© Unsplash / Alexandru Zdrobău
Dieser Artikel wird präsentiert von

Was dem Auge gut tut

Unser Lebensstil hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit unserer Augen. Was Bewegung, Schlaf oder Vitamine bewirken.

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
06.02.2023

1.     Ausreichend Schlaf

Wissenschaftler empfehlen sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. So kann sich die Augenmuskulatur bei geschlossenen Lidern erholen. Wer diesen Zeitraum nicht schafft, kann auch tagsüber mit einem kurzen Mittagschlaf müde Augen erfrischen. 

2.     Frische Luft

Trockene Heizungsluft, Klimaanlagen oder das Gebläse im Auto können die Bindehaut reizen. Am besten hilft ein Spaziergang an der frischen Luft. Zugluft sollte grundsätzlich vermieden werden und bei trockenen Augen hilft auch mehr Feuchtigkeit im Raum, z.B. mit Hilfe eines Luftbefeuchters.

3.     Spinat essen

Es gibt zwei Wirkstoffe in unserem Essen, die verschiedene Augenkrankheiten wie grauer und grüner Star sowie Makuladegeneration vorbeugen. Diese sind: Antioxidantien sowie Omega-3-Fettsäuren. Antioxidantien kommen natürlicherweise und Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem in sekundären Pflanzenstoffen vor. Augengesundes Vitamin E steckt in Mandeln oder Avocados, schützende Pflanzenfarbstoffe in Brokkoli, Spinat, Beeren und Kiwis. Gemeinsam mit guten Omega-3-Fettsäuren aus Lachs, Forelle oder Makrele wirken sie Entzündungen entgegen und schützen die Augen, indem sie das Immunsystem stärken.

4.     Gutes Licht

Kennen Sie den Spruch: im Dunkeln zu lesen ist schlecht für die Augen? Dem ist auch so. Und eine richtige Beleuchtung am Schreibtisch oder beim Lesen spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Gesundheit unserer Augen geht. Vor allem, weil wir täglich mehrere Stunden auf künstliches Licht in Bildschirmen oder Smartphones blicken. Schädlich ist dabei vor allem das sogenannte blaue Licht, das sich aber z.B. bei Handys durch den Night-Shift-Modus reduzieren lässt.

5.     20-20-20-Regel 

Mit dieser Formel können alle, die viel am PC arbeiten, dem digitalen Sehstress entkommen. So geht’s: Etwa alle 20 Minuten für 20 Sekunden in eine Entfernung von etwa 20 Metern blicken. Im Großraum-Büro kein Problem. In kleineren Räumen einfach aufstehen und den Hund oder Baum auf der anderen Straßenseite fokussieren.

Themen
Teilen
Dieser Artikel wird präsentiert von

WEITERE ARTIKEL

15.05.2024
AOK-Umfrage zeigt großes Bewusstsein für Hautkrebs durch Gefahren erhöhter UV-Strahlung
UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, der in Deutschland in den letzten Jahren stetig zunimmt. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes zeigt, dass 81 Prozent der über 1.500 Befragten der Schutz vor Sonneneinstrahlung wichtig ist. Immerhin 69 Prozent der Bürgerinnen und Bürger würden auch ihre Sonnenschutzmaßnahmen angesichts der klimabedingt steigenden UV-Strahlung verstärken.
03.02.2025
Erstmals mehr Ärztinnen als Ärzte in Bayerns Kliniken
Blickt man in einen Medizin-Hörsaal, ist seit Längerem klar: Hier sitzen deutlich mehr Frauen. Nun haben sich die Mehrheitsverhältnisse auch in den Kliniken geändert. Was bedeutet das?
09.05.2023
Immunstress in der Pollenzeit
Wie man eine normale Funktion des körpereigenen Abwehrsystems unterstützen kann
31.01.2023
Essen für die Abwehr
Winterzeit ist Grippezeit. Was was wir essen, entscheidet darüber ob und wie schnell wir uns einen Infekt einfangen und dann auch wieder wegstecken.
16.02.2023
Die besten Anti-Kater-Tipps
Endlich ist wieder Fasching. Doch wer zwischen Unsinnigem Donnerstag und Aschermittwoch zu tief ins Glas schaut, wird am nächsten Morgen mit einem unerträglichen Brummschädel bestraft.
28.01.2025
Krankenkasse: Weniger Erkältungen, mehr psychische Probleme
Schnupfen, Rückenschmerzen, Depression: Beschäftigte fallen aus unterschiedlichen Gründen in der Arbeit aus. Dabei zeichnet sich laut Krankenkasse DAK Gesundheit eine Verschiebung ab.