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News für den 28. September 2026

S7-Verlängerung nach Geretsried - Planungsunterlagen ab heute einsehbar

Wie soll die S7 künftig von Wolfratshausen nach Geretsried verlängert werden? Dazu gibt es jetzt erneut die Möglichkeit, die aktuellen Planunterlagen einzusehen und Einwendungen abzugeben. Die Unterlagen zur dritten Tektur liegen ab heute bei der Stadt Wolfratshausen aus – bis zum 27. Oktober. Betroffene können anschließend bis Ende November Stellung nehmen. Die Einwendungen müssen sich dabei auf die Änderungen dieser dritten Planänderung beziehen.

 

Die Planunterlagen sind ab 28.09.2026 auch auf den folgenden Internetseiten abrufbar:
Stadt Wolfratshausen:

https://www.wolfratshausen.de/stadt-rathaus/amtliches/bekanntmachungen-baureferat

Deutsche Bahn:

https://www.digitaler-planungsordner.de/2546_3_Tektur_Verlaengerung_S7/webdpo/

Regierung von Oberbayern:

https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/service/planfeststellung/oeffentlichkeit/

landesentwicklung_verkehr/index.html

UVP-Portal des Bundes:

https://www.uvp-portal.de

Betroffene Orte: Geretsried, Wolfratshausen
Themen: Geretsried, Wolfratshausen, S-Bahn

Kochel: Vertrocknete Pflanzen sorgen für Feuerwehreinsatz

Was alles passieren kann, wenn wir unsere Pflanzen nicht regelmäßig gießen, hat sich jetzt in Kochel gezeigt. Dort haben vertrocknete Balkonpflanzen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, fingen die trockenen Pflanzen aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und einer zusätzlichen Reflexion an zu rauchen. Eine Zeugin bemerkte die auffällige Rauchentwicklung und verständigte die Einsatzkräfte. Ein Brand und auch ein Schaden entstanden glücklicherweise nicht.

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Feuerwehr, Kochel

B17: Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall und Sperrung bei Hurlach

Ein Auffahrunfall war der Grund für eine teilweise Sperrung der B17 bei Hurlach heute Morgen. Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 34-jähriger aus dem Landkreis Freudenstadt, wohl aufgrund gesundheitlicher Probleme auf einen vor ihm fahrenden Wagen eines 38-jährigen Augsburgers auf. Dieser verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchbrach einen Wildschutzzaun und landete im Straßengraben. Beide Fahrer wurden verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 37.000 Euro.

Betroffene Orte: Hurlach
Themen: Hurlach, Verkehr, Bundesstrasse, B17, Unfall

Nächtliche Vollsperrungen - Ortsdurchfahrt von Breitbrunn wird erneuert

Wer diese Woche nachts durch Breitbrunn fahren will, steht vor einem Problem. Der Grund: Das Staatliche Bauamt Weilheim erneuert die Fahrbahn auf der kompletten Ortsdurchfahrt. Deswegen wird diese bis Freitagmorgen jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr am nächsten Tag dicht gemacht. Der Verkehr wird in der Zeit großräumig über Hechendorf umgeleitet.

Betroffene Orte: Breitbrunn
Themen: Breitbrunn, Verkehr, Ortsdurchfahrt, Straßensperre, Vollsperre

Sanierung des Loisachufers in Wolfratshausen - Wasserwirtschaftsamt informiert über Maßnahme

Das Loisachufer in Wolfratshausen wird saniert, dafür sollen zahlreiche Bäume weg. Dagegen wehrt sich eine Initiative. Das zuständige Wasserwirtschaftsamt Weilheim bemüht sich die Spannungen abzubauen und veranstaltet deswegen heute eine öffentliche Infoveranstaltung. Um 17 Uhr will die Behörde auf dem Parkplatz am Loisachufer genau darüber informieren, welche Bäume für die Sanierung wegmüssen und welche bleiben können. Die Baumfällungen könnten ab dem 1. Oktober beginnen. 

