge zugenommen. Während 2005 bei 2,9 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen in Bayern entsprechende Defizite ärztlich diagnostiziert wurden, waren es im Jahr 2023 bereits 5,3 Prozent. 

«Zu den Ursachen für den Anstieg der motorischen Entwicklungsstörungen zählt der zunehmende Bewegungsmangel unter Heranwachsenden. Gut entwickelte motorische Fähigkeiten sind aber wichtig für Schule und Alltag, weshalb Eltern und Erziehende ihre Kinder schon von klein auf zu vielfältigen grob- und feinmotorischen Bewegungsabläufen motivieren sollten», sagt Kindshofer. Viele Kinder könnten aber weder einen Hampelmann noch einen Purzelbaum. Ein signifikanter Anstieg der motorischen Störungen während der Corona-Pandemie sei aber nicht zu beobachten gewesen.

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