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News für den 24. September 2026

Polizei bittet um Mithilfe - 25-Jährige im Raum Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald vermisst

Die Polizei Garmisch-Partenkirchen bittet um Mithilfe bei der Suche nach einer Vermissten. Bereits seit dem sechsten September wird eine 25-jährige Frau aus Südhessen im Raum Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald vermisst. Laut den Beamten ist die 25-Jährige sehr bergaffin und war vor ihrem Verschwinden zum Wandern unter anderem im Grenzgebiet zu Österreich und auch auf der Wettersteinspitze unterwegs. Eine Suche mit mehreren Polizeistreifen und einem Polizeihubschrauber verlief bis jetzt ohne Erfolg. Wer die 25-Jährige gesehen hat, soll sich umgehend bei der Polizei Garmisch-Partenkirchen melden.

Beschreibung:

Die Vermisste ist ca. 175 cm groß, sehr schlank, hat blonde mittellange Haare und blaue Augen. Vermutlich trägt sie einen Deuter Rucksack und ist mit einer grau/ rosé farbenen Fleecejacke bekleidet.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald
Themen: Berge, Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Polizei, Vermisst, Vermisste

Garmisch-Partenkirchen: Marktgemeinderat spricht über Bike and Ride Anlage am Bahnhof

Am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen sollen deutlich mehr Fahrradstellplätze entstehen. Geplant ist eine überdachte Bike-and-Ride-Anlage mit insgesamt 165 Plätzen, größtenteils als Doppelstockparker. Die Kosten liegen bei rund 350.000 Euro, 70 Prozent davon sollen über ein Förderprogramm übernommen werden. Wenn die Förderung klappt, könnte der Bau im April 2027 starten und nach zwei bis drei Monaten fertig sein. Spätestens bis April 2028 muss die Anlage stehen – sonst läuft die Vereinbarung mit der Deutschen Bahn aus. Die Bike and Ride Anlage ist heute Thema im Marktgemeinderat.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Marktgemeinderat, Fahrrad

Eberfinger Gemeinderat spricht über Hochwasserschutzprojekt am Angerbach

Nach Weilheim beschäftigt sich heute auch der Gemeinderat in Eberfing mit dem Hochwasserschutz am Angerbach. Damit es bei dem über 90-Millionen Euro teuren Projekt schneller vorangeht, braucht es auch die Zustimmung des Eberfinger Gremiums. Dann könnten wichtige Untersuchungen bereits früher begonnen werden und neue Berechnungen und die Konzeptstudie bereits bis Sommer 2028 fertig sein. Sie sind wichtig für die weitere Planung des ersten Hochwasserrückhaltebeckens bei Eberfing.

Betroffene Orte: Eberfing
Themen: Hochwasser, Eberfing, Gemeinderat

Kramertunnel: Innenausbau läuft – Eröffnung weiter für 2028 geplant

Beim Kramertunnel in Garmisch-Partenkirchen geht es nach jahrelangen Verzögerungen inzwischen an vielen Stellen gleichzeitig voran. Während die großen Arbeiten an den Tunnelröhren weitgehend abgeschlossen sind, rückt jetzt der Innenausbau immer stärker in den Mittelpunkt. Raphael Zuber vom Staatlichen Bauamt Weilheim erklärt den aktuellen Stand:

„Im Tunnel wurden in den letzten Wochen die Notgehwege betoniert und die Asphaltschicht, die unter der Betonfahrbahn liegt, eingebaut. Gleichzeitig läuft der Einbau der Betondecke vom Südportal her. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, weil das läutet im Endeffekt den Abschluss der Innenausbauarbeiten ein.“

Auch außerhalb der Tunnelröhren wird weitergebaut. Am Südportal entsteht die endgültige Trasse der B23. Gleichzeitig laufen Arbeiten an den Betriebsgebäuden, den Lärmschutzwänden und den späteren Straßenanschlüssen.