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Loisach, Wolfratshausen

Sanierungsarbeiten auf der B2 bei Mittenwald - Ortsumfahrung nachts vollgesperrt

Mit Verspätung starten heute die Sanierungsarbeiten an der B 2-Ortsumfahrung bei Mittenwald. Der Start war ursprünglich bereits für den 14. September geplant, wurde aber wegen einer Überschneidung mit anderen Baustellen verschoben. Ab heute wird die Ortsumfahrung nachts zwischen den Anschlussstellen Süd und Nord voll gesperrt – jeweils von 19 bis 6 Uhr. Der Verkehr wird durch Mittenwald umgeleitet. Tagsüber bleibt die Strecke eingeschränkt befahrbar. Die Anschlussstelle Mittenwald Mitte ist während der Bauzeit komplett gesperrt.

Betroffene Orte: Mittenwald
Themen: Verkehr, Bundesstrasse, B2, Ortsumfahrung, Sanierung

Starnbergerin wegen mutmaßlichem Mord vor Gericht

Heimtückischer Mord aus Habgier – Mit diesem Vorwurf sieht sich seit heute eine 59-jährige Starnbergerin vor dem Landgericht München konfrontiert. Die Angeklagte soll im Juni 2025 einen 62-Jährigen in München umgebracht haben. Dieser hatte die 59-Jährige zuvor als Alleinerbin eingesetzt. Über 20 Jahre lang nahm der Mann regelmäßig ihre Dienste als sogenannte „Domina“ in Anspruch. Um an das Erbe zu gelangen, soll die Starnbergerin den Mann in seinem Haus erschlagen haben. Um von sich abzulenken, soll sie anschließend unter anderem eine Vermisstenanzeige aufgegeben haben. Ein Urteil wird Mitte November erwartet.

Themen: Gericht, Landgericht, Mord

Infomobil des Deutschen Bundestag macht Station in Garmisch-Partenkirchen

Was ihr schon immer zum Deutschen Bundestag wissen wolltet, erfahrt Ihr ab heute in Garmisch-Partenkirchen. Bis Mittwoch macht das Infomobil des Parlaments Station auf dem Richard-Strauss-Platz. Dort könnt Ihr euch über die Aufgaben des Bundestags informieren und auch mit Vertretern des Parlaments ins Gespräch kommen. Der 17 Meter lange und 26 Tonnen schwere LKW tourt jedes Jahr durch 60 Städte in Deutschland. 

Öffnungszeiten:

·       Montag: 11 – 18 Uhr

·       Dienstag: 9 – 18 Uhr

·       Mittwoch: 9 -14 Uhr

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Politik, Bundestag

Interview mit dem Landeskriminalamt über Schockanrufe: KI, neue Maschen, Prävention

Die Stimme klingt echt, die Nachricht glaubwürdig – und trotzdem steckt ein Betrüger dahinter. Künstliche Intelligenz macht bekannte Betrugsmaschen inzwischen noch überzeugender. Auch Schockanrufe sind im Oberland immer wieder ein Thema. Wie KI den Tätern hilft, warum Menschen trotz aller Warnungen darauf hereinfallen und wie ihr euch schützen könnt, erklärt Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt im Interview.

Nehmen Betrugsmaschen mithilfe von KI zu?

Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Es ist ein bisschen schwierig: Man kann keine belastbaren Aussagen dazu treffen, ob jetzt Betrugsmaschen durch KI zunehmen oder was auch immer am häufigsten vorkommt. Denn wir haben in der polizeilichen Kriminalstatistik keine Möglichkeit auszuwerten, ob die Tat von einem Menschen oder von einer KI begangen wurde. Das muss man aber auch einmal ganz klar sagen: Für den Betroffenen ist das leider auch egal. Er ist Opfer einer Straftat geworden. Womit die Tat begangen wurde, ist dann eigentlich egal“.

Wie hilft KI Betrug erfolgreicher zu machen?

Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Das Ganze wird dadurch noch glaubwürdiger und überzeugender umgesetzt. Man muss es sich einfach so vorstellen: Man redet hier von einer eigentlich fehlerfreien sprachlichen Formulierung. Man kann Stimmen perfekt imitieren, man kann Bilder und Videos manipulieren, und es kann natürlich deshalb auch über viele Kommunikationswege stattfinden. Es kann über das Telefon gehen, über Videoanrufe, über E-Mails, soziale Netzwerke – egal wie. Die Reichweite der Täter wird durch KI größer, die Maschen bleiben aber die gleichen“.

