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Förderung für Wärmepumpen-Systeme - Wie und wo beantragen?

Die staatliche Förderung von Wärmepumpen-Systemen - So profitieren Hausbesitzer von der Umstellung auf eine umweltfreundlichere Heizung

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro / Caro Neumeyer
27.04.2023

Die Umstellung auf eine Wärmepumpe kann nicht nur die Heizkosten senken, sondern auch die Umwelt schonen. Allerdings kann die Anschaffungskosten dafür eine Hürde darstellen. Doch es gibt gute Nachrichten: Die Umstellung wird vom Staat gefördert. Doch wie läuft das eigentlich ab?

Anna Barnickel, der Firma WECHNER Wärmepumpen GmbH aus Peiting erklärt: Grundsätzlich werden Wärmepumpen-Systeme bei Bestandsgebäuden gefördert. Im Neubaubereich ist es in der Regel nicht mehr möglich, eine einzelne Wärmepumpe zu fördern. Wer also beabsichtigt, sich als Hausbesitzer von einer alten Heizung auf eine Wärmepumpe umzurüsten, kann eine Förderung bei der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.

Doch wie funktioniert das genau? Zunächst muss der Antragsteller einen Antrag bei der BAFA stellen, bevor er den Handwerker mit der Installation der Wärmepumpe beauftragt. Nachdem der Antrag geprüft und bewilligt wurde, erhält der Antragsteller einen Zuwendungsbescheid. Anschließend kann die Maßnahme umgesetzt werden.

Sobald die Wärmepumpe installiert wurde, sammelt der Antragsteller alle anfallenden Rechnungen. Je nachdem, welche Art von Wärmepumpe installiert wurde, beträgt der Fördersatz zwischen 25% und 40%. Die gesammelten Rechnungen werden dann in einem Portal der BAFA hochgeladen. Innerhalb von 6-8 Wochen wird das Geld dann auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

Die Förderung von Wärmepumpen-Systemen ist Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Diese umfasst auch weitere Maßnahmen wie beispielsweise die Dämmung von Fassaden oder die Erneuerung von Fenstern.

Für Hausbesitzer, die sich für eine Wärmepumpe entscheiden, lohnt es sich also, die Fördermöglichkeiten der BAFA zu nutzen. Die Umstellung auf eine Wärmepumpe kann nicht nur umweltfreundlich sein, sondern auch langfristig die Heizkosten senken.

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