Technik kommt Anfang 2027

Nach dem baulichen Innenausbau wartet der nächste große Schritt. Dann geht es unter anderem um die gesamte technische Ausstattung, die für den späteren Betrieb des Tunnels nötig ist. Beim Zeitplan sieht sich das Staatliche Bauamt weiterhin auf Kurs. Zuber sagt:

„Wichtig ist, dass Anfang nächsten Jahres der Einbau der betriebstechnischen Ausstattung beginnen kann. Das wird auch der Fall sein. Die stehen schon in den Startlöchern und wir streben weiterhin an, den Tunnel 2028 an den Verkehr übergeben zu können.“

Der Kramertunnel soll nach seiner Eröffnung vor allem den Ortskern von Garmisch vom Durchgangsverkehr entlasten.

Rund 400 Millionen Euro Gesamtkosten

2026 ist für das Projekt ein besonders arbeitsreiches Jahr. Entsprechend viel Geld fließt derzeit in die Baustelle. Wie groß das aktuelle Bauvolumen ist, zeigt auch der Finanzplan:

„Allein 2026 möchten wir circa 22 Millionen Euro verausgaben. Das zeigt dann noch mal, wie viel jetzt momentan wirklich draußen vor Ort gebaut wird. Die Gesamtkosten sind weiterhin mit rund 400 Millionen Euro veranschlagt und das wollen wir auch soweit halten.“

Die Kosten sind damit in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2022 lag die Schätzung noch bei rund 365 Millionen Euro. Als einen wichtigen Grund nennt das Staatliche Bauamt die gestiegenen Baupreise. Wenn alles weiter nach Plan läuft, soll der Kramertunnel 2028 für den Verkehr freigegeben werden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Verkehr, Bundesstrasse, Kramertunnel

Olympia-Bewerbung: Münchens Konkurrent Berlin zieht sich zurück

Ein Konkurrent weniger für München im Rennen um die Olympischen Sommerspiele 2036, 40 oder 44: Berlin hat seine Bewerbung zwei Tage vor der deutschen Entscheidung zurückgezogen. Die Hauptstadt galt beim DOSB ohnehin als Außenseiter. Nach der Abgeordnetenhauswahl hatten Linke und Grüne ihre Ablehnung der Bewerbung noch einmal bekräftigt. Am Samstag entscheidet der DOSB nun zwischen München und der Region Köln-Rhein-Ruhr. München geht dabei als leichter Favorit ins Rennen. 

Betroffene Orte: München
Themen: Sport, Olympische Spiele

Tödlicher Verkehrsunfall bei Geltendorf: Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

Ein 30-jähriger Motorradfahrer ist bei Geltendorf tödlich verunglückt. Der Mann aus Untermeitingen prallte gestern Nachmittag gegen ein Auto und wurde von seiner Maschine geschleudert. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Nach Angaben der Polizei hatte der Autofahrer den Motorradfahrer beim Abbiegen offenbar übersehen. Die Staatsstraße zwischen Kaltenberg und Beuerbach war nach dem Unfall mehrere Stunden komplett gesperrt.

Betroffene Orte: Geltendorf
Themen: Verkehr, Motorrad, Unfall

Kickboxen: Zwei Kampfsportler aus Garmisch-Partenkirchen holen WM-Titel

Gleich drei WM-Titel gehen nach Garmisch-Partenkirchen. Bei der Kampfsport-Weltmeisterschaft im österreichischen Dornbirn hat Taisiia Majchrowska den Titel im Kickboxen bei den Erwachsenen geholt. Noch erfolgreicher war der erst 14-jährige Yehor Lavrynenko: Er wurde in seiner Jugendklasse gleich zweimal Weltmeister – im Kickboxen und im Mixed Martial Arts, kurz MMA. Damit kommen zwei neue Weltmeister und insgesamt drei WM-Titel ins Oberland. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Sport

Weitere Felsstürze an der Zugspitze: So schätzt ein Geologe die Lage ein

An der Zugspitze brechen weiter Felsen ab. Nach einem größeren Felssturz am Dienstag sind auch am Mittwochabend auf Tiroler Seite erneut Gesteinsbrocken abgestürzt. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie Teile der Felswand abbrechen und eine große Staubwolke entsteht.

