Bei Streifzügen durch den Wald könnten in diesem Jahr besonders viele Zecken lauern. Guter Schutz ist deshalb umso wichtiger | © Foto: djd/Formel-Z/Getty Images
Bild © Foto: djd/Formel-Z/Getty Images

Nach dem "Mastjahr" droht ein Zeckenjahr

Warum diesen Sommer der Schutz vor den Blutsaugern besonders wichtig ist

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: djd / Pressetreff
09.05.2023

Waldbäume wie Eichen und Buchen produzieren nicht in jeder Saison gleich viele Früchte. Die Jahre, in denen sich die Äste unter besonders vielen Eicheln oder Bucheckern biegen und der Boden unter den Bäumen dicht bedeckt ist, werden Mastjahre genannt. Dann können sich das Wild und die Nagetiere rundum satt fressen – und entsprechend vermehren. In der Folge steigt auch die Zahl der Zecken deutlich an, denn sie kommen nun leichter und häufiger in den Genuss einer "Blutmahlzeit" und können gestärkt in die kalte Jahreszeit gehen. Wie Beobachtungen ergeben haben, muss deshalb nach einem Mastjahr zwei Jahre lang mit einem erheblichen Anstieg der Zeckenpopulation gerechnet werden. Auch kommt es, wie Forscher in den USA herausgefunden haben, zu einer höheren Zahl an durch Zecken übertragenen Erkrankungen wie Borreliose, Babesiose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
 
Natürlicher Zeckenschutz bevorzugt
 
2022 beispielsweise war ein sogenanntes Mastjahr der Buche. Zeckenschutz ist deshalb in diesem Jahr besonders wichtig. Vor allem Tierhalter mit kleinen Kindern und Welpenbesitzer setzen dabei am liebsten auf natürliche Mittel ohne chemisch-synthetische Stoffe. „Man sollte aber bei der Auswahl der natürlichen Präparate darauf achten, dass die gesundheitsbezogenen Angaben zwingend durch produktbezogene Studiendaten belegt sind. Das gibt Mensch und Tier Sicherheit und schont am Ende oft auch den Geldbeutel“, meint dazu Fachtierarzt Dr. Enrico Schramm. „So ist etwa exklusiv für das Ergänzungsfuttermittel Formel-Z für Hunde und Katzen belegt, dass der darin enthaltene natürliche Thiamin-Hefe-Komplex den Zeckenbefall bei Hunden um 70 Prozent reduzieren kann.“ Das passiert durch eine Veränderung des Hautmilieus – für Mensch und Vierbeiner nicht wahrnehmbar, aber für Zecken einfach „unattraktiv“.
 
Vierbeiner nach Ausflügen absuchen
 
Die Tabletten können ins Futter gegeben werden, aber die meisten Hunde und Katzen fressen sie auch sehr gern als Leckerli zwischendurch. Als schönen Nebeneffekt können sie den Aufbau und Erhalt eines dichten, glänzenden Fells fördern – mehr Informationen findet man unter www.formel-z.info. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme sollte man die Vierbeiner nach Streifzügen durch Wald und Feld immer gut absuchen und im Falle eines Falles festsitzende Zecken zügig mit einer Zeckenzange oder -karte entfernen. So kann die Übertragung von Krankheiten oft noch verhindert werden.

Teilen

WEITERE ARTIKEL

26.01.2023
Nur Fliegen ist schöner
Altes Brauchtum: Die Gaißacher Schnabler fiebern wieder Ihrem traditionellen Schlittenrennen entgegen.
07.04.2025
Dachsbau am Bahndamm – Züge sollen bald wieder fahren
Ein Dachs hat auf einer Bahnstrecke im Kreis Weilheim-Schongau seinen Bau eingerichtet - und damit den Zugverkehr für mehrere Tage lahmgelegt. Nun soll die Strecke wieder freigegeben werden.
14.09.2023
Saisonstart in der DEL
Der Meister aus München ist der Gejagte - und das mit viel Oberland-Power in den eigenen Reihen.
20.03.2026
Klimawandel: Aus für Deutschlands letztes Gletscherskigebiet
Der Klimawandel mit der Gletscherschmelze hat Folgen auch für den Skibetrieb. Nach fast 60 Jahren wird der Plattlift auf dem Zugspitzgletscher abgebaut. Das hat auch einen emotionalen Aspekt.
28.06.2023
Dramatischer Anstieg der Kirchenaustritte: Katholische Kirche in Bayern vor großen Herausforderungen
Missbrauchsskandale und Skandale um Kirchenvertreter führen zu Rekordzahlen bei den Austritten
21.02.2023
Schon im Winter? Die Zecken sind los.
Borreliose oder FSME: Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen und bei milden Temperaturen sind sie bereits jetzt im Oberland unterwegs.