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News für den 23. Oktober 2026

Ski Alpin: Neue Weltcup-Saison startet am Wochenende in Sölden – welche Athleten aus dem Oberland am Start sind

Am Wochenende werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt – und passend dazu starten die alpinen Skifahrer in die neue Weltcup-Saison. Los geht’s mit dem Riesenslalom in Sölden. Für das Oberland stehen morgen Kira Weidle-Winkelmann vom SC Starnberg und Lena Dürr aus Garmisch-Partenkirchen am Start. Am Sonntag greift auch Fabian Gratz vom TSV Altenau ins Weltcup-Geschehen ein. Eine Premiere feiert Nickco Palamaras vom SC Garmisch. Der 22-Jährige gibt in Sölden sein Weltcup-Debüt. 

Betroffene Orte: Saulgrub, Garmisch-Partenkirchen
Themen: Sport, Ski, Ski Alpin

Zeitumstellung erhöht Wildunfallgefahr im Oberland: Worauf Autofahrer jetzt achten sollten

Mit der Zeitumstellung am Wochenende steigt auf den Straßen im Oberland die Gefahr von Wildunfällen. In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Damit wird es abends früher dunkel und der Berufsverkehr fällt häufiger in die Dämmerung. Genau dann sind besonders viele Wildtiere unterwegs. Warum die Zeitumstellung für Autofahrer zum Problem werden kann, beschreibt Jäger Hartwig Görtler aus dem Landkreis Starnberg:

„Es ist für Autofahrer deswegen eine besondere Gefahr, weil die Tiere ja keine Uhr haben. Also, während man als Mensch meint, wunderbar ist schon hell, hat das Tier immer noch in seiner eigenen Zeitachse das Gefühl, mir ganz egal, ich gehe immer zur selben gefühlten Zeit raus. So, das ist das Hauptproblem in dieser Zeitverschiebung.“

Laut ADAC ist die Gefahr von Wildunfällen in der Dämmerung besonders hoch. Dabei gibt es bestimmte Straßenabschnitte, an denen das Risiko noch größer ist. Und wo sollten Autofahrer besonders aufpassen? Ludwig Görtler:

„An Stellen, wo man mit ein bisschen Nachdenken schon aufkommen könnte, dass Wildunfälle passieren können. Man fährt vom Feld in den Wald, ganz beliebte Stelle. Da sollte man eh mindestens aufmerksam sein, eigentlich sogar ein bisschen langsamer fahren. Das ist für beide Seiten, für Wild und für fürs Auto, eine sehr positive Entscheidung.“

Taucht ein Tier am Straßenrand auf, sollten Autofahrer das Tempo reduzieren, das Fernlicht ausschalten und gegebenenfalls hupen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass weitere Tiere folgen. Doch was tun, wenn ein Reh oder Wildschwein plötzlich direkt vor dem Auto steht? Dann bleiben oft nur Sekunden zum Reagieren. Ob Ausweichen eine gute Idee ist, erklärt Görtler:

„Bei Kleinwild keine Ausweichmanöver. Also alles, was ein Igel ist, was ein Dachs ist, was ein Fuchs ist, was ein Reh ist. Selbst bei einem kleinen Wildschwein keine Ausweichmanöver. Da geht das Menschenleben ganz klar vor. Bei größerem, stabilerem Wild schnelle Reaktionen und sauberes Abwägen.“

Auch der ADAC warnt vor unkontrollierten Ausweichmanövern. Wer das Lenkrad plötzlich herumreißt, riskiert schwere Unfälle. Besser ist es, kräftig zu bremsen und die Spur zu halten. Trotz aller Vorsicht lassen sich Zusammenstöße mit Wildtieren nicht immer verhindern. Was also tun, wenn es mal kracht? Ludwig Görtler:

„Ruhe bewahren. Das ist jetzt passiert. Eigensicherung: Warnblinker an, Warnweste an. Auf keinen Fall im Dunkeln nur mit Blinker rechts hingehen und gucken, was passiert ist. Anschließend kurz schauen, was dort ist. Auch nicht anfassen. Einfach liegen lassen, Polizei informieren. Sie kommt auch sehr zügig und alarmiert im Normalfall auch direkt den Jäger.“

Zusätzlich sollte die Unfallstelle mit einem Warndreieck abgesichert werden, sofern das gefahrlos möglich ist. Bei Verletzten muss der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden. 