Am Dienstag hatten sich rund 20 bis 30 Kubikmeter Kalkstein gelöst. Die Erschütterungen waren sogar messbar: Auf der Erdbebenseite der LMU München hinterließ der Felssturz deutliche Ausschläge.

Felsstürze kommen immer wieder vor

Dass sich an der Zugspitze Gestein löst, ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Der Felssturz vom Dienstag war allerdings auffällig groß. Geologe Michael Krautblatter von der TU München ordnet das Ereignis im ZDF so ein:

„An der Zugspitznordwand gibt es immer Felsstürze und es kommen einige hundert Kubikmeter pro Jahr runter. Das ist aber schon einer der größeren, deshalb fällt er auf.“

Auch Daniel Wilhelm, Betriebsleiter der Tiroler Zugspitzbahn, beobachtet regelmäßig Felsstürze. Dieses Ereignis sei allerdings besonders gut sichtbar gewesen:

„Natürlich durch die Trockenheit weil es nicht mehr geregnet hat, war die Staubwolke sehr groß. Wir haben oft Felsstürze, aber das war jetzt einer, der durch die Staubwolke sehr offensichtlich war.“

Experten rechnen mit weiteren Felsstürzen

Eine Rolle könnte der Permafrost spielen. Er stabilisiert das Gestein in großen Höhen, taut durch hohe Temperaturen aber zunehmend auf. Nach dem sehr warmen Sommer könnte sich die Wärme jetzt zeitversetzt bis tief in die Felswand auswirken. Michael Krautblatter rechnet deshalb damit, dass in nächster Zeit weitere Felsen abbrechen könnten:

„Wir hatten einen extrem warmen Sommer. Das dauert dann zwei bis drei Monate, bis das dann in den Felsen durchgeht. Und da kommt jetzt in den nächsten zwei, drei Wochen der warme Impuls erst so richtig in die Felswand hinein.“

Für Wanderer besteht nach Angaben der Bergwacht Grainau aktuell keine Gefahr. Der betroffene Bereich liegt abseits der Wanderwege. 

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Natur, Zugspitze

IHK: Jetzt anmelden für den Aktionstag „Ein Tag Azubi“

Berufe live erleben – das können Schüler im Oberland bei der Aktion „Ein Tag Azubi“. Am schulfreien Buß- und Bettag Mitte November können sie dabei einen Tag lang Auszubildenden in Betrieben über die Schulter schauen. Organisiert wird der Aktionstag von der Industrie- und Handelskammer – letztes Jahr waren in ganz Oberbayern mehr als 800 Schüler dabei und knapp 400 Betriebe. Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort anmelden. 

Hier geht es zur Anmeldung 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Bad Tölz
Themen: Beruf, Ausbildung, IHK

"Sportmilliarde": Unterstützung aus Berlin für Weilheimer Hallenbad

Das Weilheimer Hallenbad kann mit Fördermitteln vom Bund saniert werden. Dafür werden rund 720.000 Euro bereitgestellt. Das mehr als 50 Jahre alte Bad ist in die Jahre gekommen und muss dringend modernisiert werden. Nach aktueller Schätzung kostet die Sanierung insgesamt rund 20 Millionen Euro. Das Geld aus Berlin stammt aus dem Förderprogramm der sogenannten „Sportmilliarde“. In der aktuellen Runde werden gezielt Schwimmbäder unterstützt. Bundesweit stehen dafür 250 Millionen Euro zur Verfügung. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Hallenbad, Förderung

Basilika Benediktbeuern fast fertig saniert – Wiedereröffnung im Mai 2027

Drei Jahre nach dem schweren Hagelunwetter kommt die Sanierung der Basilika in Benediktbeuern auf die Zielgerade. Das Dach ist fast komplett neu eingedeckt, auch die Schäden an Türmen und Fassade sind weitgehend behoben. Gleichzeitig musste das historische Gebäude aufwendig stabilisiert werden – unter anderem mit bis zu 35 Meter langen Verankerungen im Mauerwerk. Die meisten Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Die Sanierung der Orgel dauert allerdings noch bis ins neue Jahr. Die feierliche Wiedereröffnung der Basilika ist derzeit für Mai 2027 geplant. Die Kosten der Sanierungsarbeiten liegen bei insgesamt rund 7,8 Millionen Euro. 

