ROCKS: 60 Jahre Judas Priest

1969 bis 2024 - und kein bisschen leiser

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/ Simon Fritzenschaft
27.03.2024

Seit 1969 sind sie im Geschäft: Judas Priest. Die Hardrocker aus Birmingham / England sind aus der Szene nicht wegzudenken. Unglaubliche 19 Studioalben haben sie schon veröffentlicht, Debüt war „Rocka Rolla“ aus dem Jahr 1974. Judas Priest war ursprünglich mal eine Blues-Band, die aus dem Sänger Alan Atkins, Bassist Bruno Stapenhill, Schlagzeuger John Partige und dem Gitarristen John Perry bestand. Perry nahm sich noch im gleichen Jahr das Leben und wurde durch Ernie Chataway ersetzt, der 2014 an Krebs verstarb. 1973 kamen dann Rob Halford als Sänger und John Hinch als Schlagzeuger zur Band. Im März 1976 erschien das Album „Sad Wings Of Destiny“, welches als Stilwechsel zum Heavy Metal gilt.

Der Höhepunkt von Judas Priest ist die Zeit von 1980 bis 1992, alleine hier kamen sieben Alben auf den Markt, u.a. die Kultscheiben „British Steel“, „Screaming For Vengeance“ und „Painkiller“. Im März dieses Jahres veröffentlichten Judas Priest ihre aktuellste Scheibe „Invincible Shield“ und starteten eine entsprechende Tour mit Stationen u.a. in Dortmund, Wien, Frankfurt oder Basel. Bestens vernetzt und inspiriert u.a. von Iron Maiden (Bruce Dickinson), Whitesnake (David Coverdale) und den Scorpions (Klaus Meine) haben Rob Halford und Co. auch die Corona – Zeit überstanden.

Bald 60 Jahre Bandgeschichte – wie das möglich ist? „Du musst dich einfach geistig und körperlich fit halten.“, so Rob Halfords lapidarer Tipp. Scheint aber zu funktionieren. 1969 bis heute, der britische Metal verkörpert und gelebt von Judas Priest ist so lebendig und mitreißend wie immer.

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