Eine gängige und bekannte Masche ist der Enkeltrickbetrug: Warum fallen trotz Aufklärung immer noch Menschen darauf rein?

Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Das ist einfach die Masche, die so erfolgreich ist, denn man geht damit gerade bei Schockanrufen und natürlich auch beim Enkeltrick ganz massiv auf die Opfer zu und wirkt ganz massiv auf die Psyche ein. Dann schaltet das Hirn offensichtlich in einen anderen Modus. Die Präventionstipps sind dann einfach weg. Dem Opfer wird keine einzige ruhige Sekunde mehr gewährt, es kann sich nicht mehr vergewissern, und man glaubt einfach das, was jetzt hier kommt. Also fällt man tatsächlich als Opfer in eine Art Schockstarre. Daher kommt auch der Name «Schockanruf», und ein logisches Handeln ist dann einfach nicht mehr möglich“.

Wie kann ich mich also schützen?

Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Es darf nie auf wenige Sekunden ankommen. Insbesondere wenn es um Geldforderungen geht, sollte man wirklich nachdenken und irgendjemanden anderen fragen und nicht sofort handeln. Wenn man hört, dass ein Angehöriger verletzt ist, sollte man versuchen, diesen Angehörigen über andere Kommunikationswege zu erreichen. Und es gibt natürlich auch – gerade bei älteren Personen – in der Familie die Möglichkeit eines Codeworts. Das sollte man am besten vorher abmachen. Wenn ein angeblicher Angehöriger anruft, muss man nach dem Codewort fragen. Wenn er es nicht kennt, dann war es das: sofort wieder auflegen“.

Andere Betrugsmasche - beispielsweise via E-Mail: Kann man heutzutage einer E-Mail überhaupt noch ansehen, ob sie von einem Betrüger mit KI erstellt wurde?

Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Es kommt immer auf den Inhalt der E-Mail an. In dieser E-Mail, die jemand in böser Absicht verschickt, steht ja auch drin, was die Person will. Man will Geld oder man will irgendetwas erreichen. Dabei kommt es nicht darauf an, wie die E-Mail aussieht, sondern darauf, ob die Forderung berechtigt ist oder nicht. Man muss einfach kritisch hinterfragen und lieber einmal weniger etwas bezahlen oder einmal mehr jemand anderen dazu fragen und eine Meinung einholen. Wenn man sich komplett unsicher ist, kann man sich auch jederzeit an die Polizei wenden.“

Betrüger rüsten sich mit KI - inwiefern zieht die Polizei da nach?

Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Wir haben natürlich Programme, Tools und Ähnliches, die unsere Arbeit unterstützen. Aber für uns als Polizei ist es sehr wichtig: Die künstliche Intelligenz darf nicht die Entscheidung über eine Maßnahme treffen. Das müssen Menschen entscheiden, das müssen Ermittler, Polizisten und Analysten entscheiden. Es darf nie eine KI sein. Und eine KI einzusetzen, um eine KI aufzudecken, bringt wiederum nichts“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Eishockey Oberliga: Die Sonntagsspiele im Überblick

Ein Sieg – zwei Pleiten – Der Blick auf die Sonntagsspiele unserer Oberland-Teams in der Eishockey-Oberliga Süd. Nur die Tölzer Löwen konnten ihr Spiel gewinnen. Nach einem 2:4 Rückstand drehten sie das Spiel gegen die Selber Wölfe. Am Ende hieß es daheim 6:4. Peiting kassierte in Deggendorf eine 1:6 Klatsche und der SC Riessersee musste sich vor heimischen Fans den Heilbronner Falken mit 1:3 geschlagen geben.

Blick auf die Tabelle: Die Oberland-Teams finden sich nach vier Spieltagen in der oberen Tabellenhälfte wieder. Die Tölzer Löwen stehen auf Platz zwei. Peiting auf Platz vier und der SC Riessersee auf Platz sechs.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Peiting, Bad Tölz

Nach Oktoberfestbesuch: Betrunkener attackiert in Starnberg Taxifahrer mit Axt

Mit einer Axt und einem Holzscheit ist ein betrunkener Oktoberfestbesucher am Wochenende in Starnberg auf Taxifahrer losgegangen. Nach Angaben der Polizei hatte sich der 29-Jährige zuvor im Taxi übergeben. Weil er sich mit dem Fahrer nicht über die Reinigungskosten einigen konnte, kam es zum Streit. Als ein weiterer Taxifahrer dazu kam und seinem Kollegen helfen wollte, wurde der Mann handgreiflich. Er soll anschließend mit einer Axt gedroht und einen Holzscheit geworfen haben. Dabei wurde ein Taxifahrer leicht verletzt.                       