Weitere Tipps zum Thema Wildunfälle findet ihr beim ADAC. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Polizei, Verkehr, Auto, Unfall

Sicher unterwegs in der dunklen Jahreszeit – Bundespolizei gibt Tipps für Bahnreisende

Ab Sonntag gilt die Winterzeit, damit wird es abends wieder früher dunkel. Und in gut einer Woche beginnen in Bayern die Herbstferien. Die Bundespolizei warnt deshalb vor Gefahren an Bahnhöfen und in Zügen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist besondere Vorsicht geboten. Wer mit Kopfhörern oder dem Smartphone unterwegs ist, bemerkt herannahende Züge oder Warnsignale möglicherweise zu spät. Mit Blick auf die Herbstferien rät die Polizei außerdem, Wertsachen und Gepäck im Auge zu behalten und besonders auf Kinder zu achten. Familien sollten vor der Reise auch besprechen, was zu tun ist, wenn sie sich im Gedränge verlieren. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Bundespolizei, Bahnhof

Ab Montag wird’s eng in Wolfratshausen: Wichtige Verkehrsader gesperrt

Autofahrer in Wolfratshausen müssen sich ab Montag auf größere Verkehrsbehinderungen einstellen. Eine wichtige Verkehrsader wird für knapp zwei Wochen voll gesperrt. Betroffen ist die Schießstättstraße - dort werden Wasserleitungen saniert und die Fahrbahn erneuert. Normalerweise fahren hier täglich rund 16.000 Fahrzeuge. Der Verkehr wird unter anderem über den Moosbauerweg umgeleitet, Lkw müssen einen größeren Umweg fahren. Die Stadt empfiehlt, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 6. November. 

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Wolfratshausen, Verkehr, Sperrung

Einbruchschutz in der dunklen Jahreszeit: Wo die Polizei im Oberland Tipps gibt

Mit der Zeitumstellung am Wochenende beginnt die dunkle Jahreszeit. Damit steigt auch wieder die Gefahr von Wohnungseinbrüchen. Nachdem die Einbruchszahlen über Jahre zurückgegangen waren, sind sie in den vergangenen beiden Jahren im südlichen Oberbayern wieder leicht gestiegen. Deshalb informiert die Polizei im Oberland in den kommenden Tagen verstärkt über den Einbruchschutz. Nächste Woche gibt es dazu kostenlose Beratungsaktionen in Garmisch-Partenkirchen, Murnau und Wolfratshausen. 

Termine

27.10. Fußgängerzone Garmisch-Partenkirchen 10-14 Uhr

28.10. Tengelmann-Center Murnau 11-13 Uhr

29.10. Edeka Wolfratshausen 11 – 14 Uhr 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Murnau a. Staffelsee, Wolfratshausen
Themen: Polizei, Delikt, Einbruch

SCR gegen ECP: Eishockey-Fans im Oberland fiebern Derby entgegen

Die Eishockey-Fans im Oberland fiebern dem Derby zwischen dem SC Riessersee und dem EC Peiting entgegen. Heute Abend treffen die beiden Teams im Olympia-Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen aufeinander. Der SCR will nach neun Niederlagen in Serie endlich wieder einen Sieg feiern. Peiting kämpft dagegen um den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze. Los geht’s um 19:30 Uhr. Zeitgleich sind auch die Tölzer Löwen im Einsatz. Der ECT empfängt den HC Tigers und will seinen fünften Sieg in Folge einfahren. 