Betroffene Orte: Benediktbeuern
Themen: Benediktbeuern, Kloster Benediktbeuern, Hagel

„Rialtobrücke“ in Oberammergau ist zurück – Spezialtransport bringt neues Bauwerk

Oberammergau hat ein Wahrzeichen zurück: Die Rialtobrücke über die Ammer ist wieder da. Das vorgefertigte Bauwerk wurde gestern per Schwertransport angeliefert und mit einem Kran an seinen Platz gehoben. Mehr als 100 Schaulustige verfolgten den Kraftakt. Der neue Pürschlingsteg, wie die Brücke offiziell heißt, kostet rund 1,3 Millionen Euro. Über den Neubau wurde im Ort jahrelang diskutiert. Bis November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 

Betroffene Orte: Oberammergau
Themen: Oberammergau

Tutzing: Sieben Jahre Haft für notorischen Holocaust-Leugner

Sieben Jahre Gefängnis für einen Holocaust-Leugner aus Tutzing. Das Landgericht München II hat den 71-Jährigen unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt. Er hatte im Internet den Holocaust geleugnet, NS-Symbole gezeigt und zu Gewalt gegen Juden, Migranten und Trans-Personen aufgerufen. Nach Angaben des Gerichts zeigte der mehrfach vorbestrafte Mann weder Reue noch Einsicht. Selbst während des Prozesses beging er weitere Straftaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

Betroffene Orte: Tutzing
Themen: Gericht, Landgericht

Weilheim: Vermisstensuche nimmt in der Nacht ein glückliches Ende

Eine große Vermisstensuche in Weilheim ist glücklich ausgegangen. Eine 90-Jährige war gestern Abend aus einem Pflegeheim verschwunden. Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei suchten nach der Seniorin – auch mit Drohne und Hubschrauber. In der Nacht kam dann die Entwarnung: Die Frau wurde unversehrt in der Nähe des Pflegeheims gefunden. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Polizei, Vermisst

Oberligist rüstet nach

Erst gestern hatte Eishockey-Oberligist EV Füssen den längerfristigen Ausfall seines Kapitäns und Topscorers Julian Straub vermeldet. Keine 24 Stunden später folgt der nächste Paukenschlag: Der "Altmeister" hat kadertechnisch nachgerüstet und Nicolas Cornett unter Vertrag genommen.

Der 27-jährige gebürtige Nürnberger war zuletzt für die Saale Bulls Halle in der Oberliga Nord aktiv, wo ihm in der vergangenen Spielzeit 17 Scorerpunkte in 48 Spielen gelangen. Zuvor hatte Cornett den Großteil seiner Karriere in der DEL2 bei den Löwen Frankfurt und den Teufeln aus Bad Nauheim verbracht (114 DEL2-Spiele), ehe ihn nun der Weg ins Allgäu an den "Kobelhang" führte. Der im Nachwuchs des Kölner EC ausgebildete Stürmer wurde klar als verletzungsbedingte Alternative für Julian Straub beworben und soll vorerst nur bis zu dessen Rückkehr in den Kader für Schwarz-Gelb auflaufen. Der Tryout-Vetrag des ehemaligen Rosenheimers ist auf die Zeitspanne bis Dezember limitiert.

Die Füssener bedankten sich in einer Stellungnahme ausdrücklich für die "finanzielle Unterstützung eines privaten Gönners", ohne dessen Einsatz die Nachverpflichtung Cornetts nicht möglich gewesen wäre. Der EVF erhofft sich vom schnellen Linksschützen mehr offensive "Vielseitigkeit" und einen positiven Impact auf das eigene Überzahlspiel.

Betroffene Orte: Füssen
Themen: Sport, Eishockey, Oberliga Süd