Betroffene Orte: Starnberg

A96 Buchloe / Landsberg: Tödlicher Reisebus-Unfall auf dem Weg zur Wiesn - Polizei ermittelt gegen Fahrer

Nach dem tödlichen Reisebus-Unfall auf der A96 bei Landsberg wird jetzt gegen einen der beiden Fahrer ermittelt. Der 40-jährige Italiener saß am Steuer, als der Bus gestern Morgen von der Autobahn abkam und umkippte. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr. Zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Der Reisebus war auf dem Weg zum Münchner Oktoberfest und verunglückte zwischen den Anschlussstellen Buchlohe-Ost und Landsberg am Lech-West.

Betroffene Orte: Buchloe, Landsberg am Lech

Herz über Königsdorf - Darum lag "Liebe" in der Luft

Ein Herz am Himmel für ein frisch verheiratetes Fliegerpaar: Am Wochenende wurde am Segelflugzentrum in Königsdorf geheiratet. Die Eheleute haben als Jugendliche das Segelfliegen gelernt und sich später bei einem Streckenfluglehrgang kennengelernt. Seitdem teilen sie ihre Leidenschaft für den Flugsport. Zur Hochzeit gab’s eine besondere Überraschung: Ein befreundeter Kunstflieger malte mit seinem Motorflugzeug ein riesiges Herz in den blauen Herbsthimmel über Königsdorf.

Betroffene Orte: Königsdorf

München für Olympia - Traum von Olympia-Luft im Oberland lebt

München geht für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Der Deutsche Olympische Sportbund hat die bayerische Landeshauptstadt als deutsche Bewerberin ausgewählt – für die Spiele 2036, 2040 oder 2044. Bayerns Sportminister Joachim Herrmann spricht von einem großen Vertrauensbeweis für München und den Sport. Das Konzept setzt unter anderem auf bestehende Sportstätten, kurze Wege und Nachhaltigkeit. Jetzt soll gemeinsam mit dem DOSB die internationale Bewerbung vorangetrieben werden. Das Freischwimmen soll laut dem aktuellen Konzept im Starnberger See stattfinden.

Der Bayerische Freie-Wähler-Fraktionschef Florian Streibl aus Oberammergau sprach von einem historischen Tag für den bayerischen Sport.

Der Landtagsabgeordnete Thomas Holz (CSU) verweist auf die Nähe zu München und die Bedeutung der Region für den Tourismus. Gerade Hotels, Gastronomie und Ausflugsziele könnten von zusätzlichen internationalen Gästen profitieren.

Betroffene Orte: Starnberg, München

Bundeswehr Hubschrauber über dem Oberland - Flüge teilweise auch nachts

Bundeswehr Hubschrauber über den Bergen: Im deutschen Alpenraum läuft ab heute eine mehrwöchige Gebirgsflugübung der Bundeswehr. Auch Teile des Landkreises Garmisch-Partenkirchen können davon betroffen sein. Bis zum 23. Oktober trainiert das Transporthubschrauberregiment 30 unter anderem Außenlast- und Windenflüge sowie Landungen in schwierigem Gelände. Dabei sind auch Flüge bei Dunkelheit und in der Nacht vorgesehen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Nach drei Jahren Stille - Glockenläuten kehrt nach Beuerberg zurück

Nach drei Jahren Stille ist ein vertrauter Klang nach Beuerberg zurückgekehrt: Die neuen Glocken der Klosterkirche im Eurasburger Ortsteil sind gestern geweiht worden. Vier Stück an der Zahl wurden von Kardinal Reinhard Marx gesegnet. Pfarrer Bernhard Häglsperger spricht von einem Jahrhundertereignis. Die Glocken wiegen zusammen 5,1 Tonnen und sollen noch im Oktober in den Turm gehoben werden.

Betroffene Orte: Beuerberg