Die heutigen Spiele in der Bayernliga 

ERV Schweinfurt – ESC Geretsried 20.00 Uhr 
EA Schongau – EHC Waldkraiburg 20.00 Uhr 
ESV Burgau – Peißenberg Miners 20.00 Uhr 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Peiting
Themen: Sport, Eishockey, EC Peiting, Oberliga Süd, SC Riessersee, Tölzer Löwen

Herzogstandbahn: Sonntag letzter Betriebstag – ab Montag beginnt der Bau der neuen Talstation

Wer in diesem Jahr noch mit der Seilbahn auf den Herzogstand fahren will, muss sich beeilen. Am Wochenende ist die Bahn zum letzten Mal in Betrieb. Ab Montag wird die alte Talstation abgerissen und durch einen barrierefreien und energieeffizienten Neubau ersetzt. Rund 5,5 Millionen Euro kostet das Projekt. Ab Pfingsten 2027 soll die Herzogstandbahn wieder fahren. Komplett fertig wird die neue Talstation voraussichtlich im November 2027. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Tourismus, Herzogstand

Massive Einschränkungen im Bahnverkehr: Wo es ab heute im Oberland Zugausfälle und Ersatzbusse gibt

Zugausfälle, Streckensperrungen und Ersatzverkehr: Auf Bahnpendler im Oberland kommen ab heute Abend größere Einschränkungen zu. Wegen Bauarbeiten fahren auf der S6 zwischen Gauting und Pasing rund einen Monat lang Busse statt Bahnen. Auch auf der S8 und S5 fallen zeitweise Züge aus. Besonders betroffen sind außerdem Pendler zwischen Tutzing, Starnberg und München. Dort entfallen ab Samstag bis zum 9. November sämtliche Regionalzüge und werden durch Busse ersetzt. Grund sind Bauarbeiten am Westkreuz und an den Oberleitungen. 

Betroffene Orte: Tutzing, Starnberg, München
Themen: Verkehr, Bahn, Werdenfelsbahn, S-Bahn

Landkreis Landsberg: Kultur- und Heimatverein Egling mit bayerischem Förderpreis ausgezeichnet

Große Freude im Landkreis Landsberg am Lech. Der Kultur- und Heimatverein Egling e.V. ist gestern Abend in Nürnberg mit dem bayerischen Förderpreis „Heimatpflege-Ausgezeichnet!“ geehrt worden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt das ehrenamtliche Engagement rund um das Heimatmuseum in Egling. Besonders hervorgehoben wurde die Forschungsarbeit des Vereins. Aktuell beschäftigt er sich unter anderem mit der Geschichte der örtlichen Polizeistation und der Zeit des Nationalsozialismus. Insgesamt wurden acht Heimatmuseen aus ganz Bayern ausgezeichnet. 

Betroffene Orte: Egling a.d. Paar
Themen: LK Landsberg am Lech, Auszeichnung

Erschreckende Bilanz in Großweil: Fast jeder vierte Autofahrer vor Grundschule zu schnell unterwegs

Fast jeder vierte Autofahrer war vor der Grundschule in Großweil zu schnell unterwegs. Das ist die erschreckende Bilanz einer Geschwindigkeitskontrolle der Polizei. Am Mittwoch wurden dort mehr als 1.000 Fahrzeuge gemessen. Knapp 250 Fahrer waren zu schnell. Mehr als 40 von ihnen müssen mit einem Bußgeld rechnen, einem droht sogar ein Fahrverbot. Trauriger Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 69 statt der erlaubten 30 km/h unterwegs war. Und das, obwohl ein gut sichtbares Schild ausdrücklich auf die Schule hinweist. 

Betroffene Orte: Großweil
Themen: Polizei, Schule, Verkehr

Schondorf: Tote Person nach Wohnhausbrand in Trümmern entdeckt

Ein Wohnhausbrand in Schondorf am Ammersee hat ein Todesopfer gefordert. Gestern Nachmittag brannte ein Einfamilienhaus laut Polizei vollständig ab. In den Trümmern wurde eine tote Person entdeckt, die bislang weder geborgen noch identifiziert werden konnte. Bis zum Abend war das Haus nicht betretbar, sagte ein Polizeisprecher gegenüber Radio Oberland. Heute sollen Brandfahnder die Ermittlungen aufnehmen und erste Erkenntnisse zur Brandursache gewinnen. Der Schaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt. Mehr als 100 Einsatzkräfte aus dem Ammerseegebiet waren gestern vor Ort. 

Betroffene Orte: Schondorf am Ammersee
Themen: Feuerwehr, Brand, Ammer